-
Schüsse auf US-Konsulat im kanadischen Toronto - Keine Verletzten
-
Braunschweig: Kornetka übernimmt von Backhaus
-
Iran-Krieg: US-Marine geleitet erstmals Tanker durch Straße von Hormus
-
Gewerkschaft ruft zu Streiks bei Lufthansa und Cityline am Donnerstag und Freitag auf
-
Serienhit "Heated Rivalry": Hauptdarsteller Williams verurteilt Hasskommentare
-
Teheran setzt im Iran-Krieg auf Öl als Druckmittel - Angriffe dauern an
-
"Forbes": So viele Milliardäre wie noch nie - Elon Musk bleibt an der Spitze
-
Verdi: Keine Fortschritte bei Tarifverhandlungen für hessische Landesbeschäftigte
-
"Fantastisches" Jahr: Lego verzeichnet Rekordgewinn
-
Mögliche Freigabe strategischer Ölreserven: IEA beruft Sondersitzung ein
-
Giftige Doppelgänger: Experten warnen vor Verwechslung von Bärlauch
-
Unterstützung für Nagelsmann: Schreuder verstärkt Trainerteam
-
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen illegaler Prostitution
-
Betrüger erbeuten mehr als hunderttausend Euro von Mann aus Wiesbaden
-
US-Ermittler durchsuchen Epstein-Ranch in New Mexico
-
Kulturstaatsminister Weimer sagt nach Kritik Verleihung von Buchhandlungspreis ab
-
13 Verletzte bei Unfall zwischen Linienbus und Auto in Hamburg
-
Drohnenprogramm von Hisbollah unterstützt: Sechseinhalb Jahre Haft in Niedersachsen
-
ESA: Meteorit von Koblenz war für Teleskope nicht erkennbar
-
Backhaus nicht mehr Trainer in Braunschweig
-
21-Jähriger nach Tötung von Frau in Hessen in Untersuchungshaft
-
EU-Atompolitik: Umweltminister Schneider kritisiert "rückwärtsgewandte Strategie"
-
Erleicherung an den Börsen - trotz gesunkenen Ölpreises aber kein billigerer Sprit
-
Sky: Backhaus nicht mehr Trainer in Braunschweig
-
EU-Parlament zeichnet Angela Merkel mit Europäischem Verdienstorden aus
-
Britisches Unterhaus stimmt gegen Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
-
Para-Langlauf: Marburger und Walter holen Silber im Sprint
-
"Alles ist möglich": Bayer ohne Angst gegen Arsenal
-
Union und SPD diskutieren nach Landtagswahl über Pläne für Steuersenkungen
-
Zoll in Baden-Württemberg entdeckt Handtaschen aus Krokodil- und Rochenleder
-
Hunderte Geflüchtete in Transportern geschleust: Bis zu acht Jahre Haft in Hannover
-
Merz: Israel sollte "Annexionsschritte" im Westjordanland unterlassen
-
Ende der Skepsis: EU will Atomkraft künftig stärker unterstützen
-
Triple verpasst: Forster holt Silber in der Super-Kombination
-
Biontech-Gründer ziehen sich zurück und starten neues Unternehmen
-
Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster
-
Verband: Tankstellenpreise können "nicht so schnell sinken, wie sie steigen"
-
Kulturstaatsminister Weimer sagt Verleihung von Deutschem Buchhandlungspreis ab
-
Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten
-
Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf
-
Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien
-
Nach Trump-Äußerung: Revolutionsgarden sehen sich als Entscheider über Kriegsende
-
IT-Systeme an Betrüger vermietet: Jahrelange Ermittlungen und Anklage in Bayern
-
Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war "strategischer Fehler"
-
ADAC: Benzinpreis im Tagesdurchschnitt nun auch bei über zwei Euro
-
Umfrage: 80 Prozent zockten schon bei Glücksspiel
-
Techniker Krankenkasse dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen
-
Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung
-
Breites Bündnis pocht auf starken und verlässlichen Sozialstaat
-
Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein
Acht Tote durch mehrere Lawinen in Österreich
Bei mehreren Lawinenabgängen in Österreich sind acht Menschen ums Leben gekommen. Im Murtal in der Steiermark starben am Samstag drei Mitglieder einer siebenköpfigen Gruppe tschechischer Skitourengeher. Im Salzburger Pongau kamen zugleich durch zwei Lawinen in Bad Hofgastein und im Großarltal fünf Österreicher ums Leben. In der Schweiz wurde derweil bei einem Lawinenunglück ein Deutscher getötet. In den Alpen ist die Lawinengefahr nach starken Schneefällen derzeit sehr hoch, innerhalb von einer Woche starben bereits 17 Wintersportler.
Eine Sprecherin der österreichischen Bergrettung warnte am Sonntag nochmals vor der brisanten Lawinenlage: Im hochalpinen Gelände sei der Schnee sehr ungleich verteilt. Es gelte derzeit Lawinenwarnstufe drei auf der fünfstufigen Skala. Bei dieser Warnstufe passierten viele Unglücke.
Bei der Lawine im Murtal seien insgesamt sieben Menschen verschüttet worden, erklärte die Polizei am Samstagabend. Einsatzkräfte konnten die tschechischen Skitourengänger orten und ausgraben, bei drei von ihnen konnte aber nur noch der Tod festgestellt werden. Die übrigen vier Mitglieder überlebten das Unglück im Pustertal. An dem Einsatz waren außer etwa 150 Einsatzkräften der Bergrettung auch Polizei und Feuerwehr, Suchhunde und drei Notarzthubschrauber beteiligt.
Zuvor waren aus dem Salzburger Pongau zwei tödliche Lawinen gemeldet worden. Das erste Schneebrett löste sich am Samstagmittag in Bad Hofgastein. Wie die Bergrettung im Bundesland Salzburg mitteilte, wurde dabei im Bereich "Schmugglerscharte" eine Skitourengeherin abseits der Pisten verschüttet. Ihr Ehemann alarmierte die Bergrettung, Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. An dem Einsatz waren laut der Bergrettung unter anderem ein Rettungshubschrauber, eine Hundestaffel sowie das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes beteiligt.
Nur eineinhalb Stunden später löste sich im Pongau eine weitere Lawine, die vier Skitourengeher tötete. Das Schneebrett im Bereich Finsterkopf im Großarltal riss laut der Salzburger Bergrettung insgesamt sieben Wintersportler mit sich. Einer überstand das Unglück unverletzt, zudem gab es einen Schwerverletzten und einen Leichtverletzten.
"Trotz klarer und mehrfacher Warnungen kam es heute erneut zu zahlreichen Lawinenabgängen - leider mit tödlichem Ausgang", erklärte der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser. "Diese Tragödie zeigt schmerzhaft, wie ernst die aktuelle Lawinenlage ist." Am Samstagmittag lösten Wintersportler im Pongau demnach noch weitere Lawinen aus, Verletzte gab es bei diesen Abgängen aber nicht.
Am Freitag war in der Schweiz bei einer Lawine am Berg Piz Badus in Tujetsch ein Mann aus Deutschland ums Leben gekommen. Insgesamt waren sieben Mitglieder einer Skitouren-Truppe von den Schneemassen erfasst worden. vier von ihnen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen.
Bei den weiteren Lawinen-Todesopfern der vergangenen Tage handelte es sich um einen 13-jährigen Tschechen im österreichischen Bad Gastein und eine 58-Jährige in Weerberg im österreichischen Bundesland Tirol. Zudem starben sechs Menschen durch Lawinen an verschiedenen Orten der französischen Alpen.
H.Weber--VB