-
Bayerns Ministerpräsident Söder verteidigt harte Einschnitte durch GKV-Reform
-
13-Jähriger in Baden-Württemberg stirbt bei Zusammenstoß mit Auto
-
45-Jähriger in Hessen soll Mutter angezündet und getötet haben - Festnahme
-
Ausbau der Infrastruktur als Nato-Ziel: Studie sieht Potenzial für Millionen Jobs
-
Pogacar happy nach Statement-Sieg - Vingegaard gibt nicht auf
-
Becker über Zverev: "Chance seines Lebens"
-
Vor Bundesratsabstimmung zum Sexualstrafrecht: Hubig wirbt für "Nur Ja heißt Ja"
-
Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien - Womöglich Stromleitung verantwortlich
-
US-Medien: Israel informiert Trump über "konkreten" iranischen Mordplan
-
Börsengang von Halbleiterkonzern SK Hynix an der Nasdaq erwartet
-
Bellevue-Sanierung: Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte am Spreebogen auf
-
Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab
-
Bundesrat stimmt über Vorrang für schnelles Bauen und Recht auf Reparatur ab
-
Bundestag und Bundesrat sollen neues Heizungsgesetz verabschieden
-
Wadephul empfängt slowenischen Kollegen Kajzer in Berlin
-
Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt
-
Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand im südspanischen Andalusien
-
Kurz vor Bundestagsabstimmung: Hausärzte dringen auf Stopp von Gesundheitsreform
-
Sechs Tote durch Waldbrand im südspanischen Andalusien
-
Trump-Regierung will Abgasnormen für Lastwagen aufweichen
-
Marokko geknickt: "Müssen Köpfe hochnehmen"
-
Schlag auf die Ferse, aber: Mbappé "geht es gut"
-
Trump und Netanjahu beraten per Telefon über Iran-Krieg
-
Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln
-
Unfälle mit E-Rollern: Geschädigte sollen leichter Schadenersatz erhalten
-
Ultimatum: VW-Betriebsrat fordert Klarheit über drastische Sparpläne
-
Nach Sturz in Gelb: Träen muss bei Tour aufgeben
-
Bundestag beschließt Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen
-
Trauer und Racheschwüre bei Beerdigung von Chamenei in Maschhad
-
Tschechische Siegerin garantiert: Muchova und Noskova im Finale
-
Neue Angriffe: Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bricht ein
-
Florida: Flughafen in Palm Beach nach Trump benannt
-
Bundestag gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke
-
43-km-Solo: Pogacar fliegt auf Tourmalet-Etappe in Gelb
-
Wimbledon: Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin
-
Amoklauf an Gymnasium in bayerischem Schongau: 16-Jähriger war polizeibekannt
-
An Mourinhos Seite: Khedira wird Co-Trainer bei Real
-
Monopolkommission kritisiert "Labyrinth" bei Stromhilfen - und sieht KI-Defizite
-
Staat zahlt künftig automatisch: Bundestag beschließt antragsloses Kindergeld
-
13-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall in Brandenburg - Fahrer nahm wohl Drogen
-
Kürzung der Vergütung für Psychotherapeuten: Erfolg für Kassenärzte vor Gericht
-
"Wir liefern": Merz verteidigt Reformpolitik - Opposition wirft ihm Scheitern vor
-
Iran: Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für Chamenei in Maschhad
-
Krawietz/Pütz verpassen Wimbledonfinale
-
Ein Revolver und sechs Patronen: Erdogans ungewöhnliches Geschenk beim Nato-Gipfel
-
USA billigen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland
-
Empfehlung für Basisimpfung gegen Coronavirus fällt weg - Auffrischung ab 75 Jahren
-
Betriebsrat und IG Metall machen mobil gegen drastische Sparpläne bei Volkswagen
-
Bundestags-Gutachten sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch Grüngasquote
-
Tübinger Oberbürgermeister Palmer wird Berater für Staatsmodernisierung in Baden-Württemberg
Verbändebündnis warnt vor Krise im Wohnungsbau und fordert "massive" Förderung
Gewerkschaft, Verbände und Experten im Bausektor warnen vor einer schweren Krise im Wohnungsbau und fordern eine "massive" Aufstockung der staatlichen Fördermittel. "Der Wohnungsmarkt steht am Kipppunkt", erklärte das Verbändebündnis Wohnungsbau am Donnerstag. Diese Einschätzung teilt das Kieler Bauforschungsinstitut Arge, das beim Wohnungsbau-Tag in Berlin eine neue Studie zum Bausektor vorstellte. "Wenn jetzt nichts passiert", drohe ein "regelrechter Absturz", sagte Institutsleiter Dietmar Walberg.
