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Industrieproduktion legt im September wieder zu - Autobranche mit deutlichem Plus
Getragen von einem deutlichen Plus in der Autobranche hat die Industrieproduktion wieder angezogen. Im September legte sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,9 Prozent im Vormonatsvergleich zu, nachdem es im August noch einen deutlichen Rückgang gegeben hatte. Die positive Entwicklung im September sei "insbesondere auf den starken Anstieg in der größten Industriebranche in Deutschland, der Automobilindustrie, zurückzuführen", erklärte das Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden.
In der Autoindustrie stieg demnach die Produktion im September um 12,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Für den August hatten die Statistiker noch einen herben Rückgang um 16,7 Prozent konstatiert, was allerdings auch auf Werksferien bei den Autobauern und Produktionsumstellungen zurückgeführt wurde.
Im gesamten Produzierenden Gewerbe, das neben der Industrieproduktion auch den Bereich Energie und das Baugewerbe umfasst, legte die Produktion im September den noch vorläufigen Angaben der Statistiker zufolge um 1,3 Prozent im Vormonatsvergleich zu. Zudem revidierte das Bundesamt den Augustwert von minus 4,3 Prozent auf minus 3,7 Prozent nach oben.
Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion im dritten Quartal indes um 0,8 Prozent niedriger als im zweiten Quartal. Verglichen mit dem Vorjahresmonat September 2024 ging die Produktion im Produzierenden Gewerbe im September um 1,0 Prozent zurück.
Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin verwies am Donnerstag darauf, dass mit dem jüngsten Zuwachs der deutliche Produktionsrückgang im August nicht habe aufgeholt werden können. "Im Trend bleibt das Produzierende Gewerbe damit weiterhin schwach, insbesondere in energieintensiven Sektoren wie der Chemie-, Glas/Keramik- und Papierindustrie, die weitgehend stagnieren oder Produktionsrückgänge vermelden", erklärte das Ministerium. Die Erholung der Industrieproduktion im September könne somit "nicht als Anzeichen für eine grundlegende Trendwende gewertet werden".
Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, hob hervor, dass die schwachen Augustwerte zu einem beträchtlichen Teil Sonderfaktoren wie der besonderen Lage der Werksferien in der Automobilindustrie geschuldet gewesen seien. "Der deutschen Industrie geht es schlecht, aber die Lage ist weniger katastrophal, als es einige Schwarzmaler behaupten", erklärte er.
"Die Erholung der Industrieproduktion in den kommenden Monaten dürfte allerdings nur sehr schleppend voran gehen", führte Dullien weiter aus. "Das Verarbeitende Gewerbe leidet besonders unter den sich verschiebenden geopolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere der aggressiven Industrie- und Zollpolitik aus China und den USA." Die inländische Nachfrage erhole sich dagegen nur langsam und reiche "derzeit nicht für eine große Dynamik in der Industrie".
W.Huber--VB