-
Berüchtigtes US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" schließt
-
Rüdiger und Raum starten gegen Ecuador
-
Durchbruch nach langem Streit: Bund und Länder einig bei Kommunal-Entlastung
-
Merz: Koalition wird Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen
-
Frankreich und Italien wollen Nachfolge-Truppe für Unifil im Libanon organisieren
-
Bund und Länder einigen sich auf Finanzentlastung für Kommunen
-
"Hallo New Jersey": Nike zeigt neues DFB-Trikot
-
Emails sollen künftig viele Behörden-Formulare ersetzen
-
Einigung auf Rechtsstaatspakt: Länder bekommen halbe Milliarde Euro für Justiz
-
Bericht: Bund zahlt bis zu 7,2 Milliarden für Einstieg bei Panzerhersteller KNDS
-
Migration: Oberstes US-Gericht bestätigt Trump-Kurs in zwei Grundsatzfällen
-
Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela
-
Noosha Aubel und Dietmar Woidke: Wie Potsdam ein schwerstbehindertes Kleinkind im Stich lässt
-
Tesla in Grünheide will tausend weitere Arbeitsplätze schaffen
-
Maria siegt weiter - im Halbfinale gegen Ostapenko
-
Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies
-
Bericht: FIA hebt Amtszeitbegrenzung auf
-
Großbritannien verzeichnet neuen Hitzerekord - Viele Notfalleinsätze in London
-
Bundestag wählt Juristen Hennemann zum neuen Bundesdatenschutzbeauftragten
-
600 Ferkel ohne Wasser: Autobahnpolizei stoppt Tiertransport bei Hitze in Bayern
-
Ungarn: Scharfe Kritik an Magyars Plan zur Absetzung des Präsidenten
-
Bob-Ass Friedrich macht bis Olympia 2030 weiter
-
Fraktionsübergreifend Werben für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Oberstes US-Gericht entscheidet zugunsten von Bayer im Glyphosat-Streit
-
Infrastrukturgesetz: Lob aus Wirtschaft - Kritik von Umweltschützern
-
Erdbeben erschüttern Venezuela - Dutzende Todesopfer und schwere Schäden
-
Rubio: USA wollen keine Einigung mit dem Iran "um jeden Preis"
-
"Wer bestellt, bezahlt": Länder hoffen bei Treffen mit Merz auf Durchbruch
-
Geldwäsche für nigerianische Mafia: Zwölf Angeklagte in München verurteilt
-
Österreichische Schützen unterwegs: 34 Langwaffen in Reisebus in Bayern entdeckt
-
Konferenz in Danzig: Werben um private Investoren für den Wiederaufbau der Ukraine
-
Neues Gutachten bringt Debatte über AfD-Verbot wieder in Schwung
-
Ryanair streicht Gebühr für Familiensitzplatz - allerdings "widerwillig"
-
Trump stößt republikanische Parteikollegen mit Wutausbruch vor den Kopf
-
Berufssoldat stirbt bei Unfall auf Truppenübungsplatz in Rheinland-Pfalz
-
Gericht: Familienurlaub mit Mutter auch ohne Einwilligung von Kindsvater möglich
-
DB-Chefin Palla schraubt Ziele nach unten - 80 Prozent Pünktlichkeit erst 2035
-
Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße
-
Onley verpasst Tour de France wegen Schulterverletzung
-
Mit Prozessionen und Selbstgeißelungen: Iraner begehen Aschura-Fest
-
Rubio warnt vor Gebühren für Straße von Hormus als Präzedenfall weltweit
-
Leistungssprung bei Mikrochips: IBM stellt neue Technologie vor
-
Grünen-Fraktionschefinnen fordern neuen Anlauf für AfD-Verbotsverfahren
-
Frankreich bringt zum fünften Mal Öltanker der russischen Schattenflotte auf
-
Hitzewelle in Frankreich bringt weitere Rekorde
-
Rekordverdächtig heiße Nacht in Deutschland: 26,2 Grad in Rheinland-Pfalz
-
Merz auf Wiederaufbaukonferenz: Wir stehen "Seite an Seite" mit der Ukraine
-
Gutachten: AfD-Verbotsverfahren hätte wahrscheinlich Erfolg
-
Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet
-
In Plastiktüte vergraben: Kinder finden 60 goldene Ringe in Waldstück in Bayern
Lufthansa trotz Iran-Krise optimistisch - Ruf nach Vorbereitung auf Kerosinmangel
Die Lufthansa blickt trotz der Iran-Krise und einer massiven Streikwelle im April optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr: Seinen Gewinn will der Konzern deutlich steigern, Ziel sei ein bereinigtes Betriebsergebnis "signifikant" über dem Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro. "Die globale Nachfrage nach Flugreisen bleibt hoch und zeigt sich auch in Krisenzeiten robust", erklärte das Unternehmen. Angesichts der sehr hohen Treibstoffpreise sieht sich die Lufthansa nach Angaben von Konzernchef Carsten Spohr besser aufgestellt als die meisten Wettbewerber.
