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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
München bekommt zwei Pandas - Söder: Höhepunkt bayerisch-chinesischer Diplomatie
Nach Berlin bekommt auch München in seinem Tierpark Pandas aus China. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete am Mittwoch in der bayerischen Landeshauptstadt, dass als Ergebnis seiner China-Reise im Jahr 2024 zwei große Pandas nach Bayern kommen. Damals habe er sich sehr für Pandas in München eingesetzt. "Der heutige Tag ist der Höhepunkt der bayerisch-chinesischen Diplomatie", erklärte Söder.
Wie die Stadt München mitteilte, soll nun im Tierpark Hellabrunn eine 5000 Quadratmeter große Pandaanlage mit Innen- und Außengehege entstehen. Der Baubeginn sei für dieses Jahr geplant, die Fertigstellung für Anfang 2028. Die Anlage werde über großzügige Bambusflächen, Wasserzonen und Rückzugsbereiche verfügen. Außerdem werde sie eine umfangreiche Edukations- und Wissensvermittlung zur Tierart Großer Panda, zu ihrem Lebensraum und zum Artenschutzprojekt integrieren. Die gesamten Baukosten für das Projekt werden vom Freistaat Bayern getragen.
Das Paar Riesenpandas soll für zunächst zehn Jahre in München bleiben. China verfolgt seit Jahrzehnten eine Pandadiplomatie, um durch den Dauerverleih der putzingen Bambusfresser seine internationalen Beziehungen zu stärken. Im Berliner Zoo leben derzeit vier Pandas, die ebenfalls China gehören. In freier Wildnis in den Bambuswäldern im Südwesten Chinas leben Schätzungen zufolge nur noch etwa 1860 Große Pandas. Rund 600 weitere Exemplare leben in Gefangenschaft in Aufzuchtzentren, Zoos und Wildparks in aller Welt.
R.Fischer--VB