-
Jugendliche gestehen Tötung eines Jungen in der Bretagne - Streit um Angelzubehör
-
Struff sorgt für Überraschung in Paris
-
Trump: Gesundheitscheck ist "perfekt" verlaufen
-
Internet im Iran teilweise wiederhergestellt
-
Mai-Hitzerekorde in Frankreich und Großbritannien - vier Badetote in England
-
Juwelenraub im Louvre soll verfilmt werden
-
Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt
-
Texas: Trump macht Kongress-Vorwahl zum Loyalitätstest
-
Sabalenka und Gauff sicher weiter
-
Giro: Vierter Tagessieg für Vingegaard
-
Festnahme und Leichenfund nach Verschwinden von Mann in Berlin
-
Siegemund unterliegt "Fashion-Queen" Osaka
-
Brüsseler Prozess wegen Überfallplänen in Bochum: "Ausbrecherkönig" schweigt
-
Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Missbrauchsverdacht in Paris: Eltern bestehen auf öffentlichem Verfahren
-
Norwegens Kronprinz in Sorge um lungenkranke Frau Mette-Marit
-
Von der Leyen zu Drohnenalarmen: Russland versucht Europa zu "destabilisieren"
-
Verdacht der vorsätzlichen Tötung von Mango-Gründer Andic: Sohn beteuert Unschuld
-
Trump unterzieht sich jährlichem Gesundheitscheck
-
Schutzgelder für Islamisten: Ex-Chef des Zementhersteller Lafarge auf freiem Fuß
-
Pflegereform: Warken will bei Pflegereform Kinderlose stärker belasten
-
Mordversuch an Aserbaidschaner: Neun Männer in Frankreich vor Gericht
-
Neuer mit der Rückennummer "1" zur WM
-
Fischfresser: Mehrere EU-Länder wollen Jagd auf Kormorane erlauben
-
Nach Festnahme von Geistlichem in Tschechien: Moskau bestellt Geschäftsträger ein
-
Elterngeld: Prien wirbt für Anhebung - trotz Sparzwängen
-
Frühsommer-Hitzewelle hält Westeuropa fest im Griff
-
Sorge um Fortgang der Iran-Gespräche nach neuen US-Angriffen
-
Vierjähriger Junge ertrinkt in Ludwigshafener Freibad
-
"Ernsthafte Bedenken" wegen Verhaltens: BP feuert Verwaltungsratschef
-
Nach Lettland-Sieg: DEB-Team erneut nach WM-Vorrunde ausgeschieden
-
Umfrage zum Kinderreport: Große Mehrheit für einheitliche Bildungsstandards
-
Zug erfasst Schulbus in Belgien: Vier Todesopfer
-
Vor China-Reise von Ministerin Reiche: Studie sieht wachsende Abhängigkeit
-
Türkische Polizei setzt in Izmir Tränengas und Wasserwerfer gegen Opposition ein
-
15-jähriger Mopedfahrer stirbt bei Unfall auf Brandenburger Bundesstraße
-
Krieg und Strukturprobleme: Wirtschaft ächzt laut DIHK unter "Doppelkrise"
-
Erst holprig, dann deutlich: Sabalenka weiter
-
USA, Indien, Australien und Japan: Engere Kooperation bei Schifffahrt und Mineralien
-
Südkorea: Nordkorea feuert ballistische Rakete ins Gelbe Meer
-
"Spiegel": USA planen deutliche Reduzierung der Militärbeiträge für die Nato
-
Israelische Armee gibt neue Evakuierungsaufforderung für libanesische Stadt Nabatije heraus
-
kicker: Aussprache zwischen Hoeneß und Nagelsmann
-
Zug kollidiert mit Schulbus in Belgien: Vier Todesopfer
-
Geldautomaten gesprengt: Vier Niederländer in Wuppertal zu langer Haft verurteilt
-
Bitkom: 42 Prozent würden lieber in einer Welt ohne Künstliche Intelligenz leben
-
Studie: Abhängigkeit von China bei wichtigen Gütern zuletzt noch größer geworden
-
Hadsch-Höhepunkt in großer Hitze: Muslimische Pilger beten auf dem Berg Arafat
-
Tödliche Autoattacke im Wahn: Münchner Gericht schickt Mann in Psychiatrie
-
Umfrage: Mehrheit will einheitliche Bildungsstandards in ganz Deutschland
Fischfresser: Mehrere EU-Länder wollen Jagd auf Kormorane erlauben
Mehrere EU-Länder wollen die Jagd auf Kormorane erlauben, weil die Vögel ihren Fischern die Fische wegfressen. Neun Staaten forderten bei einem Treffen der EU-Agrarministerinnen und -minister am Dienstag in Brüssel, "den Bestand auf einem ökologisch und wirtschaftlich akzeptablen Niveau zu halten". Sie wollen dafür den Schutzstatus der Kormorane absenken.
Die neun Länder fordern, dass Kormorane außerhalb der Brutzeiten gejagt werden dürfen, wie aus einem von Tschechien eingebrachten Vorschlag hervorgeht. Neben Finnland, Schweden, Estland, Lettland und Polen haben ihn auch Kroatien, Rumänien und die Slowakei unterzeichnet. Die Kormorane "sorgen in der Ostsee für große Probleme", sagte die finnische Agrarministerin Sari Essayah in Brüssel.
Zahlreiche Fischbestände in der Ostsee sind seit Jahren bedroht, Fischer machen dafür unter anderem den Kormoran verantwortlich. Zugleich sind die jährlich von der EU festgelegten Fischquoten in der Regel höher als von Wissenschaftlern empfohlen, außerdem bedroht der Klimawandel die Lebensräume der Fische.
Die neun Länder verwiesen am Dienstag auf "geschätzte zwei Millionen" Kormorane in Europa, die pro Jahr je 180 Kilogramm fräßen. Die Vögel sind etwa so groß wie Gänse und leben ganzjährig an Nord- und Ostsee sowie an Flüssen. Einige von ihnen überwintern am Mittelmeer. Sei 1979 zählen sie in Europa zu den geschützten Arten.
Um die Jagd auf Kormorane zu erlauben, müsste der Schutzstatus der Vögel abgesenkt werden, dazu braucht es eine Mehrheit unter den 27 EU-Ländern sowie im Europaparlament. Im gleichen Verfahren hatte die EU im vergangenen Jahr den Schutzstatus von Wölfen abgesenkt.
T.Suter--VB