-
Drama in Paris: Bayern-Traum am seidenen Faden
-
US-Medien: Ex-FBI-Direktor Comey wegen Onlinepost erneut angeklagt
-
König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf
-
Transport in Richtung Nordsee: Frachtkahn mit Buckelwal verlässt Wismarer Bucht
-
Auch ohne Kapitän: Eisbären vor zwölftem Titelgewinn
-
Nach Trump-Kritik an Kimmel: Behörde ordnet Überprüfung von ABC-Sendelizenzen an
-
Trump attackiert Merz wegen Iran-Kritik: "Er weiß nicht, wovon er spricht!"
-
Frachtkahn mit Buckelwal tritt Weg in Richtung offenes Meer an
-
PSG-Kracher: FC Bayern mit Musiala und Davies in der Startelf
-
Außenminister: Israel hat "keine territorialen Ambitionen im Libanon"
-
Kämpfe in Mali: Armee gibt Stellungen in Region Gao auf - Junta-Chef trifft russischen Botschafter
-
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig
-
Konzernchef Blume: VW plant Einstieg ins Rüstungsgeschäft
-
Zwei Tote und ein schwer verletzter Mensch nach Schüssen in Haus in Sachsen
-
Lob für Innovationskraft: Bundesregierung will auf ukrainische Waffen setzen
-
Einmalig in Europa: Brighton baut eigenes Frauen-Stadion
-
Trump zu König Charles III.: Die USA haben "keine engeren Freunde" als die Briten
-
Bergarbeiter vor Energieministerium in Ankara beenden ihren Streik
-
Tour de Romandie: Lipowitz Zehnter im Prolog
-
Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Staatsanwaltschaft von Schuld überzeugt
-
Zuckerabgabe soll nun doch kommen - Einnahmen für Gesundheitsmaßnahmen
-
US-Comedian Kimmel verteidigt Scherz über Melania Trump
-
Gesundheitsreform und Etat 2027: Koalition bringt Kernvorhaben auf den Weg
-
Sozial Schwächere bei Bildung benachteiligt - besonders Jungen betroffen
-
Spahn und Hoffmann rufen zu sachlicherem Umgang auf - Koalition "außer Tritt"
-
Transport in Richtung Nordsee geplant: Buckelwal in Frachtkahn geschwommen
-
Deutschland schiebt 25 straffällig gewordene Afghanen ab
-
Keine Fortschritte bei Iran-Verhandlungen ersichtlich - Flüssiggas-Tanker durchquert Straße von Hormus
-
Bild: DFL erhält 100 Millionen Euro als Darlehen von adidas
-
Verbraucherschützer begrüßen Zuckerabgabe
-
Mitteilung: Vereinigte Arabische Emirate wollen zum 1. Mai aus Opec austreten
-
Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf
-
Über 300.000 Tabletten in Mietwagen: Zollbeamte nehmen Drogenschmuggler fest
-
"Nur Ja heißt Ja": EU-Abgeordnete fordern EU-weite Definition von Vergewaltigung
-
Studie: Soziale Herkunft entscheidend für Bildungschancen - Jungen im Nachteil
-
Vier Festnahmen bei Durchsuchungen gegen mutmaßliche Schleuser in Hessen
-
Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant
-
Spahn räumt ein: Koalition ist "außer Tritt geraten"
-
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Hauptangeklagter bekennt sich schuldig
-
Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf
-
Koalition einigt sich auf Reform von Krankenversicherung
-
Brasilien: WM-Aus für Militao
-
Nagelsmann passt WM-Vorbereitung an
-
Zwei Tote und ein schwerverletzter Mensch nach Schüssen in Haus in Sachsen
-
Umfrage: Jeder dritte junge Mensch mit Depressionen nutzt KI als Psychocoach
-
Oberstes Gericht der USA prüft Glyphosat-Klage gegen Monsanto
-
Hunde und Katzen: EU-Parlament beschließt Chip-Pflicht gegen illegalen Handel
-
Verdacht auf Spionage an Gleisen nahe Kaserne: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
-
Neuverschuldung soll 2027 auf 110,8 Milliarden Euro steigen
-
Abschiebeflug bringt 25 Afghanen zurück in ihr Heimatland
Experten rechnen in diesem Jahr mit vielen FSME-Infektionen durch Zecken
In diesem Jahr rechnen Experten in Deutschland mit vielen Infektionen durch die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die Zecken seien aufgrund meist milderer Winter inzwischen ganzjährig aktiv, erklärten sie am Dienstag bei einer von der Universität Hohenheim ausgerichteten Pressekonferenz. Dazu gebe es üblicherweise alle zwei Jahre besonders viele FSME-Fälle in Südwestdeutschland. Dies sei auch 2024 zu erwarten.