Im ersten Quartal des Jahres stieg der Umsatz der Lufthansa mit ihren Fluggesellschaften den Angaben nach um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Den saisonüblichen Verlust zu Jahresbeginn verringert der Konzern: Der bereinigte operative Verlust sank um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro. Netto ging der Verlust sogar um 25 Prozent auf 665 Millionen Euro zurück.
Die Auslastung sei im ersten Quartal auf knapp 82 Prozent gestiegen, erklärte der Konzern. Grund war vor allem der starke Nachfrageanstieg im März, als nach Beginn des Iran-Kriegs Flüge von Konkurrenten über Drehkreuze in der Golfregion gestrichen wurden. "Dadurch wurde auch deutlich überkompensiert", dass einige Verbindungen zu Zielen in der Golfregion von den Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe nicht mehr angeflogen werden konnten.
Nicht enthalten in den Quartalszahlen sind allerdings die Auswirkungen einer massiven Streikwelle im April, als an insgesamt sechs Tagen der Betrieb vor allem bei der Lufthansa-Kernmarke, aber auch bei der Tochter Eurowings stark eingeschränkt war. Nach Angaben von Lufthansa-Finanzvorstand Till Streichert kostete dies rund 200 Millionen Euro.
Insgesamt habe der Konzern den Arbeitskampf aber gut abgefedert. "Es ist uns sehr gut gelungen, unsere anderen Schwester- oder Tochterfluggesellschaften sowie unser Drehkreuzsystem zu nutzen, um die meisten oder einen Großteil unserer Passagiere und Gäste aufzunehmen und zu betreuen", sagte Streichert.
Zugleich führe die Schließung der Straße von Hormus zu einer Verknappung des Kerosinangebots und damit zu einem "signifikanten Anstieg der Kerosinpreise", erklärte der Konzern. Die Mehrkosten für die Lufthansa bezifferte der Konzern auf 1,7 Milliarden Euro im Gesamtjahr.
Lufthansa-Chef Spohr sieht den Konzern dennoch gut aufgestellt: "Wir sind besser gegen Schwankungen der Treibstoffpreise abgesichert, da mehr als 80 Prozent des Kerosinbedarfs unserer Passagierfluggesellschaften für das laufende Jahr bereits preislich abgesichert sind", sagte er. Auch für das kommende Jahr seien bereits 40 Prozent "gehedged".
Von drohenden Kerosinengpässen geht die Lufthansa zudem derzeit nicht aus. Der Markt reagiere, etwa werde mehr Treibstoff aus den USA und Afrika importiert. "Niemand weiß genau, wie sich die Dinge entwickeln werden", sagte Finanzvorstand Streichert. Derzeit sei die Prognose aber, "dass wir im Grunde weiterhin Kerosin zur Verfügung haben werden".
Dennoch forderte Konzern-Chef Spohr frühzeitig Maßnahmen für diesen Fall. Er nannte unter anderem die Genehmigung für den Import von Kerosin Typ A aus den USA, der bislang in Europa nicht zugelassen ist. Auch sollte die Regelung ausgesetzt werden, dass Airlines ihre Startslots an den Flughäfen verlieren, sollten sie Flüge wegen fehlenden Treibstoffs streichen müssen.
I.Stoeckli--VB