-
Schließung für Renovierung: Cern-Teilchenbeschleuniger soll noch leistungsfähiger werden
-
Nach neuen Angriffen: Iran und USA machen widersprüchliche Angaben zu Verhandlungen
-
Offiziell: Bayerns Basketballer holen Gavel als Trainer
-
Rohr prophezeit Weltmeister aus Afrika: "Glaube ich ganz fest"
-
Chinas Handelsminister Wang auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel suchen Dialog
-
Volvic wegen irreführender Werbung in Frankreich verurteilt
-
Bremer Verfassungsschutzbericht vorgestellt: Rechtsextremismus größte Gefahr
-
Iran: Erstes Treffen mit Oman zur Verwaltung von Straße von Hormus abgehalten
-
Ex-Akademieleiter Haupt kritisiert DFB: "Reicht nicht mehr"
-
Raubkopienportal movie2k: Justiz zieht Millionenbetrag von Verurteiltem ein
-
Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Verringerung des Einsatzes für UNO
-
Sehr gute Kirschenernte erwartet
-
Wadephul will mit Rubio über neue Lastenteilung in der Nato sprechen
-
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
-
"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
-
Lineker: "Deutschland lebt in der Vergangenheit"
-
Chinas Staatschef Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko in Peking
-
Dutzende Tote bei pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan
-
Plus bei Rüstungsgütern: Staatliche Investitionen 2025 stark gestiegen
-
US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
-
US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar
-
Chinesischer Handelsminister Wang zu Gesprächen in Brüssel
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft in Washington seinen US-Kollegen Rubio
-
Deutscher Abend beim Baseball: Neuendorf mit "First Pitch"
-
Islamabad: Pakistanische Armee greift Ziele im Osten Afghanistans an
-
"Bild": VW will Partnerschaft für autonomes Fahren mit Bosch beenden
-
Hunting/Her-Headhunter-Talk mit EnBW-Vorständin & CHRO Colette Rückert-Hennen
-
Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe
-
Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams
-
Nagelsmann denkt über personelle Wechsel nach
-
Nach ukrainischen Angriffen: Kreml-Chef Putin räumt "Probleme" ein
-
Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen
-
Paraguay vor DFB-Duell: "Können alle schlagen"
-
Erster Achtelfinalist: Eustaquio erlöst Kanada
-
Vor Start in K.o.-Runde: DFB-Team hebt ab nach Boston
-
Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren
-
Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest
-
Schon in EM-Form: Neugebauer siegt in Ratingen
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren
-
THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf
-
Dritter Tag mit Temperaturrekord in Folge - Hitzewelle in Deutschland geht zuende
-
Fünfkampf: Dogue erstmals Gesamtweltcupsieger
-
Hitzeschlacht: Russell siegt souverän - Verstappen trumpft auf
-
Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an
-
Baby aus Krankenhaus mitgenommen: Polizei fahndet nach Frau
-
14 Tote bei Absturz eines Hubschraubers von Aramco in Saudi-Arabien
-
Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah
-
DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt
Energiepreisschock: Inflation steigt im März auf 2,7 Prozent
Die sprunghaft gestiegenen Preise für Benzin, Diesel und Heizöl haben die Inflationsrate im März auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren getrieben: Sie lag bei 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung bestätigte. Im Februar hatte sich die Teuerung noch auf 1,9 Prozent abgeschwächt. Ähnlich hoch wie im März war sie zuletzt im Januar 2024 mit 2,9 Prozent gewesen.
Die Preise für Energieprodukte waren im März um 7,2 Prozent höher als im März 2025. Es war der erste Anstieg im Vorjahresvergleich seit Dezember 2023, wie das Statistikamt betonte. Kraftstoffe waren 20 Prozent teurer, der Preis für leichtes Heizöl stieg um 44,4 Prozent. Haushaltsenergie insgesamt war aber etwas günstiger - der Preis für Strom lag um 4,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, der für Erdgas um 2,9 Prozent.
Bei den Nahrungsmitteln entwickelte sich die Teuerung zunächst unterdurchschnittlich: Hier stiegen die Preise im März nur um 0,9 Prozent. Dabei waren Schokolade und andere Süßigkeiten um rund sechs Prozent teurer - Butter und Olivenöl dagegen deutlich günstiger als im März vor einem Jahr, um fast 18 Prozent.
Dienstleistungen waren im März 3,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, hier verteuerten sich wie in den Vormonaten vor allem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen und die Personenbeförderung wegen der Preiserhöhung beim Deutschlandticket. Die Nettokaltmieten stiegen um 1,9 Prozent.
"Der bisher beobachtete Inflationsanstieg ist nur der Anfang", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. "Auch wenn der Waffenstillstand im Mittleren Osten hält, dürfte die Inflation im April weiter steigen."
Denn die Kraftstoffpreise lagen im ersten April-Drittel erneut deutlich über den März-Preisen. Preissteigerungen im Großhandel für Erdgas und Elektrizität wirkten mit Verzögerung auf die Verbraucherpreise, weil die meisten Menschen in Deutschland länger laufende Gas- und Stromverträge haben. "Hinzu dürften in den nächsten Wochen indirekte Preiserhöhungen aufgrund der gestiegenen Energiepreise kommen, etwa, wenn Lieferdienste ihre Preise wegen gestiegener Dieselpreise anheben."
Ein Anstieg der Inflation in den kommenden Monaten über die Drei-Prozent-Marke sei "nicht unwahrscheinlich", erklärte Dullien. Wie es mittelfristig weitergehe, hänge zentral davon ab, wie stabil sich die Waffenruhe in Nahost entwickelt: "Bleibt eine erneute Eskalation des Krieges aus und wird normaler Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder hergestellt, so dürfte die Inflation auch zügig wieder zurückgehen." Eine neue Eskalation des Krieges dagegen würde einen weiteren Anstieg der Inflation bedeuten und könnte sie in Richtung vier Prozent treiben.
D.Bachmann--VB