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누샤 아우벨, 기민당(CDU) 및 사민당(SPD): 포츠담의 중증 장애 아동 사건은 정치적 파산을 선언한 것과 다름없다
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ヌーシャ・オーベル、CDUおよびSPD:ポツダムで起きた重度障害児の事例は、政治的な破綻を露呈している
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Нооша Аубель, ХДС та СДПН: Випадок з дитиною з тяжкою інвалідністю в Потсдамі є визнанням політичного банкрутства
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نوشا أوبيل، حزب الاتحاد الديمقراطي المسيحي (CDU) والحزب الاشتراكي الديمقراطي (SPD): قضية طفل يعاني من إعاقة شديدة في بوتسدام هي إعلان إفلاس سياسي
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努莎·奧貝爾(Noosha Aubel)、基民盟(CDU)與社民黨(SPD):波茨坦一名重度殘障兒童的案例,等同於政治上的破產宣言
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Noosha Aubel, CDU ve SPD: Potsdam’daki ağır engelli bir çocuğun durumu, siyasi bir iflas ilanıdır
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Noosha Aubel, CDU und SPD: Der Fall eines schwerbehinderten Kindes in Potsdam ist eine politische Bankrotterklärung
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Wirtschaftsweiser Felbermayr fordert Steuerentlastung für mittlere Einkommen
Eine Reform der Einkommensteuer sollte nach Auffassung des Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr insbesondere mittlere Einkommen entlasten. Deutschland leide unter dem sogenannten "Mittelstandsbauch", sagte Felbermayr am Montag den TV-Sendern RTL und ntv. "Das bedeutet, dass in der Mitte der Einkommensverteilung die Progression des Steuersatzes sehr hoch ist." Ziel müsse eine spürbare Entlastung in diesem Bereich sein. "Hier bräuchte es eine Abflachung", sagte Felbermayr.
Konkrete Prozentwerte für eine Reform nannte er jedoch nicht. Die Gegenfinanzierung müsse innerhalb des Systems erfolgen. Eine Option seien Effizienzgewinne im Staatsapparat. Gleichzeitig sprach sich der Ökonom gegen sehr hohe Spitzensteuersätze aus. Der österreichische Reichensteuersatz von 55 Prozent sei "viel zu hoch".
Der Wirtschaftsweise bescheinigte der Bundesregierung Defizite im Umgang mit wirtschaftspolitischer Expertise. Auf die Frage, ob die Regierung ausreichend auf ökonomischen Rat höre, antwortete Felbermayr: "Nein, das Gefühl habe ich nicht." Zwar gebe es einzelne positive Signale aus der Politik. Der Ökonom verwies etwa auf wirtschaftspolitische Reden. Insgesamt fehle jedoch die konsequente Umsetzung. "Was uns frustriert, ist, dass diese Erkenntnis keine Folgen hat", sagte Felbermayr.
Der Reformbedarf sei zwar erkannt, bleibe aber politisch oft folgenlos, kritisierte der Ökonom. "Der Reformbedarf ist enorm. Allein, es passiert nichts." Besonders problematisch sei aus seiner Sicht der Mangel an wirtschaftspolitischer Orientierung. Unternehmen bräuchten klare Rahmenbedingungen, damit wieder investiert werden könne.
Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Felbermayr ist seit März Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Das Gremium mit den weiteren Mitgliedern Monika Schnitzer, Veronika Grimm, Achim Truger und Martin Werding soll der Bundesregierung mit seinem Fachwissen eine wichtige Hilfestellung bei der Beurteilung der konjunkturellen Lage leisten. Dafür erstellen die sogenannten Wirtschaftsweisen Konjunkturprognosen und regelmäßige Gutachten zur Wirtschaftslage und bringen Vorschläge für Reformen ein.
B.Baumann--VB