-
Bundeskabinett bringt Frühstartrente auf den Weg
-
Weininstitut: Start der Weinlese in diesem Jahr außergewöhnlich früh
-
Weiter Waldbrände in Deutschland - Löschhubschrauber in Plauen im Einsatz
-
Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig
-
Nordseeküstenfischer beantragen staatliche Unterstützung für Betriebseinstellung
-
Ifo-Umfrage: Viele Unternehmen sehen Möglichkeit für sinkende Löhne durch KI
-
Caritas: Afghanistan steckt fünf Jahre nach Taliban-Machtübernahme weiter in Krise
-
Schlafende Frau angezündet: BGH bestätigt Braunschweiger Mordurteil gegen Ehemann
-
Trotz Boykott-Drohung: Ausrichter Polen bereitet U20-WM vor
-
Gericht in Australien spricht Lieferdienstfahrern Vergütung über Mindestlohn zu
-
Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen
-
Linke kritisiert Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"
-
CDU-Innenpolitiker Oster verteidigt Geheimdienstreform gegen Kritik
-
Bundeswehr meldet mehrere hundert Zwischenfälle mit Drohnen in vergangenen Jahren
-
Sport Bild: Grünes Licht für Eberl-Verlängerung
-
Linke kritisiert Bafög-Reform: "Ignoranz gegenüber Lebensrealität an Hochschulen"
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete Richtung Japan ab
-
Silberner Hummel glaubt ans große Ding: "Gold wird kommen"
-
"Schon ungewohnt": Gose schwimmt auch ohne Coach zu EM-Silber
-
Kein Schlaf, aber starke Nerven: Gelungene WM-Premiere von Netz
-
Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"
-
Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel bei Abflug von Nato-Gipfel in Ankara
-
Warken verteidigt Geheimdienstreform - Scharfe Kritik von Kubicki
-
Spitzenkandidaten stellen sich in Sachsen-Anhalt Fragen von Bürgern
-
Kabinett befasst sich mit Geheimdienstreform und Frühstartrente
-
Totale Sonnenfinsternis in Spanien - partielle Verdunkelung in Deutschland
-
Seoul: Nordkorea startet ballistische Rakete Richtung Japan
-
Niedrigwasser: Bilger plädiert für weiteren Ausbau der Flüsse
-
Nach 17 Jahren: Venezuela und Israel nehmen wieder Konsularservice auf
-
Rund 40 Staaten warnen vor Gefahren unangekündigter Tests ballistischer Raketen
-
Wagenknecht: BSW könnte Weg für AfD-Regierungschef in Sachsen-Anhalt freimachen
-
Cristiano Ronaldo hat seine langjährige Partnerin Georgina Rodríguez geheiratet
-
Warken: Geheimdienstreform notwendig wegen zunehmender Bedrohungen
-
Ansah stürmt zu EM-Bronze - Britischer Doppelsieg
-
Brand nach Drohnenangriff auf Ölraffinerie in Libyen laut Unternehmen unter Kontrolle
-
Wieder Silber: Hammer-Ass Hummel schafft nächsten Medaillencoup
-
Gose holt über 800 m Freistil EM-Silber - Werner Dritte
-
Gose holt im Becken EM-Silber - Werner Dritte
-
Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien steigt auf 240 - mehr als 1300 Verletzte
-
Drohnensichtung führt zu Sperrung von Flughafen Hannover
-
Reit-WM: Deutsche Dressur-Equipe mit Halbzeitführung
-
Ex-Mossad-Chef: Israelische Agenten waren mehrmals in iranischer Atomanlage Fordo
-
Spotify kündigt Kennzeichnung für KI-Musik an
-
Polizei in Bielefeld erschießt bewaffneten Mann
-
Dobrindt verteidigt Geheimdienstreform - Kritik an massiver Ausweitung der Befugnisse
-
Orban-Kritiker Baka ist neuer ungarischer Staatspräsident
-
Nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt läuft in Kolumbien die Suche nach Verschütteten
-
Weiter Forderungen nach Schließung von Russischem Haus in Berlin
-
"Ein Zeichen": Rückkehr von Stehplätzen bei Klopps Heimdebüt
-
Rückkehr der Stehplätze bei Klopps Heimdebüt
"Alaaf" und "Helau": Jecken und Narren am Rhein starten in neue Karnevalssession
Die fünfte Jahreszeit hat wieder Einzug gehalten: Pünktlich um 11.11 Uhr eröffneten in den Karnevalshochburgen am Rhein am Dienstag tausende Menschen die neue Karnevalssession. Mit Alaaf und Helau feierten die Jecken und Narren unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz. Großer Andrang herrschte im sogenannten Kwartier Latäng rund um die Zülpicher Straße in Köln. Die Stadt meldete bereits am Mittag eine hohe "Jecken-Auslastung".
