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Foxconn sieht weiter Potenzial für Milliarden-Investitionen in Indien
Der taiwanische Tech-Konzern Foxconn, wichtigster Zulieferer von Apple, sieht weiterhin Potenzial für massive Investitionen in Indien. "Angesichts der potenziellen Größe des indischen Marktes und falls wir unsere Pläne dort vollständig umsetzen können, denke ich, dass mehrere Milliarden Dollar an Investitionen nur ein Anfang sind", sagte Foxconn-Chef Young Liu am Montag. Der Konzern fertigt bislang hauptsächlich in China und ist seit längerem auf der Suche nach alternativen Standorten, um die Abhängigkeit zu verringern.
In Indien betreibt Foxconn bereits neun Produktionsstätten mit insgesamt über 30 Fabriken. Liu sagte, es sei eine Ausweitung der Produktion auf wichtige Komponenten für Unterhaltungselektronik und Elektrofahrzeuge vorgesehen. Im Mai hatte Foxconn bereits ein riesiges Grundstück in einem Vorort der indischen Metropole Bangalore für umgerechnet 33,5 Millionen Euro gekauft.
Im Juli blies der Elektronikhersteller das Projekt einer gemeinsamen Chipfabrik mit dem indischen Unternehmen Vedanta jedoch wieder ab. Das Halbleiterwerk im westlichen Bundesstaat Gujarat war im September angekündigt worden, die Investitionen dafür sollten fast 18 Milliarden Euro betragen.
C.Meier--BTB