-
USA und Iran verschärfen Seekonflikt - Huthis melden Angriff auf Saudi-Arabien
-
Nach Rücktritt von Bildungsminister: Indische Kakerlaken-Bewegung beendet Proteste
-
Kitzbühel: Halys holt ersten ATP-Titel
-
Mindestens 16 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine
-
Brände in Frankreich und Spanien: Rund 270.000 Menschen von Evakuierungen betroffen
-
Tödlicher Unfall: Kleinflugzeug stürzt auf Wohnhaus in Niedersachsen
-
Linnemann weist Zweifel an Eignung als Gesundheitsminister zurück
-
Turnen: Kevric holt Meistertitel nach langer Zwangspause
-
Indischer Bildungsminister tritt nach anhaltenden Protesten zurück
-
Motto "Haltung ist hot": CSD-Kundgebung startet in Berlin
-
Südkoreanische Chipkonzerne planen US-Lieferungen für 950 Milliarden Dollar
-
Waldbrände in Südeuropa: Brantner fordert mehr Aufmerksamkeit für Klimaschutz
-
Weiter dichter Rauch durch Waldbrände nahe Madrid - Ministerpräsident Sánchez vor Ort
-
Frankreich setzt Militärflugzeug gegen Waldbrände im Südwesten ein
-
Trump spottet bei Presse-Gala über Medien und kokettiert mit dritter Amtszeit
-
Ex-Minister Altmaier "betroffen und wütend" über Merz' Umgang mit Schnieder
-
Trump ordnet Warnschilder vor US-Geschichtsmuseum in Washington an
-
Weiter dichter Rauch durch Großbrand nahe Madrid - Löschbedingungen über Nacht verbessert
-
Linke sammelt binnen drei Wochen mehr als 130.000 Euro Spenden ein
-
Vorbereitung auf "Rassenkrieg": Verfassungsschutz warnt vor radikalen Clubs
-
Guterres besucht Syrien als erster UN-Generalsekretär seit Beginn des Bürgerkriegs
-
NFL-Superstar Mahomes peilt Comeback zum Saisonstart an
-
WM-Held Vozinha vor Wechsel nach Chile
-
IStGH-Vertragsstaaten beschließen Amtsenthebung von Chefankläger Khan
-
Klopps Erfahrung für Matthäus ein Pluspunkt
-
Bayern-Juwel Cardozo zwischen Brasilien und Portugal
-
Evenepoel wird zur Bergziege: "Mein rechtes Ohr klingelt"
-
Klopp über Völler: "Das wird gut"
-
Beispiellose Waldbrände in Frankreich und Spanien - Mehr als 160.000 Menschen evakuiert
-
Kulturstaatsminister Weimer will europäische Eigentümerstruktur für TikTok
-
Motto "Haltung ist hot": Hunderttausende zu CSD-Demonstration in Berlin erwartet
-
Merz und Merkel auf dem Grünen Hügel: Bayreuther Festspiele beginnen
-
SpaceX absolviert ersten erfolgreichen Starship-Testflug seit Börsengang
-
Sozialverband fordert von Linnemann Überdenken der Gesundheitsreform
-
Venezuela tritt aus Internationalem Strafgerichtshof aus
-
Kabinettsumbildung: Verfassungsrechtler Pieper kritisiert verzögerte Vereidigung
-
Mandat von UN-Menschenrechtskommissar Türk um vier weitere Jahre verlängert
-
US-Regierung begrüßt Aus für IStGH-Chefankläger Khan
-
Eurojackpot geknackt: Gut 71 Millionen Euro gehen nach Spanien
-
Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht
-
Nach neuen US-Zöllen: Kanada weiht Grenzbrücke zu USA im Alleingang ein
-
Diplomaten: IStGH-Vertragsstaaten beschließen Aus für Chefankläger Khan
-
Rekordstrafe für Google: Trump droht EU mit höheren Zöllen
-
Sechs Tote und mindestens 16 Verletzte bei Gewalt im Westjordanland
-
Streit um Aufnahmeprogramm: Afghanin erringt vor Bundesverfassungsgericht Erfolg
-
Trump: EU wird "sehr hohen Preis" für Google-Rekordstrafe zahlen
-
Streit um Rechtsruck: Ehemalige polnische Regierungspartei PiS spaltet sich auf
