-
US-Wirtschaft wuchs zu Jahresbeginn nur um 1,6 Prozent - Inflation steigt weiter
-
Norwegens Königin Sonja aus Krankenhaus entlassen - Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit
-
Sinner nach Hitze-Drama in Paris ausgeschieden
-
Bruder von Spaniens Regierungschef Sánchez wegen Vorteilsnahme vor Gericht
-
Mutter mit Kissen erstickt: Mann aus Thüringen muss dauerhaft in Psychiatrie
-
Urteil: Wehrpflicht in Russland kein Grund für Abschiebungsverbot
-
Forderung aus Union: Eigenheim bei Pflegekosten stärker mit heranziehen
-
Mord an zwölfjähriger Luise: Minderjährige Täterinnen zu Schadenersatz verurteilt
-
Französische Krankenkassen finanzieren Abnehmspritzen für Fettleibige
-
AfD-Spitzenkandidat Siegmund: Keine "Gesinnungsprüfung" bei Staatsämter-Besetzung
-
FC Bayern: Gwinn an Schulter operiert
-
Mordanklage nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz erhoben
-
Deutsche Bank: Aktionärsvertreter kritisieren höhere Aufsichtsratvergütung
-
Medizinische Auszeit: Sinner mit großen Problemen bei Hitze
-
"Popanz Brandmauer": Designierter FDP-Generalsekretär will neuen Umgang mit AfD
-
"Spiegel": Kontroverse über Beschleunigung von Infrastrukturausbau und Naturschutz
-
Frankreich will Sklavengesetz "Code Noir" formell abschaffen
-
17-Jähriger stirbt nach Radunfall in Bayern
-
Nach Verkehrsunfall mit zwei toten Zwölfjährigen: Ermittlungen gegen Autofahrerin
-
Trotz lauter Fans: Struff scheidet aus
-
80-jährige Münchnerin übergibt Betrügern Wertsachen für hunderttausende Euro
-
Handball: Uscins verlässt Hannover 2027
-
EU-Außenminister beraten über Verhandlungen mit Moskau - Kallas warnt vor "Falle"
-
Illegal interne Daten abgefragt: Anklage gegen Richterin und Justizangestellte
-
Prozess gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Düsseldorf gestartet
-
Bericht: Bundeswehr-Sondervermögen wird ohne Bundestags-Kontrolle ausgegeben
-
Linke kritisiert Vorstoß zu Einbezug von Eigenheim bei Pflegekosten scharf
-
EU-Kommission verhängt 200-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler Temu
-
Studie: Deutschland drohen Milliardenkosten durch extreme Hitze
-
US-Truppenabzug: Wehrbeauftragter fordert Planungssicherheit für Bundeswehr
-
EU-Kommission prüft chinesische Übernahme von Mediamarkt-Saturn auf Subventionen
-
Bitkom: 91 Prozent der Deutschen stießen bereits auf Fake News
-
Gericht: Schmerzensgeld für Fußballtorwart nach Verletzung durch Gegenspieler
-
DFB-Team: Erstes Training ohne Neuer und Havertz
-
Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen
-
Reallöhne steigen im ersten Quartal - Hohe Inflation könnte Lohnwachstum überholen
-
Neuer Rekord bei Umstieg auf E-Autos - Staatliche Prämie verstärkt den Trend
-
Verlängerung des Tankrabatts: Verkehrsminister Schnieder warnt vor hohen Kosten
-
UNO: Globale Durchschnittstemperaturen bis 2030 "wahrscheinlich" weiter auf Rekordniveau
-
Berliner Schauspielerin Swetlana Schönfeld gestorben
-
Kritiker von Grünen-Parteireform klagen gegen geplante Urabstimmung
-
Ausschuss-Chef: Isolierung von Landesverfassungsschutz bei AfD-Regierung denkbar
-
Berichte: US-Justiz ermittelt gegen Ex-Kolumnistin wegen Meineid-Vorwurfs bei früheren Klagen gegen Trump
-
Statistik: Ausgaben für Sozialleistungen erneut gestiegen
-
Erste Außenstelle außerhalb Israels: Holocaustgedenkstätte Yad Yashem kommt nach München
-
Zahl der Hautkrebsbehandlungen fast doppelt so hoch wie vor 20 Jahren
-
Ukraine-Krieg: Kallas warnt bei Debatte um Vermittler vor russischer "Falle"
-
Niedersachsen: Autofahrer fährt unbemerkt in Wassergraben und stirbt
-
Mann und Hund sterben bei Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen
-
Trump äußert Unterstützung für Armeniens Regierungschef Paschinjan vor Wahl im Juni
Französische Krankenkassen finanzieren Abnehmspritzen für Fettleibige
Für stark fettleibige Patienten und Patientinnen übernimmt die französische Krankenkasse künftig die Kosten für die umstrittenen Abnehmspritzen. Die Kosten dafür würden pro Jahr auf 100 Millionen Euro geschätzt, sagte Gesundheitsministerin Stéphanie Rist am Donnerstag dem Sender TF1. Frankreich sei das erste EU-Land, das diese Mittel dauerhaft für Patienten finanziere, die es benötigten, fügte sie hinzu. Die Ministerin sprach sich zugleich grundsätzlich dafür aus, die Eigenbeiträge der Patienten zu Medikamenten zu erhöhen.
Um die Abnehmspritzen von der Kasse finanziert zu bekommen, müssen Patienten volljährig sein und an so schwerer Adipositas leiden, dass sie sonst für eine magenverkleinernde Operation in Frage gekommen wären. "Es ist also eine vorbeugende Maßnahme", sagte die Ministerin. Der Einsatz der von der Kasse finanzierten Abnehmspritzen werde streng geregelt: Er sei nur in Spezialkliniken möglich, fügte Rist hinzu. Die Patienten müssten zugleich eine kalorienreduzierte Diät einhalten und sich mehr bewegen.
Die Präparate sind in Frankreich seit Ende 2024 verschreibungspflichtig erhältlich. Bislang müssen sie aus eigener Tasche bezahlt werden. Monatlich kostet dies etwa 300 Euro. Sie sind nur für die Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas zugelassen und dürfen nicht zur Gewichtsabnahme aus ästhetischen Gründen eingesetzt werden. In Frankreich sind etwa 18 Prozent der Erwachsenen adipös.
Wegovy wird von dem dänischen Konzern Novo Nordisk hergestellt, Mounjaro ist das Produkt des US-Unternehmens Eli Lilly. Novo Nordisk und Lilly France waren Anfang Mai in Frankreich zu einer Strafzahlung in Höhe von zwei Millionen Euro verurteilt worden. Eine angebliche Informationskampagne zum Thema Fettleibigkeit sei tatsächlich eine Form von Werbung gewesen, die jedoch für verschreibungspflichtige Medikamente verboten ist, erklärte die Gesundheitsbehörde.
Die Wirkstoffe, die wöchentlich gespritzt werden, signalisieren dem Körper eine Sättigung und senken den Blutzuckerspiegel. Bei vielen Patienten steigt das Gewicht nach dem Absetzen der Medikamente wieder an. In Deutschland werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
H.Kuenzler--VB