Zum einen sei der Wohnungsbedarf "extrem hoch", wegen der sinkenden Kaufkraft lasse jedoch die Baunachfrage nach. Die Branche kämpfe mit den hohen Zinsen und den stark gestiegenen Baupreisen, sagte Walberg. "Diese brisante Mischung hat es in Deutschland tatsächlich nie gegeben, und deswegen stehen wir jetzt vor einem Problem."
Bezahlbarer Wohnraum könne derzeit ohne massive Subventionen nicht entstehen. Wer profitabel Mietwohnungen bauen will, müsse 20 Euro oder mehr pro Quadratmeter an Kaltmiete verlangen, sagte Walberg. Die Bedingungen für den Neubau von Wohnungen seien in Deutschland so schlecht "wie noch nie seit dem letzten Weltkrieg", befand auch der Vorsitzende der Industriegewerkschaft BAU, Robert Feiger.
Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts werden immer mehr Aufträge im Wohnungsbau storniert. Aktuell melden 16 Prozent der Wohnungsbauunternehmen abgesagte Aufträge - im Januar waren es 13,6 Prozent, im Februar 14,3 Prozent, wie das Ifo mitteilte. "Das Neubaugeschäft bricht förmlich ein und die Zukunftssorgen in der Branche sind groß", erklärte Ifo-Forscher Felix Leiss.
Lukas Siebenkotten, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes, sieht die größten Probleme beim sozialen Wohnungsbau. Da "brennt es am meisten". Auch Feiger forderte im Gespräch mit der "Augsburger Allgemeinen" einen "Booster für den Neubau" von sozialen und bezahlbaren Wohnungen. Gebraucht werde ein Sondervermögen von mindestens 50 Milliarden Euro bis 2025. Nur dann könne es gelingen, 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr neu zu bauen.
"Wir bauen in Deutschland zu teuer, zu aufwendig, mit viel zu hohen Standards", erklärte Dirk Salewski, Präsident des Bundes der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Christian Staub, Vorstandsmitglied Zentralverband Deutsches Baugewerbe, forderte "weniger Vorschriften und mehr Bauland, ein Turbo zur Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine ausreichende Förderung".
Auch die Linke sprach sich für eine Milliardenspritze für den sozialen Wohnungsbau aus. "Wir brauchen dringend ein öffentliches Wohnungsbauprogramm über 20 Milliarden Euro für sozialen gemeinnützigen Wohnungsbau nach ökologischen Kriterien", sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay, dem Nachrichtenportal "t-online".
Die Grünen nähmen die Sorgen der Wohnungsbaubranche "sehr ernst", erklärte deren Abgeordnete Christina-Johanne Schröder. Aber in der Vergangenheit hätten "viele Steuermilliarden für die Neubauförderung" weder zu mehr bezahlbaren Wohnungen noch zum Erreichen der Klimaziele oder zu mehr Wohneigentumsbildung geführt. Die Partei setze daher vor allem auf "Umnutzung von Gewerbeimmobilien, das Aufstocken bestehender Gebäude und die Sanierung ungenutzter Immobilien".
Walberg vom Arge-Institut warnte mit Blick in die Zukunft zudem vor dem Fachkräftemangel. Rein theoretische sei Deutschland derzeit in der Lage, 400.000 Wohnungen pro Jahr zu bauen und so das politisch gesetzte und bislang stets verfehlte Ziel zu erreichen. "Aber ob wir das noch künftig sein werden, das steht genau in Frage."
Zu den Ausrichtern des Wohnungsbau-Tags gehören Wirtschaftsvertreter wie das Baugewerbe und der Baustofffachhandel, Vertreter von Eigentümern, Mietern und Immobilienunternehmen sowie die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Sie kritisieren unter anderem zu strenge Auflagen am Bau und Unsicherheiten durch Änderungen bei staatlichen Förderprogrammen und fordern massive Subventionen, insbesondere für den sozialen Wohnungsbau.
S.Keller--BTB