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Trump-Zölle: US-Defizit im Außenhandel im Juni rückläufig
Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zeigt Wirkung: Das Außenhandelsdefizit der Vereinigten Staaten ist im Mai um 16 Prozent gesunken. Wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte, überstieg der Wert der US-Importe den der Exporte um 60,2 Milliarden Dollar (gut 52 Milliarden Euro). Im Mai waren es laut den leicht nach oben korrigierten Zahlen noch 71,7 Milliarden Dollar gewesen.
Trump will mit den US-Importzöllen die Einfuhren bremsen und die US-Wirtschaft anzukurbeln. Am Donnerstag treten höhere Aufschläge von 15 Prozent auf die meisten EU-Produkte inklusive Autos in Kraft.
Die Schweiz und weitere Länder verhandeln noch, um die angedrohten Sätze zu senken. Der Schweiz hatte Trump zuletzt mit Zöllen von 39 Prozent gedroht. Auch Indien hat der US-Präsident im Visier. Er hatte den Zollsatz zunächst auf 25 Prozent festgelegt. Nun aber sagte er dem Sender CNBC, er werde den Aufschlag "in den nächsten 24 Stunden erheblich erhöhen, weil sie russisches Öl kaufen".
Nach den Zahlen des US-Handelsministeriums gingen die Importe im Juni um 3,7 Prozent auf 337,5 Milliarden Dollar zurück. Betroffen waren vor allem Konsumgüter, Industriezubehör sowie Autos und Autoteile. Die Exporte aus den USA schrumpften ebenfalls: um 0,5 Prozent auf 277,3 Milliarden Dollar.
R.Fischer--VB