-
15 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Sechs Tote in Russland
-
Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende vor Feuern auf der Flucht
-
Trump empfängt am Dienstag Selenskyj - und voraussichtlich Netanjahu
Tui beendet Zusammenarbeit mit umstrittenem Geschäftspartner aus Kambodscha
Angesichts der schweren Vorwürfe der US-Justiz gegen den mutmaßlichen Betreiber eines Cyberbetrugsimperiums trennt sich der Reisekonzern Tui einem Medienbericht zufolge von einem Geschäftspartner in Kambodscha. Tui habe bestätigt, dass der Konzern "bereits in den vergangenen Wochen" ein Ende der Zusammenarbeit mit einem Geschäftspartner aus dem Konglomerat des umstrittenen Unternehmers Chen Zhi eingeleitet habe, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag. Dem britisch-kambodschanischen Unternehmer Chen wird neben Cyberbetrug in Milliardenhöhe auch Menschenhandel und Zwangsarbeit vorgeworfen.
Im Fall von Tui geht es laut "Handelsblatt" um eine im vergangenen Jahr geschlossene Vereinbarung, nach der Tui ein Hotel aus Chens Imperium in der kambodschanischen Küstenstadt Sihanoukville verwaltet. Eine Tui-Sprecherin habe mitgeteilt, dass das Ende der Zusammenarbeit nun "zeitnah vollzogen" werden solle, berichtete die Zeitung.
Am Dienstag vergangener Woche hatte die US-Regierung Chen beschuldigt, den von ihm gegründeten Konzern Prince Holding Group als "eine der größten transnationalen kriminellen Organisationen Asiens" genutzt zu haben. Unter anderem soll er Lager in Kambodscha betrieben haben, in denen verschleppte Zwangsarbeiter unter Gewaltandrohung Kryptowährungsbetrug in Milliardenhöhe begehen mussten.
Zudem beschlagnahmten die USA mehr als 127.000 Bitcoin mit derzeitigem Wert von rund 15 Milliarden Dollar (knapp 13 Milliarden Euro), die aus Chens Betrugs- und Geldwäscheoperation stammen sollen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm 40 Jahre Haft.
Sogenannte Betrugszentren in Kambodscha, aber auch in Myanmar und weiteren Ländern Südostasiens, nutzen häufig gefälschte Stellenanzeigen, um ausländische Staatsangehörige, viele davon aus China, in eigens dafür errichtete Anlagen zu locken. Dort werden sie unter Androhung von Folter dazu gezwungen, bei Investitionen in Kryptowährungen zunächst über einen längeren Zeitraum das Vertrauen der Opfer der Betrügereien aufzubauen - bis dieses Vertrauen schließlich ausgenutzt und das Geld gestohlen wird.
Laut Anklage ist die Prince Group seit etwa 2015 in mehr als 30 Ländern unter dem Deckmantel legitimer Immobilien-, Finanzdienstleistungs- und anderer Unternehmen tätig. Chen und führende Manager sollen dabei politischen Einfluss genutzt und Beamte in mehreren Ländern bestochen haben, um den Betrieb zu schützen.
Die gestohlenen Geldern sollen nach US-Justizangaben unter anderem für Luxusgüter wie Uhren, Yachten und Privatjets verwendet worden sein - aber auch für ein Picasso-Gemälde, das demnach über ein New Yorker Auktionshaus erworben wurde. In einer koordinierten Aktion froren die britischen Behörden am vergangenen Dienstag umfangreiche Vermögenswerte ein, darunter 19 Immobilien in London, die mit Chens Netzwerk in Verbindung stehen sollen. Zudem verhängten sowohl die USA als auch Großbritannien Sanktionen gegen Chens Unternehmen.
D.Schaer--VB