-
Nach Machados Rückkehr: Venezuelas Übergangspräsidentin wirft ihr "Show" vor
-
US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein
-
Verteidigungsministertreffen: Pistorius spricht Putin ernsthaften Friedenswillen ab
-
Er spielte Navigator Chekov: "Star Trek"-Schauspieler Walter Koenig ist tot
-
Microsoft bietet jedem vierten Mitarbeiter eine Abfindung an
-
Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit
-
Trotz Fangverboten: Deutsche Ostseefischer dürfen 2027 weiter Hering fischen
-
"Peinlich" und "Skandal": Kritik an Auftritt von Audi-Chef in den USA reißt nicht ab
-
Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika
-
UN-Ermittler werfen Israel Verbrechen der "Auslöschung" im Westjordanland vor
-
Venezuela: Oppositionsführerin Machado zu Treffen mit Übergangspräsidentin bereit
-
"Letzte Warnung": DFB greift nach FCK-Randalen im Derby durch
-
Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus
-
KI-Unternehmen Anthropic warnt in Börsenprospekt vor Risiken
-
Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen
-
Ukraine nennt WM-Vergabe an Russland "skandalös"
-
Dobrindts Anti-Vergesellschaftungsgesetz: Linke hält Pläne für verfassungswidrig
-
Kein Nobelpreis: Trump beschimpft Norwegen unflätig
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste siegt - Vucic räumt Niederlage ein
-
Club-Schlägerei in London: Chris Brown kommt mit Bewährungsstrafe davon
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff
-
DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff
-
Wahlplakat mit Hitlergruß: Urteil gegen Brandenburger AfD-Abgeordneten rechtskräftig
-
Segelpartner auf offener See getötet: Lebenslange Haft für Berliner rechtskräftig
-
Zentralkomitee der KP tagt in China - Verschärfung der Disziplin geplant
-
Ab 1. Januar: Berliner Taxifahrer dürfen nicht mehr am BER warten
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an
-
Thüringen: Früherer Ministerpräsident Josef Duchac gestorben
-
"Peinlich": Auftritt von Audi-Chef Döllner in den USA schlägt weiter hohe Wellen
-
Steinmeier-Nachfolge: Unterstützung für Aigner aus Ländern - CDU wartet ab
-
Merz zu mehrtägiger Asienreise gestartet - Steinmeier reist parallel nach China
-
Regierungsbildung in Schweden erneut gescheitert
-
Geplante Jugendproteste: Innenpolitiker warnen vor Gewalt und Unterwanderung
-
DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben
-
Russland will Angriffe trotz Gesprächen mit USA und Ukraine fortsetzen
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen steht
-
Kreuzfahrt nach Kollision in Bremerhaven abgesagt - Sturmflutwarnung für Nordseeküste
-
Mutmaßlicher IS-Anhänger am Frankfurter Flughafen festgenommen
-
Stauprognose: Am Halloween-Wochenende ist mit vollen Autobahnen zu rechnen
-
Ifo-Institut: Stimmung in Firmen hellt sich weiter zum sechsten Mal in Folge auf
-
Debatte um Stromsteuersenkung: Rehlinger wirft Merz leere Versprechungen vor
-
DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten
-
IG-Metall-Chefin: Auftritt von Audi-Chef in den USA "politisch inakzeptabel"
-
EU-Fischereiverbote: Rainer pocht auf Ausnahme für deutsche Ostsee-Fischer
-
Ifo-Institut: Stimmung in deutschen Unternehmen verbessert sich erneut
-
Tresoldi mit nächstem Dreierpack: "Immer etwas Besonderes"
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen vorgelegt
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt
-
Berlin: Eralp hält Bundesgesetz zu Vergesellschaftungen für verfassungswidrig
-
Japans Ex-Regierungschef Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben
Studie: Abhängigkeit von China bei wichtigen Gütern zuletzt noch größer geworden
Im Verhältnis zu China strebt Deutschland eine Verringerung von Abhängigkeiten in kritischen Bereichen wie etwa bei Seltenen Erden an - zuletzt jedoch ist der Importanteil von strategisch wichtigen Gütern aus der Volksrepublik einer Studie zufolge weiter gestiegen. So habe Chinas Anteil an der gesamten Importmenge bei wiederaufladbaren Lithium-Batterien 2023 bei 49,7 Prozent gelegen, teilte die Friedrich-Naumann-Stiftung am Dienstag mit. 2025 habe der Anteil dann 66,5 Prozent erreicht.
Auch bei Antibiotika nahm der Anteil chinesischer Lieferungen demnach zu: von 65,3 Prozent auf 72,9 Prozent. Bei Vitaminen und Provitaminen sei der Anteil von 71,3 Prozent auf 81,6 Prozent gestiegen, führte die FDP-nahe Stiftung aus. Zudem habe der chinesische Anteil bei Solarpanels einen "neuen Höchstwert" erreicht und betrage mittlerweile 92,6 Prozent des Gesamtimportgewichts.
Zudem sei China weiterhin "praktisch der einzige Lieferant für die Seltenen Erden Praseodym, Neodym und Samarium, die für die Produktion leistungsstarker Permanentmagnete etwa in E-Motoren wichtig sind", teilte die Naumann-Stiftung weiter mit. Zugleich sei die Importmenge dieser Warengruppe von 3,1 Tonnen im Jahr 2023 auf 13,0 Tonnen im Jahr 2025 gestiegen. "Ausgerechnet in kritischen Bereichen diversifiziert Deutschland nicht, sondern wird noch abhängiger und damit noch verletzlicher", erklärte Studienautor Frederic Spohr.
Der Stiftung zufolge läuft die aktuelle Entwicklung damit auch den Zielen der China-Strategie zuwider. Diese war von der damaligen Ampel-Regierung im Juli 2023 veröffentlicht worden und sieht unter anderem vor, "Abhängigkeiten in kritischen Bereichen" zu verringern. Die Volksrepublik sei "gleichzeitig Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale", heißt es darin.
Nach Angaben der Naumann-Stiftung wird die Strategie auch von der derzeitigen schwarz-roten Koalition "weiterhin als Bezugsrahmen genutzt". Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es, dass die China-Strategie "nach dem Prinzip des 'De-Risking'" - also mit Blick auf Maßnahmen zur Risikominderung - überarbeitet werden solle.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) reist in dieser Woche von Dienstag bis Freitag nach China, begleitet von einer aus rund 40 Unternehmen bestehenden Wirtschaftsdelegation. Bei der Reise soll es nach Ministeriumsangaben darum gehen, das "künftige Kooperationspotenzial auszuloten und gleichzeitig den Dialog mit der chinesischen Regierung fortzusetzen". Darüber hinaus will sich die Bundesregierung - auch angesichts der derzeitigen geopolitischen Spannungen - im Rohstoffbereich "resilienter" aufstellen und zugleich "fairen Wettbewerb" einfordern.
Für die Studie der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit wurden direkte deutsche Importe aus China berücksichtigt, Einfuhren über Drittstaaten wurden nicht erfasst. Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt, wobei die Werte für 2025 noch vorläufig sind.
G.Schmid--VB