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Azubis verdienten 2022 im Schnitt monatlich 1057 Euro brutto
Auszubildende haben im vergangenen Jahr im Schnitt 1057 Euro brutto im Monat verdient. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, war dabei das Gehalt in Gesundheits- und Pflegeberufen mit im Schnitt 1139 Euro überdurchschnittlich hoch, Bauberufe und Handwerksberufe lagen mit 923 beziehungsweise 901 Euro darunter. Die geringste Vergütung gab es im Schnitt in Künstlerberufen wie in der Musik und der Fotografie mit 783 Euro.
Wie die Statistiker weiter mitteilten, steigt zudem der Verdienst mit der Größe der Firmen. So zahlten Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten im Schnitt 828 Euro Euro, zwischen 100 und 249 Beschäftigten waren es schon 992 Euro und ab einer Größe von 1000 Mitarbeitenden gab es im Schnitt 1253 Euro brutto im Monat.
Finanzielle Gründe dürften auch dazu führen, dass viele Azubis während ihrer Ausbildung noch zu Hause wohnen. So lebten 2022 gut zwei Drittel (67 Prozent) der rund 1,5 Millionen Azubis, die eine Ausbildungsvergütung erhielten, noch im Haushalt der Eltern.
Dabei gab es Unterschiede bei den Geschlechtern: Während knapp drei Viertel (73 Prozent) der männlichen Azubis während ihrer Ausbildungszeit noch zu Hause wohnten, waren es bei den weiblichen Auszubildenden 59 Prozent.
I.Meyer--BTB