-
Mindestens ein Toter und zwei Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Israel
-
Wunder-Wirtz übertüncht wilde Wackler
-
Golflegende Tiger Woods nach Autounfall in Florida festgenommen
-
Golfstar Woods nach Autounfall festgenommen
-
Eishockey: Haie auf Kurs - Eisbären gleichen aus
-
Medien: Golfstar Woods in Autounfall verwickelt
-
Schlangen an US-Flughäfen: Mittel für Mitarbeiter bleiben blockiert
-
Wanner und Chukwuemeka debütieren: Österreich schlägt Ghana
-
Für Schutz von Jill Biden zuständiger Secret-Service-Beamter schießt sich ins Bein
-
Tresoldi treffsicher: U21 löst Pflichtaufgabe vor Topduell
-
Rubio äußert sich nach G7-Treffen nur verhalten zur US-Strategie
-
Iran-Krieg: Teheran droht mit Angriffen auf Hotels von US-Soldaten
-
Start ins WM-Jahr in Basel: Nagelsmann bringt Sané
-
SPD sucht Profil: Entlastung bei Spritpreisen und Stärkung der Kommunen
-
Wahl in Baden-Württemberg: Amtliches Ergebnis bringt keine Änderungen mehr
-
Merz dringt auf Reformen: "Wir brauchen eine höhere Leistung in diesem Land"
-
US-Außenminister warnt vor iranischen Plänen einer Maut in der Hormus-Meerenge
-
Gegen "Abzockerei" der Ölkonerze: SPD will Bürger bei Spritpreisen entlasten
-
Israel greift erneut Süden des Libanon an - Hisbollah meldet Kämpfe im Grenzgebiet
-
Iran-nahe Gruppe soll Mails von FBI-Chef Patel gehackt haben
-
Energieminister der Länder drängen auf Senkung der Stromsteuer
-
Iran meldet Angriff auf Schwerwasserreaktor und Uran-Aufbereitungsanlage
-
"Wir machen's aus": Earth Hour soll für Klimaschutz werben
-
Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd
-
Wadephul fordert Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" mit den USA auf
-
Lipowitz hängt Evenepoel ab - Vingegaard siegt
-
Rucksäcke und Trauerflor: Irans Fußballer senden Botschaft
-
Russisches Kulturzentrum in Prag mit Molotow-Cocktails attackiert
-
Bas: Sozialreformen werden "nicht SPD pur sein" können
-
Indien kürzt Steuern auf Diesel und Benzin - Vietnam setzt Umweltsteuer aus
-
Staatsanwaltschaft bejaht Anfangsverdacht gegen Schauspieler Ulmen
-
Trump: Keine Staatsaufträge für Firmen mit Gleichstellungsprogrammen mehr
-
"Demokratie leben!": Kontroverse Debatte im Bundestag über Neuausrichtung
-
Mexikos Marine sucht nach zwei vermissten Booten der Hilfsflotte für Kuba
-
Straße von Hormus: Ausschusschef Röwekamp pocht auf deutschen Militäreinsatz
-
Myanmar: Junta-Chef soll offenbar auch offiziell Staatspräsident werden
-
US-Soldaten im Visier: Iran warnt Zivilisten in Golfregion
-
Tankstellen-Preisregel beschlossen - Koalition will weitere Entlastungen prüfen
-
Mord bei Einbruch in Kehl: Haft und Unterbringung in Psychiatrie
-
Vier Jahre Haft für Angriff auf Online-Freundin von Barron Trump
-
Gabriel Felbermayr in Rat der Wirtschaftsweisen berufen
-
Studie: Zahlreiche Jugendliche erlebten bereits sexualisierte Gewalt
-
Bundesrat macht Weg für umstrittene europäische Asylreform frei
-
Ehemaliger Rapper Shah als nepalesischer Regierungschef vereidigt
-
Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik
-
Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache
-
Wadephul mahnt angesichts russisch-iranischer Nähe zum Zusammenhalt des Westens
-
Deutsche Bahn macht erneuten Milliardenverlust - Palla sieht aber "Trendwende"
-
Ukraine und Saudi-Arabien schließen Abkommen zur Luftabwehr
-
Ablösung der Riester-Rente: Bundestag beschließt Reform privater Altersvorsorge
Stabilität der weltweiten Arbeitsmärkte laut UN-Bericht "fragil"
Die globalen Arbeitsmärkte haben die jüngsten wirtschaftlichen Schocks nach Einschätzung der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) besser als erwartet überstanden und bleiben 2026 voraussichtlich stabil. Dies dürfe jedoch nicht über einen gravierenden Mangel an menschenwürdigen Arbeitsplätzen hinwegtäuschen, warnte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen am Mittwoch in Genf. Zudem wies die ILO auf Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) und den aktuellen Handelsspannungen hin.
Grundsätzlich erwartet die ILO in ihrem aktuellen Bericht, dass die Arbeitslosigkeit global betrachtet in diesem Jahr bei 4,9 Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren bleibt. Dies entspricht rund 186 Millionen Menschen ohne Arbeit.
Allerdings hätten die Bemühungen zur Verbesserung der globalen Arbeitsplatzqualität zuletzt stagniert, wodurch Hunderte Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Armut leben müssten, fügte die ILO hinzu. Außerdem drohten die Unsicherheiten im internationalen Handel die Löhne zu schmälern.
"Die globalen Arbeitsmärkte scheinen stabil zu sein, aber diese Stabilität ist ziemlich fragil", erklärte ILO-Forschungsleiterin Caroline Fredrickson. Die "scheinbare Ruhe" verschleiere "tiefere und ungelöste Probleme", warnte sie.
Modellrechnungen der ILO zufolge könnte ein weiterer Anstieg der handelspolitischen Unsicherheit die Löhne für Fach- und Hilfskräfte in allen Sektoren senken, insbesondere in Teilen Asiens und in Europa. Auch das Potenzial des Handels zur Schaffung neuer Arbeitsplätze werde beeinträchtigt, erklärte die Arbeitsorganisation und wies darauf hin, dass 2024 weltweit 465 Millionen Arbeitsplätze von der Nachfrage aus dem Ausland nach Waren und Dienstleistungen sowie den damit verbundenen Lieferketten abhingen.
Mit Sorge blickt die ILO auch auf die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen, die dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 12,4 Prozent erreichte. Verschärft werden könne die Lage hier durch Automatisierung und KI - insbesondere für gut ausgebildete junge Menschen in wohlhabenderen Ländern, "die ihren ersten hochqualifizierten Arbeitsplatz suchen".
Obwohl die vollständigen Auswirkungen von KI auf die Beschäftigung junger Menschen noch ungewiss seien, rechtfertige das potenzielle Ausmaß eine "genaue Beobachtung", hob die ILO hervor. Zudem wies sie auf "tief verwurzelte geschlechtsspezifische Ungleichheiten" hin: Frauen machen demnach nach wie vor nur zwei Fünftel der weltweiten Beschäftigung aus. "Stabile Arbeitsmärkte sind nicht unbedingt gesund", erklärte Fredrickson. Nötig seien "innenpolitische Entscheidungen zur Stärkung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen".
A.Zbinden--VB