-
Prien: Interessen jüngerer Menschen stärker berücksichtigen
-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen
-
12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins
-
Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim
-
NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss
-
Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt
-
Messi schießt Miami zum Sieg
-
NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko
-
"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli
-
"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"
-
"Getreten und getreten": Matthäus warnt vor Simeones Atlético
-
Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran
-
Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa klare Siegerin bei Präsidentenwahl in Bulgarien
Bandenmitglieder nehmen in Gefängnissen in Guatemala mehr als 40 Wärter als Geiseln
Wegen der Verlegung von Bandenchefs in ein Hochsicherheitsgefängnis haben inhaftierte Bandenmitglieder in mehreren Haftanstalten in Guatemala mehr als 40 Gefängniswärter als Geiseln genommen. Bislang gebe es bei den Gefängnisaufständen keine Toten oder Verletzten, erklärte Innenminister Marco Antonio Villeda am Samstag (Ortszeit). Er schloss aus, für eine Freilassung der Geiseln mit den Häftlingen in Verhandlungen zu treten.
In Guatemala sind die verfeindeten kriminellen Banden Barrio 18 und Mara Salvatrucha (MS-13) aktiv, die beide von den örtlichen und den US-Behörden als terroristische Vereinigungen eingestuft werden. Vergangenes Jahr wurden in Guatemala inhaftierte Führungsmitglieder der Banden in das Hochsicherheitsgefängnis Renovación I gebracht, rund 75 Kilometer südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Die Isolation der Bandenchefs löste wiederholt Gefängnismeutereien aus.
Der Chef der guatemaltekischen Strafvollzugsbehörde, Jorge Guillermo López, erklärte nun, in Renovación I seien neun Strafvollzugsbeamte als Geiseln genommen worden. Im Gefängnis Fraijanes II wurden demnach 28 Wärter als Geiseln genommen und in der Haftanstalt Preventivo in einem Vorort von Guatemala-Stadt weitere acht Wärter und ein Psychologe.
Bei Gefängnismeutereien im vergangenen Jahr war ein Wärter durch Schüsse gestorben. Im Oktober sorgte außerdem der Gefängnisausbruch von 20 Anführern von Barrio 18 für Schlagzeilen, von denen bislang nur sechs wieder gefasst wurden. Ein weiterer flüchtiger Bandenchef wurde erschossen.
C.Bruderer--VB