In der Altstadt schunkelten die Jecken bei strahlendem Sonnenschein mit dem designierten Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau in den Karneval. Die Zugänge zum Alten Markt blieben zunächst geöffnet. Das Kwartier Latäng wurde frühzeitig abgesperrt. Auch die Zugänge zum Heumarkt wurden wegen großen Andrangs geschlossen. Gefeiert wird die Session in der Domstadt unter dem Motto "ALAAF - Mer dun et för Kölle".
Erstmals wandte sich Kölns neuer Bürgermeister Torsten Burmester (SPD) an die "leev Jecken" am Alten Markt: "Ich freue mich, heute hier zu sein bei euch, bei schönstem Wetter", sagte Burmester kurz vor 11.11 Uhr. Den Feiernden wünschte er "einen fantastischen, wundervollen und friedlichen Tag". Die Kölner Polizei hatte laut einem Sprecher bis zum Nachmittag mit "kleineren Einsätzen" wegen Streitigkeiten und Körperverletzungen zu tun - "aber nichts, was einen größeren Rahmen eingenommen hätte", betonte der Sprecher.
Zahlreiche Narren feierten auch in Mainz. Dort kamen nach Angaben des Veranstalters etwa 8000 Menschen zum Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz. Nach dem Herabzählen des Countdowns bis 11.11 Uhr wurde dort das närrische Grundgesetz verlesen. Aus polizeilicher Sicht sei es "erwartungsgemäß sehr ruhig" gewesen, sagte ein Sprecher. Gelegentlich habe es Jugendschutzkontrollen gegeben. Die Stimmung in der Innenstadt sei sehr gut gewesen.
Für die Veranstaltung am Schillerplatz waren die Karten über ein Losverfahren vorab verkauft worden. Gefeiert wird in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt unter dem Motto "Die Hofsänger im Gold'nen Mainz – seit 100 Jahr'n die Nummer 1".
In Düsseldorf erwachte wie jedes Jahr um 11.11 Uhr der Hoppeditz und stieg aus seinem Senftopf. Danach gab es die traditionelle Narrenschelte. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus tanzten die Feiernden dann bei gutem Wetter zu bekannten Karnevalhits. Der Düsseldorfer Karneval steht unter dem Motto "Mer bliewe bunt - ejal wat kütt".
Nach Angaben eines Polizeisprechers vom Nachmittag blieb der Karnevalsauftakt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt "friedlich". Es herrsche ein "fröhliches Treiben in der Altstadt", sagte der Sprecher. Überraschend sei lediglich die vergleichsweise geringe Besucherzahl gewesen - in der Hochphase seien etwa tausend Menschen gezählt worden.
Auch in anderen Regionen Deutschlands wurde der Karnevalsauftakt gefeiert. Im brandenburgischen Cottbus ließen sich mehrere hundert Feiernde auch von zeitweisem Regen nicht vergraulen - "sie sangen, tanzten, feierten nach dem traditionellen Kanonenschuss um 11.11 Uhr", wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Mit dem Start der Session beginnt nun die Zeit der Karnevalssitzungen. Der Straßenkarneval wird an Weiberfastnacht am 12. Februar eingeläutet. Danach strebt die Session ihrem Höhepunkt zu - den Rosenmontagszügen am 16. Februar. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei - und die Karnevalisten müssen bis zum 11. November warten, wenn die nächste Session beginnt.
R.Braegger--VB