-
Vor Ostseeküste gestrandeter Wal ist frei - aber Bangen um weiteres Schicksal
-
Rubio zu Treffen der G7-Außenminister in Frankreich eingetroffen
-
Tarifeinigung für öffentlichen Dienst in Hessen - 5,8 Prozent mehr in 25 Monaten
-
Reform von privater Altersvorsorge im Bundestag - Klingbeil: "Meilenstein"
-
Formel 1: Piastri schlägt Mercedes-Duo
-
Biologe: Buckelwal vor Küste Schleswig-Holsteins "aus eigener Kraft befreit"
-
Neukaledonien und Suriname scheitern in WM-Playoffs
-
Bahn trennt sich nach weniger als vier Monaten von Finanzvorständin Dohm
-
NBA: Da Silva und Wagner mit Pflichtsieg im Playoff-Rennen
-
Mexikanische Marine verliert Kontakt zu zwei Booten der Hilfsflotte für Kuba
-
Kurdische Gemeinde kritisiert Besuch von syrischem Machthaber al-Scharaa in Berlin
-
Umfrage: Durch Iran-Krieg steigt Bedeutung erneuerbarer Energien
-
Umsatz und Gewinn der Dax-Konzerne 2025 geschrumpft - 32.000 Stellen abgebaut
-
"Massenhaft" Fast Fashion: Umweltminister will Hersteller in die Pflicht nehmen
-
March Madness: Basketball-Talent Kharchenkov im Achtelfinale
-
"Anspannung" bleibt: Italien und Gattuso vor "Finale" um WM
-
"Beispiellose Inspiration": Weggefährten feiern Neuer
-
US-Richterin setzt Sanktionen der US-Regierung gegen KI-Unternehmen Anthropic aus
-
Sozialreformen: Unionsparlamentsgeschäftsführer bereitet Bevölkerung auf Zumutungen vor
-
Australien: Zyklon sorgt für Ausfälle an drei großen LNG-Anlagen
-
Russell vor Antonelli: Silberpfeile auch in Japan stark
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 27. März
-
Fahrgastrekord bei der Deutschen Bahn trotz Verspätungen
-
Bundestag stimmt über Reform von privater Altersvorsorge ab
-
Tennis: Zverev im Eiltempo ins Halbfinale gegen Sinner
-
Nach Wahlschlappen: SPD berät auf Sondersitzung über weitere Strategie
-
Reparaturen am Mehrfamilienhaus: BGH urteilt über Pflicht für mehrere Angebote
-
Bundesrat befasst sich mit neuer Grundsicherung und Spritpreis-Gesetz
-
Spritpreis-Taskforce berät am Freitag in Berlin
-
Hohe Spritpreise: Umwelthilfe schlägt autofreie Sonntage vor
-
Trump will Bezahlung von Sicherheitspersonal an Flughäfen anordnen
-
Als erster aktiver Präsident: Trumps Unterschrift soll US-Banknoten zieren
-
Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export
-
Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen
-
Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt
-
EU-Staaten beschließen Gebühr für kleine Päckchen aus Nicht-Mitgliedstaaten
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin holen Gold im Paarlauf
-
US-Gericht hält an Maduro-Verfahren wegen "Drogenterrorismus" fest
-
DHB-Männer in EM-Qualifikation gegen Hannings Italiener
-
Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD
-
Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt
-
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette
-
Trump drängt Iran zu ernsthaften Verhandlungen - Teheran legt Gegenvorschlag vor
-
Nagelsmann legt sich fest: Rüdiger vorerst Ersatz
-
Streit zwischen AfD-Kreisverband und Stadt Nürnberg geht in die nächste Runde
-
Venezuelas entmachteter Präsident Maduro erscheint in New York vor Gericht
-
Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option"
-
Paul McCartney kündigt neues Album an - Erster Song veröffentlicht
-
Geheimnisverrat: Verteidigungsministerium suspendiert Bundeswehr-Offizier
Inflation zieht im Januar an: Verbraucherpreise steigen um 2,1 Prozent
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar wieder stärker gestiegen. Die Inflationsrate kletterte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung noch bei 1,8 Prozent gelegen. Analysten erklärten den Sprung vor allem mit dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise.
Ökonomin Stephanie Schoenwald von der Förderbank KfW erklärte, unter anderem seien die teureren Lebensmittel Grund für die Inflation im Januar. Nahrungsmittel waren im Januar im Jahresvergleich um 2,1 Prozent teurer, wie das Statistikamt mitteilte. Im Dezember hatte der Anstieg dagegen bei nur 0,8 Prozent gelegen.
Ein weiterer Treiber für die Inflation waren wie in den Vormonaten die Dienstleistungen. Hier legten die Preise im Januar um 3,2 Prozent zu. Im Oktober, November und Dezember waren sie aber sogar um jeweils 3,5 Prozent gestiegen. ING-Analyst Carsten Brzeski verwies hier auf die stark gestiegenen Gesundheitskosten.
Die Preise für Energie dagegen sanken im Januar um 1,7 Prozent im Vorjahresvergleich und damit deutlich stärker als im Dezember. Im Vormonat hatte der Rückgang 1,3 Prozent betragen.
Im Monatsvergleich allerdings waren den Analysten zufolge die stark gestiegenen Kraftstoffpreise für den vergleichsweise starken Anstieg der Inflation verantwortlich. "Geopolitische Spannungen ließen den Rohölpreis seit Ende Dezember um rund 15 Prozent steigen", erläuterte KfW-Analystin Schoenwald. Zusammen mit der Anhebung des CO2-Preises zu Jahresbeginn habe sich dies merklich auf die Kraftstoffkosten ausgewirkt.
Die Geldpolitik-Expertin des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Silke Tober, betonte, die Kraftstoffpreise seien seit Dezember "mehr als doppelt so stark gestiegen, wie es allein durch den CO2-Preis zu erwarten wäre". Grund dafür: Die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran hätten die Rohölpreise deutlich nach oben getrieben.
Der Preis pro Tonne ausgestoßenes CO2 durch die Verbrennung von Heizöl, Erdgas, Diesel und Benzin war zum 1. Januar von 55 auf 65 Euro pro Tonne gestiegen. Die Preise für Benzin und Diesel stiegen in der Folge laut Bundeskartellamt "sprunghaft" an, im Schnitt um neun Cent pro Liter. Preisdämpfend wirkten sich dagegen die Senkung der Netzentgelte und die Absenkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie aus.
ING-Analyst Brzeski erwartet in den kommenden Monaten eine "um die Zwei-Prozent-Marke" schwankende Inflationsrate. Dämpfend auf die Verbraucherpreise dürften demnach der stärkere Euro wirken, ebenso "Unternehmen, die Produkte zu Dumpingpreisen aus den USA nach Europa umleiten". Die Inflationsrate antreiben dürften demnach "längerfristig" die Konjunkturpakete der Bundesregierung.
P.Vogel--VB