-
Jahrestag des Hamas-Großangriffs: Appelle für entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus
-
Übernahme von Warner Bros durch Paramount vollzogen
-
Neue Strategie: Porsche will weniger Autos verkaufen - aber dafür teurer
-
Niedersächsischer Landtag hebt Immunität von SPD-Fraktionschef Politze auf
-
Nach schweren Verletzungen: Frankreichs Regierung setzt Einsatz von Schockgranaten aus
-
Drohnenangriff auf Schiffe: Bulgarische Rettungskräfte stellen Suche nach Seeleuten ein
-
Möglicher Pest-Todesfall in Russland: USA und WHO fordern Aufklärung
-
Aufschwung im Baugewerbe - auch Industrieproduktion im August leicht im Plus
-
Reichinnek: Merz muss nach Wahl von AfD-Landtagspräsident für Konsequenzen sorgen
-
Huthi-Miliz vermeldet Raketenangriff auf Flughafen von Riad
-
NHL: Seider gewinnt deutsches Duell mit Stützle
-
Tränen beim letzten Tango: Messis emotionaler Abschied
-
Israel gedenkt der Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren mit Schweigeminute
-
Kane auf Rekordjagd: "Der beste englische Spieler jemals"
-
Klopp gratuliert: U21 feiert EM-Ticket vor "toller" Kulisse
-
WHO-Chef fordert von Russland Transparenz nach Berichten über Pest-Todesfall
-
Kabinett befasst sich mit Gesetz gegen digitale Gewalt
-
Bundestags-Debatte zu drittem Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel
-
Bundesgerichtshof prüft Verurteilung wegen Handels mit Dopingmittel Ibutamoren
-
Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Klage der Umwelthilfe für bessere Luft
-
Thüringer Landtag entscheidet über AfD-Antrag zu Parlamentsauflösung
-
Koalitionsausschuss trifft sich am Mittwochabend im Kanzleramt
-
Bundespräsident Steinmeier zu Staatsbesuch in Frankreich erwartet
-
Demos in Berlin zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel am 7. Oktober
-
Dritter Jahrestag: Israel gedenkt der Opfer des Hamas-Großangriffs vom 7. Oktober
-
Trump will für Wahlspots offenbar doch Steuerzahler zur Kasse bitten
-
Merz: Regierung wird Antisemitismus mit allem in ihrer Macht Stehenden bekämpfen
-
Russischer Geschäftsmann: Trumps Sohn hat Kosten für Hochzeitsfeier beglichen
-
Dritter Jahrestag des 7. Oktobers: Wadephul warnt vor Anstieg von Antisemitismus
-
Kane überragt im Rekordspiel: England besiegt Tschechien
-
Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"
-
Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt
-
Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket
-
"Spiegel": Ex-BND-Chef Hanning soll Analyse für Aserbaidschan erstellt haben
-
AfD-Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Klingbeil sieht Klärungsbedarf bei CDU
-
Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"
-
Regierungskreise: Macron berät mit wichtigen Ministern über Schülerproteste
-
Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt
-
Jemen: Militärkoalition meldet abgefangene Huthi-Rakete im Südwesten Saudi-Arabiens
-
Grüne: Regierung gelingt Berufung von Antisemitismusbeauftragtem nicht
-
Trump führt Schülerproteste in Frankreich auf "Massenmigration" und Islam zurück
-
Shakira und Ex-Partner Piqué streiten vor Gericht über Besuchsregelungen für Kinder
-
Israelische Siedler greifen AFP-Journalisten an und verletzten einen Fotografen
-
AfD stellt in Sachsen-Anhalt bundesweit ersten Landtagspräsidenten
-
Empörung über mutmaßlichen Trump-Aufruf an den Iran zur Auslöschung von US-Städten
-
Urteil: Arbeitgeber müssen kurzfristigen Verzicht auf Elternzeit nicht akzeptieren
-
Hunderttausende bei Schülerprotesten in Frankreich auf den Straßen
-
EU-Beitritt: Brüssel will Verfahren vereinfachen und sich zugleich besser absichern
-
Brutaler Angriff auf Wanderin auf Saar-Hunsrück-Steig: Täter muss lange ins Haft
-
Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor
"Fatales Signal": Verkehrsverbände warnen vor Angebotsabbau auf der Schiene
Verbände von Verkehrsunternehmen haben vor einem schrumpfenden Angebot im Fernverkehr auf der Schiene gewarnt. Hintergrund sei, dass das Bundesverkehrsministerium keine Mittelfreigabe für die Trassenpreisförderung für den Schienenpersonenfernverkehr erteilt habe, erklärten der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Verband Mofair am Montag. Das sei ein "fatales Signal". Ohne die Förderung müsse im Angebot gekürzt werden.
Den Angaben nach geht es um eine Fördersumme von 105 Millionen Euro für das Jahr 2025, die bislang in den Haushaltsentwürfen enthalten gewesen sei. Damit sollten die Trassenpreise, also die Schienen-Maut, die Bahnunternehmen an die Infrastruktur-Sparte der Deutschen Bahn, die DB Infrago, zahlen müssen, subventioniert werden. Im Personenfernverkehr sind in Deutschland die Fernverkehrstochter der DB sowie der Anbieter Flixtrain aktiv.
Das System der Trassenpreise wird seitens der Unternehmen seit langem kritisiert, weil die Preise stark steigen, die Steigerungen im Regionalverkehr aber gedeckelt sind. In der Praxis reicht die DB Infrago deshalb die Steigerungen vor allem an den Fernverkehr und den Güterverkehr weiter. Eine Reform des Trassenpreissystems steht weiterhin aus, in der Zwischenzeit sollten Subventionen helfen.
Im Vertrauen auf diese Gelder hätten DB Fernverkehr und Flixtrain ihre Planungen gemacht, erklärten VDV und Mofair nun. "Die betroffenen Verkehrsunternehmen haben bereits in den vergangenen Monaten erhebliche Vorleistungen erbracht - Züge, Personal und Angebote abgestimmt", erklärten VDV und Mofair. "All dies droht nun obsolet zu werden."
Den Angaben zufolge geht der Beschluss des Bundesverkehrsministeriums auf Kritik des Bundesrechnungshofs an der Trassenpreisförderung aus dem Jahr 2023 zurück. Die Prüfer hätten damals bemängelt, dass die Gelder nicht geholfen hätten, deutlich mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern.
Dies gehe aber "am Kern der Sache vorbei", erklärte VDV-Präsident Ingo Wortmann. "Denn angesichts der horrenden Trassenpreissteigerungen im eigenwirtschaftlich organisierten Schienenpersonenfernverkehr von 17,7 Prozent allein von 2024 auf 2025 geht es zunächst einmal um den Erhalt des Angebotes. Es ist klar, ohne die Förderung muss dieses gekürzt werden."
"Es geht um Glaubwürdigkeit, es geht um Verlässlichkeit", erklärte Mofair-Präsident Martin Becker-Rethmann. "Man kann nicht in Sonntagsreden und Koalitionsverträgen von mehr Fernverkehrsanbindungen bis in die letzten Mittelzenten sprechen und die wirtschaftlich agierenden Unternehmen dann im Regen stehen lassen."
A.Kunz--VB