-
Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff mit 150 Menschen an Bord darf nicht anlegen
-
Wadephul sieht Deutschland und Israel in neuer Phase der Sicherheitspartnerschaft
-
Amokfahrt in Leipzig: Beschuldigter in Psychiatrie eingewiesen
-
Mindestens 17 Tote bei russischen Angriffen auf Kramatorsk und Saporischschja
-
Wadephul: Iran muss "Politik der Brandstiftung" beenden
-
Trump nennt Iran-Krieg "kleines Scharmützel" und appelliert an Teheran
-
Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger vorerst in Psychiatrie
-
Bisheriger Innenminister Strobl soll in Stuttgart Landtagspräsident werden
-
Italienische Unicredit legt Angebot für Übernahme von Commerzbank vor
-
Nach Beginn von Hormus-Einsatz: Iran und USA drohen einander mit Wiederaufnahme der Kämpfe
-
Vuelta der Frauen: Koch bleibt im Roten Trikot
-
Toter und Verletzter bei Schusswechsel in Nienburg - keine Gefahr für Bevölkerung
-
Frankreichs kranke Präsidenten: Auch Pompidou täuschte die Franzosen
-
Nouripour bemängelt fehlende Eigeninitiative Berlins im Umgang mit Iran
-
Zweifel an Erfolg von Walrettung wachsen - Experten halten Tier für tot
-
Lebenslange Haft für 82-Jährigen wegen Mordes und Totschlags an Familie in Hessen
-
Dobrindt will "Migrationswende" vorantreiben und Zivilschutz stärken
-
Autobranche gespalten: Lockerung der EU-Vorgaben könnte Elektro-Vorreiter ausbremsen
-
Tödlicher Unfall mit Motorflugzeug und Segelflieger: Ursache offenbar Zusammenstoß
-
Syrischer Bürgerkriegsmilizionär in Thüringen zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Protesttag: Verbände warnen vor Einschnitten für Menschen mit Behinderungen
-
Spahn als Chef der Unionsfraktion bestätigt - 86,5 Prozent für CDU-Politiker
-
Straße von Hormus: USA drohen Iran bei Angriffen mit "vernichtender" Antwort
-
Anwältin: Inhaftierte iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi "zwischen Leben und Tod"
-
US-Importe steigen im März erneut stärker als Exporte
-
Dobrindt kündigt schärfere Abschiebepolitik und besseren Zivilschutz an
-
Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger war bis Ende April in Psychiatrie
-
Mitglied von Huthi-Miliz in München zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Ein Jahr Merz: Koalition zieht gemischte Bilanz und bekennt sich zu Fortführung
-
Ausflug von Entenfamilie sorgt in Weimarer Innenstadt für Aufsehen
-
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Reiche führt Förderprogramm für Industrie fort
-
15-Jährige wegen Handy ermordet: Lebenslange Haft für Erzieherin in Niedersachsen
-
Umstrittene Geschlechtsänderung: Kommissarin vorerst von Beförderung ausgeschlossen
-
Ermittler: Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig bereits polizeilich bekannt
-
Biontech will drei deutsche Standorte schließen und massiv Stellen abbauen
-
WM: FIFA sucht Austausch mit iranischem Verband
-
Rund 1550 antisemitische Vorfälle in Bayern - Zentralratspräsident alarmiert
-
Nach Trumps Drohung: EU drängt auf Einhaltung von Zolldeal
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
-
Leipziger Oberbürgermeister: Kein bei Amoktat Verletzter mehr in Lebensgefahr
-
US-Truppenabzug: Söder fordert mehr Einsatz von Bundesregierung
-
14-Jähriger setzt in Bayern versehentlich Auto in Bewegung - hoher Sachschaden
-
PSG-Kracher: Bayern mit Karl, Bischof und Guerreiro
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
-
In Algerien inhaftierter französischer Journalist hofft auf Begnadigung
-
Rumänien: Pro-europäischer Regierungschef verliert Misstrauensvotum im Parlament
-
"Streit und überhitzte Debatte": SPD-Spitze zieht Bilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot
-
Straße von Hormus: Iran droht mit deutlicher Verschärfung der Angriffe
-
Biontech will mehrere Standorte schließen und bis zu 1860 Stellen abbauen
-
38 Euro pro Kopf für Fairtrade-Produkte: Umsatz erreicht 2025 neues Rekordhoch
Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.
Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde der Angreifer am Eingang der Moschee im Randbezirk Tarlai gestoppt und sprengte sich dort in die Luft. Die Explosion ereignete sich den Polizeiangaben zufolge nach dem Freitagsgebet - also zu einem Zeitpunkt, an dem Moscheen besonders voll sind. Es war der tödlichste Anschlag in Islamabad seit 18 Jahren.
Der Gläubige Muhammad Kazim sprach von einer "extrem starken" Explosion, die das Gebäude zu Beginn des Gebetes erschüttert habe. Der Gläubige Imran Mahmood sagte gegenüber AFP, es sei zu einem Schusswechsel zwischen dem Angreifer, einem möglichen Komplizen und Sicherheitskräften gekommen.
Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif bekundete "tiefe Trauer" und sicherte zu, dass die Hintermänner des Anschlags aufgespürt und zur Rechenschaft gezogen würden. Sein Stellvertreter Ishaq Dar sprach von einem "abscheulichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und einer eklatanten Verletzung islamischer Prinzipien". Im Onlinenetzwerk X schrieb er weiter: "Pakistan steht vereint zusammen gegen alle Formen des Terrorismus."
Vor dem größten Krankenhaus Islamabads spielten sich dramatische Szenen ab. Medizinisches Personal und Helfer trugen Verletzte mit teilweise blutverschmierter Kleidung aus Rettungswagen und Privatfahrzeugen in die Klinik. Unter den Verletzten waren auch Kinder.
Im mehrheitlich sunnitischen Pakistan machen Schiiten zwischen zehn und 15 Prozent der Bevölkerung aus. Es gibt es immer wieder Angriffe auf Orte, an denen sich Schiiten aufhalten.
Zudem kämpfen pakistanische Regierungskräfte in den afghanischen Grenzregionen Balutschistan und Khyber Pakhtunkhwa gegen Aufständische, die laut der Regierung in Islamabad von der radikalislamischen Taliban-Regierung in Kabul unterstützt werden. Pakistan wirft Afghanistan vor, den Milizen auf afghanischen Gebiet Unterschlupf zu gewähren. Die in Kabul regierenden Taliban bestreiten dies.
T.Zimmermann--VB