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Segler in Emsmündung über Bord gegangen - Motorbootbesatzung rettet Mann aus Wasser
In einer dramatischen Hilfsaktion hat die Besatzung eines Motorboots einen in der Emsmündung ins Wasser gestürzten Segler gerettet. Der Mann befand sich mit seinen zwei Töchtern im Teenageralter an Bord eines Segelboots, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montag in Bremen mitteilte. Diese blieben nach dem Sturz des Manns am Sonntag allein zurück und setzten per Sprechfunk einen Notruf ab.
Demnach ereignete sich der Vorfall am Sonntag bei rauem Seegang auf der Ems zwischen Emden und Termunten in den Niederlanden. Die Leitstelle der DGzRS alarmierte zwei Seenotrettungsschiffe aus Deutschland und den Niederlanden sowie zwei Hubschrauber. Zuerst traf allerdings ein kleines Motorboot aus Emden am Unglücksort ein, das den Notruf ebenfalls gehört hatte und sich bereits in unmittelbarer Nähe befand.
Laut DGZRS gelang es der Besatzung, den bereits mehrere hundert Meter weit abgetriebenen Schiffbrüchigen aus dem Wasser zu ziehen. Die Crew eines inzwischen ebenfalls eingetroffenen Lotsenschiffs übernahm den Mann und brachte ihn zurück zu seinen Töchtern auf sein Schiffschiff.
Ein Besatzungsmitglied des Lotsenversetzschiffs ging mit an Bord, um den Segler nach Emden zu steuern. Dort wurden der Mann und seine Töchter an einem Rettungswagen übergeben. Nähere Angaben etwa zu deren Alter machte die DGzRS nicht.
K.Sutter--VB