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Hessen: Durch Böller verschreckter Hund flüchtet in Regionalbahn und fährt mit
Ein durch einen explodierenden Böller verschreckter Hund ist am Silvesterabend in Hessen in einen Zug geflüchtet und mitgefahren. Das verängstigte Tier habe sich in der Regionalbahn unter einer Sitzreihe verkrochen, berichtete die Bundespolizei in Kassel am Freitag. Passagiere hätten den Besitzer ausfindig gemacht sowie diesen und die Bundespolizei informiert.
Den Angaben zufolge ereignete sich der Zwischenfall am Mittwochabend gegen 22 Uhr bei Lollar im Landkreis Gießen. Ein Böller versetzte den Hund demnach so sehr in Panik, dass er bis zum Bahnhof Friedelhausen lief und offensichtlich gemeinsam mit den wartenden Reisenden in eine Regionalbahn in Richtung Gießen einstieg. In dem Zug fiel er dann auf.
In Bahnhof in Gießen nahm eine Hundeführerin der Bundespolizei das Tier nach etwa zehnminütiger Fahrt in Empfang und beruhigte es. Anschließend konnte der Besitzer seinen Hund im Bundespolizeirevier abholen, wie die Beamten mitteilten. "So konnten alle gemeinsam ins neue Jahr starten."
P.Staeheli--VB