-
Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd
-
Wadephul fordert Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" mit den USA auf
-
Lipowitz hängt Evenepoel ab - Vingegaard siegt
-
Rucksäcke und Trauerflor: Irans Fußballer senden Botschaft
-
Russisches Kulturzentrum in Prag mit Molotow-Cocktails attackiert
-
Bas: Sozialreformen werden "nicht SPD pur sein" können
-
Indien kürzt Steuern auf Diesel und Benzin - Vietnam setzt Umweltsteuer aus
-
Staatsanwaltschaft bejaht Anfangsverdacht gegen Schauspieler Ulmen
-
Trump: Keine Staatsaufträge für Firmen mit Gleichstellungsprogrammen mehr
-
"Demokratie leben!": Kontroverse Debatte im Bundestag über Neuausrichtung
-
Mexikos Marine sucht nach zwei vermissten Booten der Hilfsflotte für Kuba
-
Straße von Hormus: Ausschusschef Röwekamp pocht auf deutschen Militäreinsatz
-
Myanmar: Junta-Chef soll offenbar auch offiziell Staatspräsident werden
-
US-Soldaten im Visier: Iran warnt Zivilisten in Golfregion
-
Tankstellen-Preisregel beschlossen - Koalition will weitere Entlastungen prüfen
-
Mord bei Einbruch in Kehl: Haft und Unterbringung in Psychiatrie
-
Vier Jahre Haft für Angriff auf Online-Freundin von Barron Trump
-
Gabriel Felbermayr in Rat der Wirtschaftsweisen berufen
-
Studie: Zahlreiche Jugendliche erlebten bereits sexualisierte Gewalt
-
Bundesrat macht Weg für umstrittene europäische Asylreform frei
-
Ehemaliger Rapper Shah als nepalesischer Regierungschef vereidigt
-
Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik
-
Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache
-
Wadephul mahnt angesichts russisch-iranischer Nähe zum Zusammenhalt des Westens
-
Deutsche Bahn macht erneuten Milliardenverlust - Palla sieht aber "Trendwende"
-
Ukraine und Saudi-Arabien schließen Abkommen zur Luftabwehr
-
Ablösung der Riester-Rente: Bundestag beschließt Reform privater Altersvorsorge
-
Bundesrat macht Weg frei für Erleichterung der Jagd auf Wölfe
-
Neue Grundsicherung kann mit Zustimmung des Bundesrats in Kraft treten
-
Mehr Gehalt fürs Bodenpersonal: Lufthansa und Verdi erzielen Tarifeinigung
-
Hämische Posts über Trump-Attentat: Freispruch für "El Hotzo" bleibt bestehen
-
Fall Fernandes: Bundesrat verabschiedet Erklärung zu digitaler Gewalt
-
Wadephul: USA und Iran bereiten wohl direktes Treffen in Pakistan vor
-
Umfrage: Etwa jeder sechste Smartphonebesitzer reinigt Gerät nie
-
Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt in Fall Fernandes - Keine Angabe zu Ulmen
-
Hersteller von Billigmode sollen für steigendes Abfallaufkommen zahlen
-
US-Senat macht Weg zur Finanzierung von US-Sicherheitskontrolleuren an Flughäfen frei
-
Syriens Übergangspräsident al-Scharaa kommt am Montag nach Berlin
-
Deutsche Bahn macht Milliardenverlust - Fernverkehr schraubt Erwartungen herunter
-
Bundesrat macht Weg frei für Tankstellen-Preisregel
-
Berlin: Prozess gegen mutmaßlichen früheren syrischen Milizenführer begonnen
-
Österreichische Regierung beschließt Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige
-
Wellbrock siegt beim Weltcup-Auftakt
-
Kartellamt dämpft Erwartungen bei Spritpreisen - Missbrauchsuntersuchung läuft
-
Linke wird Ziel von Cyberangriff - Partei stellt Strafanzeige
-
Pistorius erwägt Kauf von australischen Kampfdrohnen
-
Reparaturen am Haus: Eigentümer müssen nicht zwingend mehrere Angebote einholen
-
Wadephul: USA und Iran bereiten möglicherweise direktes Treffen in Pakistan vor
-
Ende der Riester-Rente: Bundestag beschließt Reform der privaten Altersvorsorge
-
Influencer für Antisemiten und Neonazis: 71-Jähriger in München angeklagt
Experten fordern Rückholung deutscher Goldreserven in den USA
Angesichts der unsicheren Weltlage sind im Umfeld der Bundesbank und in der Politik Forderungen laut geworden, die deutschen Goldreserven im Wert von 164 Milliarden Euro aus New York abzuziehen. Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, sagte am Mittwoch dem "Handelsblatt": Es scheine "aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern." Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt eine Verlagerung allerdings ab.
Mönch betonte, im Sinne einer "größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken".
Auch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katharina Beck, brachte eine Verlagerung ins Spiel. Die Goldreserven seien "ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker", sagte sie dem "Handelsblatt". "Sie dürfen auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden." Solange US-Präsident Donald Trump regiere, sei ein solches Szenario wohl am sichersten ausschließen, "wenn die Goldreserven ab jetzt in Deutschland verwahrt werden".
Der Europäische Steuerzahlerbund forderte ebenfalls eine Rückholung. "Trump ist nicht kalkulierbar, und er tut alles, um Einnahmen zu generieren", sagte der Chef der Taxpayers Associaton of Europe (TAE), Michael Jäger, der "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Darum ist unser Gold in den Tresoren der Fed nicht mehr sicher", führte er aus. Das Risiko steige, "dass die Deutsche Bundesbank nicht mehr auf ihr Gold zugreifen kann", warnte Jäger und betonte zugleich, dass die Bundesbank unabhängig sei und eine solche Entscheidung treffen könne. "Sie muss nicht demütig sein gegenüber der Politik."
Die Bundesbank lagert 1236 Tonnen Gold bei der regionalen US-Notenbank Fed in New York. Der Bundesbankpräsident lehnt eine Verlagerung ab. Unterstützung erhält er von den Regierungsfraktionen im Bundestag.
Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler (CDU), sagte der Zeitung, es sei weiter sinnvoll, einen Teil der Reserven in den USA zu lagern: "In der aktuellen Lage öffentlichkeitswirksam über einen Abzug der Goldreserven zu spekulieren, ist dagegen nicht förderlich."
Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frauke Heiligenstadt, kann Sorgen um die Goldreserven nach eigenen Angaben zwar nachvollziehen, rät aber von "Panik" ab: "Die deutschen Goldreserven sind gut diversifiziert angelegt." Die Hälfte liege in Frankfurt, "so dass unsere Handlungsfähigkeit sichergestellt ist". Der Standort New York sei sinnvoll, denn "Deutschland, Europa und die USA sind finanzpolitisch eng miteinander verbunden".
Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hält ebenfalls nichts von einer Rückholung. "Aus geldpolitischen Gründen kann es sinnvoll sein, das Gold für bestimmte Transaktionen in den USA zu belassen", sagte Hüther der "Rheinischen Post". Mit einer Rückholung würde man Trump außerdem nicht beeindrucken.
Stattdessen fordert der IW-Chef eine Alternative bei Kreditkarten. "Die EU sollte den Streit mit den USA zum Anlass nehmen, sich beim Zahlungsverkehr strategisch unabhängiger aufzustellen", sagte Hüther. "Stand heute sind wir vollständig abhängig von den US-Anbietern Visa und Mastercard und damit erpressbar", warnte er. Es brauche dringend Alternativen.
T.Suter--VB