-
NHL: Sturm gewinnt mit Minnesota in Toronto
-
NFL: Hafley folgt in Miami auf McDaniel
-
NBA: OKC siegt souverän - Buhrufe für Knicks
-
Amnesty-Generalsekretärin: Europäer müssen sich Trump widersetzen
-
Weltfußballer Olise? Matthäus nennt K.o.-Kriterium
-
Beckham-Sohn Brooklyn will sich nicht mit seiner Familie versöhnen
-
Wirtschaftsweiser erwartet Scheitern der Erbschaftsteuer vor Verfassungsgericht
-
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage aus Ampel-Zeit für Afghanen
-
Merz spricht mit Soldaten im Auslandseinsatz und deren Angehörigen
-
Brüssel stellt Netzregeln vor - Beschränkungen für chinesische Anbieter erwartet
-
Von der Leyen und Macron reden beim Weltwirtschaftsforum in Davos
-
Satzbälle abgewehrt: Keys kämpft sich in die zweite Runde
-
Damaskus: Al-Scharaa und Trump sprechen über Rechte von Kurden in Syrien
-
Bundeswehr plant Dunkelfeldstudie zu sexueller Belästigung und Gewalt
-
James erstmals seit 22 Jahren kein Starter im All-Star-Game
-
Iranischer Polizeichef ruft Protestierende zur Aufgabe auf und stellt ihnen Ultimatum
-
UN-Entwicklungsprogramm UNDP verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn
-
Eine Milliarde Dollar für ständigen Sitz - Zurückhaltende Reaktionen auf Trumps "Friedensrat"
-
Hauptrunde statt Heimfahrt: DHB-Team gewinnt Spanien-"Endspiel"
-
Streit um Grönland: Trump-Regierung verschärft Ton gegenüber Europäern
-
Wadenprobleme: "Einige Zeit Pause" für Sabitzer
-
Minister: Kopenhagen und Nuuk schlagen Nato-Mission für Grönland vor
-
Vor vorgezogener Parlamentswahl: Bulgariens Präsident Radew kündigt Rücktritt an
-
Nachrichtenagentur Ansa: Italienischer Designer Valentino gestorben
-
Nach Final-Chaos beim Afrika-Cup: Marokko kündigt Protest an
-
Frankreichs Premier will Haushalt ohne Abstimmung verabschieden
-
Drogen- und Verkehrsdelikte: Neue Vorwürfe gegen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit
-
Lebenslange Haft für Berliner Rentner wegen Tötung von Segelpartner vor Schweden
-
Wechsel perfekt: City verpflichtet Nationalspieler Guehi
-
Nach Play-off-Aus: Bills feuern Headcoach Sean McDermott
-
Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer
-
Hunderte protestieren in Berlin trotz verschobenen Besuchs gegen Syriens Präsident
-
Altenpfleger soll in Sachsen 91-Jährige getötet haben - 23-Jähriger in Haft
-
Prozess um Verbrennung von Koranseiten in Hamburg gegen Geldauflagen eingestellt
-
Grönland-Krise: Kurse fallen - Preise für Gold und Silber steigen
-
Prozess: Anwalt von Prinz Harry wirft Zeitungsverlag "systematischen" Gesetzesbruch vor
-
Tödliches Gewaltverbrechen an 81-Jährigem: Untermieterin in Psychiatrie eingewiesen
-
Trump plant "Friedensrat": Mitgliedstaaten sollen eine Milliarde Dollar zahlen
-
40-Jähriger soll in Syrien Menschen misshandelt haben - Anklage in Berlin
-
Merz will "Vorrang für Wachstum": CDU verabschiedet Maßnahmenpaket
-
Mieten zum Jahresende stark gestiegen - Wohnungsinserate zurückgegangen
-
Bätzing gibt Vorsitz von katholischer Deutscher Bischofskonferenz nach sechs Jahren ab
-
Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Polizei sucht 37-jährigen Verdächtigen
-
Grönland: EU sucht nach Trumps Zolldrohungen Gespräch - und prüft Gegenmaßnahmen
-
Merz erhält Einladung an al-Scharaa nach Besuchsabsage aufrecht
-
Schadenersatzforderung nach Coronaimpfung: Weitere Klage vor Gericht gescheitert
-
Merz widerspricht Bericht über Streit mit Spahn - keine Kabinettsumbildung
-
"Vorrang für Wachstum": CDU fordert mehr Maßnahmen zu Stärkung der Konjunktur
-
Freisprüche nach Zugunglück mit fünf Toten bei Garmisch-Partenkirchen
-
Merz zu Trumps Grönland-Drohung: Zölle würden insbesondere US-Konsumenten schaden
Wildtiere dehnten Aktionsradius während Coronapandemie zeitweise deutlich aus
Zu Beginn der Coronapandemie haben Säugetiere während der strengen weltweiten Lockdownmaßnahmen ihren Aktionsradius deutlich ausgedehnt. Das zeigt eine internationale Studie unter Beteiligung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt am Main und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, über welche die Einrichtungen am Freitag berichteten. Experten werteten die Bewegungsdaten von mehr als 2300 wildlebenden Tieren aus, die zu Forschungszwecken mit GPS-Sendern versehen sind. Während strenger Lockdowns legten diese um bis zu 73 Prozent längere Strecken zurück als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zudem hielten sich die besenderten Tiere zwischen Januar und Mai 2020 bis zu 36 Prozent näher an Straßen auf, wie aus der in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlichten Untersuchung hervorgeht. Analysiert wurden Bewegungsmuster von Individuen ganz unterschiedlicher Arten - von Elefanten und Giraffen über Bären bis hin zu Hirschen. Nach eigenen Angaben wollten die beteiligten Wissenschaftler untersuchen, ob es für die zahlreichen Berichte über eine Erholung der Natur während der globalen Pandemie handfeste Belege gibt.
"Uns ist es gelungen, evidenzbasiert zu belegen, dass weltweit Säugetierarten ihr Verhalten während der Pandemie verändert haben", erklärte der führend an der Untersuchung beteiligte Experte Justin Calabrese vom Helmholtz-Zentrum. Aus Sicht der Wissenschaft habe es sich bei der ersten Phase der Pandemie, in der die Welt weitestgehend stillstand, um eine einmalige Gelegenheit für ein natürliches Experiment auf globaler Ebene gehandelt. Es habe sich beobachten lassen, wie Wildtiere auf Veränderungen menschlichen Verhaltens reagierten.
Die zunehmende Annäherung an Straßen führen die Forschenden dabei auf einen geringeren Autoverkehr in der Phase strenger Lockdownmaßnahmen zurück. Auch die generelle Ausdehnung der beobachteten Bewegungsradien sehen sie als Folge einer pandemiebedingt zeitweise verringerten menschlichen Präsenz im Freien.
Dazu passt nach Angaben der Verfasser der internationalen Studie, dass sich dieses Muster vor allem in Regionen mit strengen Lockdowns abzeichnete. Dort hätten die Tiere die Gelegenheit genutzt, um "neue Gebiete zu erkunden", berichtete der Senckenberg-Wissenschaftler Thomas Müller. In Regionen mit weniger strikten Maßnahmen legten die Tiere demnach kürzere Strecken zurück. Dies könnte laut Müller damit zusammenhängen, dass Menschen dort zu Besuchen im Freien ermutigt wurden und natürliche Gebiete so stärker frequentierten.
L.Janezki--BTB