-
Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas
-
"Sie hat mich angefleht" - Empörung in Italien über Trump-Äußerung zu Meloni
-
Kontaktaufnahme mit Russland: Costa verteidigt Vorstoß gegen Kritik
-
Nächster Erfolg für Lipowitz-Team: Pithie sprintet zum Sieg
-
Merz erhöht in EU-Haushaltsverhandlung den Druck: Brauchen "akzeptablen" Vorschlag
-
Zverev nervenstark ins Halbfinale von Halle
-
US-Vertreter: Israel und die Hisbollah einigen sich auf eine Waffenruhe
-
Linken-Chefin Schwerdtner: Der Gegner steht rechts - Linke muss sich wappnen
-
Kritik an Spahn wegen Treffen mit umstrittenem US-Milliardär Thiel
-
DFB-Team trainiert komplett
-
In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzschlag
-
In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzeschlag
-
UN-Menschenrechtsexperten kritisieren US-iranisches Rahmenabkommen scharf
-
Baden-Württemberg: Bei Suche nach vermisstem Säugling Babyleiche gefunden
-
Aktionsplan vorgelegt: Bauministerin Hubertz will Baukosten senken
-
US-Vertreter: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe
-
Steinmeier: Deutsche lieben keinen "Ruck" bei Reformen
-
Rentenkommission legt Reformvorschläge am Dienstag vor - Warnungen vor Kürzungen
-
Unicef: Waffenruhe im Gazastreifen für palästinensische Kinder "tödliche Illusion"
-
Historisches Reformpaket: Kommunistisches Kuba will deutlich mehr Marktwirtschaft
-
Neue Verhaftungswelle gegen CHP-Vertreter in der Türkei
-
Trotz Abkommen: Heftige neue Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah
-
Medikamentenpreise: USA leiten Untersuchung gegen Deutschland ein
-
"Sie hat mich angebettelt" - Meloni bezeichnet Trump-Äußerung als "frei erfunden"
-
Innenminister wollen Ausbau ziviler Verteidigung bis 2029 deutlich stärken
-
Wildberger verteidigt KI-Nutzung für Reden und verweist auf "klare Regeln"
-
Innenminister wollen Straftäter leichter ausweisen können
-
Aufrufe zu Anschlägen auf Politiker: Drei Jahre Haft für Angeklagten
-
Nach Drohnenangriff auf Moskau attackiert Russland die Ukraine: Mindestens drei Tote
-
Linke startet in Potsdam Bundesparteitag unter dem Motto "Es reicht!"
-
Starmer-Konkurrent Burnham gewinnt Nachwahl in England - Regierungschef droht Aus
-
Suche mit Hunden und Drohnen: Drei Monate altes Baby in Renningen vermisst
-
Diskussion um EU-Haushalt: Merz fordert "neuen Vorschlag"
-
Verdacht auf Spionage für Russland in französischer Drohnenfabrik: Mann festgenommen
-
Doppelrolle: Bundestrainer Mumbrú übernimmt Virtus Bologna
-
Umweltverbände sehen nur begrenzte Fortschritte bei Bonner Klimagesprächen
-
Bundesregierung erklärt Rücknahme von Akw-Atommüll aus dem Ausland für beendet
-
Reispreis in Japan fällt erstmals seit dreieinhalb Jahren
-
Vergleich der neuen Elektroautomobile: VW ID.7 und Hyundai Ioniq 6
-
Bonner Rheinbrücke bleibt mindestens bis Ende 2028 gesperrt - Neubau nötig
-
Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs
-
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt
-
Rekorddefizite der Kommunen: Rufe nach Hilfe von Bund und Ländern werden lauter
-
Missbrauch bei Regensburger Domspatzen: Anspruch von mutmaßlichem Opfer verjährt
-
Bonner Rheinbrücke bleibt gesperrt - Neubau nötig
-
EU-Gipfel berät über EU-Haushalt und Lage am Golf
-
Falschmeldung über Messis Vater: Sprecherin entschuldigt sich
-
Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI
-
Merz nennt Vorschlag zu EU-Haushalt "viel zu hoch"
-
Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter
"Sie hat mich angefleht" - Empörung in Italien über Trump-Äußerung zu Meloni
Herablassende Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump über die italienische Regierungschefin Georgia Meloni haben in Italien für Empörung gesorgt. Trump sagte in einem am Freitag veröffentlichten Telefoninterview mit dem italienischen Fernsehsender La7, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel im französischen Evian um ein gemeinsames Foto "angefleht". Die italienische Regierungschefin bezeichnete dies als "frei erfunden". Der italienische Außenminister Antonio Tajani sagte aus Protest einen geplanten Besuch in den USA ab.
Trump sagte in dem Telefoninterview einer Abschrift des Senders zufolge, er habe zugestimmt, ein Foto mit Meloni zu machen, weil er "Mitleid" mit ihr gehabt habe. Meloni könne sich "glücklich schätzen", dass er sich mit ihr unterhalten habe. "Ich musste gar nicht mit ihr reden."
Meloni zeigte sich "fassungslos" angesichts dieses Verhaltens. "Ich und Italien betteln nie", erklärte sie im Onlinedienst X. "Ich weiß nicht, warum der Präsident der Vereinigten Staaten sich so gegenüber seinen eigenen Verbündeten verhält, es ist schließlich nicht das erste Mal, dass so etwas passiert", erklärte sie weiter. "Ich kann nur sagen, dass es bedauerlich ist, dass er nicht dieselbe Entschlossenheit gegenüber den Feinden des Westens, gegenüber den Feinden der Vereinigten Staaten, gegenüber Führungen zeigt, mit denen er sich stattdessen viel nachgiebiger verhält."
Zum Abschluss des Gipfels in Evian am Mittwoch hatte Meloni noch von einem "sehr positiven Klima" gesprochen. Mit Trump sei es "zu keinen Reibereien" gekommen, hatte sie nach dem Treffen gesagt. Die italienische Regierungschefin war während des Gipfels mehrfach mit dem US-Präsidenten gesehen worden, unter anderem bei einem Treffen auf einem Sofa, nach dem er ihr auf die Schulter zu klopfen schien. Die italienische Regierung veröffentlichte ein Foto des Treffens.
Italiens Außenminister Tajani sagte einen geplanten Besuch in den USA am 21. und 22. Juni aus Protest gegen die Äußerungen Trumps ab. Die Reise werde nicht stattfinden wegen der "schwerwiegenden und beleidigenden Kommentare" Trumps, erklärte Tajani auf X. Trump habe damit "ganz Italien beleidigt", fügte er hinzu. Der italienische Justizminister Carlo Nordio sprach von einer "schmerzlichen Verletzung" der Beziehungen zwischen Italien und den USA. Verteidigungsminister Guido Crosetto erklärte, "diese Scherze nutzen niemandem".
In den Monaten nach Trumps Amtsantritt im Januar 2025 hatte sich Meloni noch als Vermittlerin zwischen dem US-Präsidenten und den anderen Europäern in Szene gesetzt. Doch das Verhältnis der beiden rechtsgerichteten Politiker trübte sich schnell ein. Streitpunkt waren unter anderem verbale Auseinandersetzungen zwischen Trump und Papst Leo XIV., bei denen Meloni Partei für das katholische Kirchenoberhaupt ergriff.
Im Iran-Krieg warf Trump Meloni schließlich vor, Washington im Stich gelassen zu haben. Die italienische Regierung hatte der US-Armee Angriffe auf den Iran von Stützpunkten in Italien aus untersagt.
B.Baumann--VB