"Auch in diesem Jahr gibt es bereits erste Fälle in Baden-Württemberg und Bayern", berichtete Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim. "Bei einem Vorlauf von vier Wochen bis zur Diagnose muss die Infektion mitten im Winter stattgefunden haben - Zecken haben also keine Winterpause mehr, das FSME-Geschehen verlagert sich nach vorn."
Insgesamt ging die Zahl der FSME-Infektionen in Deutschland im vergangenen Jahr laut Experten zwar zurück, dieses ist demnach aber lediglich eine Art Ausreißer. Die generelle Entwicklung weise eindeutig in eine andere Richtung. "Diese Zahlen täuschen", erklärte Rainer Oehme, Laborleiter des baden-württembergischen Landesgesundheitsamts, bei der Veranstaltung.
"Infektionszahlen unterliegen immer jährlichen Schwankungen., doch der längerfristige Trend zeigt deutlich nach oben", betonte der Experte. Auch in den Regionen nördlich der Mittelgebirge, in denen bislang nur wenige FSME-Infektionen gezählt worden waren, stiegen die Zahlen "massiv" an. Dies betreffe etwa Sachsen, Brandenburg, Niedersachsen oder Thüringen.
Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden in Deutschland im vorigen Jahr 527 FSME-Fälle gemeldet, 100 weniger als im Vorjahr 2022. Nach wie vor sind dabei die südlichsten Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg am stärksten betroffen. 85 Prozent aller Infektionen ereignen sich trotz Zunahme der Infektionszahlen weiter nördlich noch immer dort.
FSME ist eine virusbedingte Hirnhaut- oder Gehirnentzündung, die durch Zeckenbisse übertragen wird. Allerdings sind nicht alle Zeckenbestände infiziert. Besonders verbreitet ist das FSME-Virus in Populationen in sogenannten Risikogebieten. Laut Informationen des RKI zählten im vergangenen Jahr 178 Landkreise dazu, vor allem im Süden und Südosten.
Die Experten warnten am Dienstag zudem vor einer hohen Dunkelziffer. Dabei verwiesen sie auf Ergebnisse eine Untersuchung von Mikrobiologen der Universität der Bundeswehr in München im baden-württembergischen Ortenaukreis. Diese untersuchten das Blut von Blutspendern mit neuen Verfahren auf Antikörper durch nicht erkannte Ansteckungen. Demnach waren Infektionen in der Region siebenmal häufiger, als bislang angenommen worden war.
Seit einiger Zeit ist zudem bekannt, dass Zecken von milderen Wintern ohne starke Schneefälle im Zuge des Klimawandels profitieren. Sie bleiben dadurch potenziell das ganze Jahr über aktiv. Auch vor diesem Hintergrund riefen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Dienstag dazu auf, sich gegen FSME impfen zu lassen. Dies sei vor allem für Kinder wichtig.
"Auch bei Kindern kann es einen schweren Verlauf geben – bis hin zu künstlicher Beatmung und Ernährung", erklärte Gerhard Dobler, Leiter des Nationalen Konsiliarlabors FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München. Auch außerhalb von Risikogebieten seien zudem Impfungen gegen FSME generell für alle Menschen sinnvoll, fügte er hinzu.
Die Universität Hohenheim in Baden-Württemberg veranstaltet im Frühjahr einen Fachkongress zum Thema Zecken und FSME. Im Vorfeld informieren Experten dabei traditionell über aktuelle Trends und neue Erkenntnisse.
P.Staeheli--VB