-
Behörden: Drei Verletzte bei "Terrorakt" am Bahnhof Winterthur
-
Bericht: Guatemala billigt US-Militäreinsätze gegen Drogenbanden
-
Nach Koalitions-Aus wegen Drohnenvorfall: Lettisches Parlament stimmt für neue Regierung
-
"Maut" in Straße von Hormus: USA drohen Verbündetem Oman mit Sanktionen
-
53 Grad in einer französischen Grundschule mit Glasdach gemessen
-
Unicef prangert Frankreichs Umgang mit Kindesmissbrauch an
-
Ärger über Kontrolle als Motiv: Mordanklage nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter
-
"Tiefe symbolische Bedeutung": Holocaustgedenkstätte Yad Vashem gründet Ableger in München
-
"Tiefe symbolische Bedeutung": Holocaustgedenkstätte Yad Yashem gründet Ableger in München
-
Freiwilliger Wehrdienst in Frankreich: 5000 Bewerber für 3000 Plätze
-
Pistorius plant Rückkehr zur Dienstpflicht für Reservisten
-
43 Jahre nach Tötung von Sexarbeiter in Hamburg: 61-Jähriger wegen Mordes verurteilt
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Weiterer Verdächtiger in Dänemark festgenommen
-
Iran und USA werfen einander Verletzung der Waffenruhe vor
-
US-Wirtschaft wuchs zu Jahresbeginn nur um 1,6 Prozent - Inflation steigt weiter
-
Norwegens Königin Sonja aus Krankenhaus entlassen - Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit
-
Sinner nach Hitze-Drama in Paris ausgeschieden
-
Bruder von Spaniens Regierungschef Sánchez wegen Vorteilsnahme vor Gericht
-
Mutter mit Kissen erstickt: Mann aus Thüringen muss dauerhaft in Psychiatrie
-
Urteil: Wehrpflicht in Russland kein Grund für Abschiebungsverbot
-
Forderung aus Union: Eigenheim bei Pflegekosten stärker mit heranziehen
-
Mord an zwölfjähriger Luise: Minderjährige Täterinnen zu Schadenersatz verurteilt
-
Französische Krankenkassen finanzieren Abnehmspritzen für Fettleibige
-
AfD-Spitzenkandidat Siegmund: Keine "Gesinnungsprüfung" bei Staatsämter-Besetzung
-
FC Bayern: Gwinn an Schulter operiert
-
Mordanklage nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Deutsche Bank: Aktionärsvertreter kritisieren höhere Aufsichtsratvergütung
-
Medizinische Auszeit: Sinner mit großen Problemen bei Hitze
-
"Popanz Brandmauer": Designierter FDP-Generalsekretär will neuen Umgang mit AfD
-
"Spiegel": Kontroverse über Beschleunigung von Infrastrukturausbau und Naturschutz
-
Frankreich will Sklavengesetz "Code Noir" formell abschaffen
-
17-Jähriger stirbt nach Radunfall in Bayern
-
Nach Verkehrsunfall mit zwei toten Zwölfjährigen: Ermittlungen gegen Autofahrerin
-
Trotz lauter Fans: Struff scheidet aus
-
80-jährige Münchnerin übergibt Betrügern Wertsachen für hunderttausende Euro
-
Handball: Uscins verlässt Hannover 2027
-
EU-Außenminister beraten über Verhandlungen mit Moskau - Kallas warnt vor "Falle"
-
Illegal interne Daten abgefragt: Anklage gegen Richterin und Justizangestellte
-
Prozess gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Düsseldorf gestartet
-
Bericht: Bundeswehr-Sondervermögen wird ohne Bundestags-Kontrolle ausgegeben
-
Linke kritisiert Vorstoß zu Einbezug von Eigenheim bei Pflegekosten scharf
-
EU-Kommission verhängt 200-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler Temu
-
Studie: Deutschland drohen Milliardenkosten durch extreme Hitze
-
US-Truppenabzug: Wehrbeauftragter fordert Planungssicherheit für Bundeswehr
-
EU-Kommission prüft chinesische Übernahme von Mediamarkt-Saturn auf Subventionen
-
Bitkom: 91 Prozent der Deutschen stießen bereits auf Fake News
-
Gericht: Schmerzensgeld für Fußballtorwart nach Verletzung durch Gegenspieler
-
DFB-Team: Erstes Training ohne Neuer und Havertz
-
Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen
-
Reallöhne steigen im ersten Quartal - Hohe Inflation könnte Lohnwachstum überholen
Unicef prangert Frankreichs Umgang mit Kindesmissbrauch an
Das Kinderhilfswerk Unicef hat Frankreich für seinen Umgang mit Kindesmissbrauch scharf kritisiert. Die jüngsten Verdachtsfälle in der Nachmittagsbetreuung von Vor- und Grundschulkindern zeugten von "strukturellen Mängeln, wie etwa fehlender Koordination und mangelnden Absprachen zwischen den Behörden", sagte die Vorsitzende von Unicef Frankreich, Adeline Hazan, am Donnerstag in Paris.
"Diese Kultur der Verharmlosung von Gewalt ist unerträglich", betonte Hazan. Im vergangenen Jahr hätten die Behörden mehr als 290.000 minderjährige Opfer registriert, ein Anstieg um 77 Prozent im Vergleich zu 2016. Die Organisation forderte einfachere Verfahren, um Verdachtsfälle zu melden, und eine unabhängige Kontrolle der Einrichtungen. Vor allem aber müssten die Betreuungskräfte besser ausgebildet werden, die sich um die Kinder kümmerten.
"Wenn man Kindern die Möglichkeit zum Sprechen gibt, dann tun sie es auch. Aber man muss ihnen dann auch zuhören und sie begleiten", betonte Jodie Soret von Unicef Frankreich. Nach einer Untersuchung von Unicef sagte ein Drittel der Kinder, die Opfer von Gewalt wurden, dass es keinen Erwachsenen gebe, dem sie vertrauen können.
Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit nach eigenen Angaben wegen Gewalt unterschiedlicher Intensität an 84 Vorschulen, etwa 20 Grundschulen und zehn Kindertagesstätten. In Paris wurden seit Beginn des Jahres 78 Mitarbeiter der Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder suspendiert, unter ihnen 31 wegen des Verdachts auf sexuelle Übergriffe. In zwei Prozessen gegen ehemalige Betreuer forderte die Staatsanwaltschaft Bewährungsstrafen. Die Urteile stehen noch aus.
Im September stehen weitere Prozesse an. Ein Dokumentarfilm über Kindesmissbrauch an einer Pariser Grundschule hatte zahlreiche Eltern bewogen, weitere Verdachtsfälle zu melden.
K.Hofmann--VB