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Hersteller verkaufen im Februar deutlich mehr Neuwagen in Europa
In Europa haben die Autohersteller im Februar wieder deutlich mehr Neuwagen verkauft als vor einem Jahr - der Absatz im Februar 2022 war allerdings wegen der Chipkrise sehr niedrig gewesen. Im vergangenen Monat wurden knapp 803.000 Neuwagen verkauft, 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der europäische Herstellerverband Acea in Brüssel am Dienstag mitteilte. Dennoch liegt der Absatz auch weiterhin unter Vorkrisenniveau.
Gut verkauften sich laut Acea weiterhin Elektroautos und Hybridautos. Der Marktanteil von Elektroautos beträgt in der EU demnach nun 12,1 Prozent, der von Hybridwagen 25,5 Prozent. Die meisten Menschen wählen aber weiterhin einen Benziner, der Marktanteil lag bei knapp 37 Prozent.
"Die Nachfrage nach Elektroautos ist immer noch größer als das Angebot, wobei staatliche Subventionen eine große Rolle spielen", erklärte Autoexperte Peter Fuß von der Unternehmensberatung EY. Allerdings schwäche sich das Wachstum im Vergleich zu früheren Boomzeiten etwas ab.
Am höchsten sind die Marktanteile von Elektroautos in Schweden, Finnland, Dänemark und den Niederlanden. Deutschland liegt mit 16 Prozent im Mittelfeld. Fast gar kein Thema für Autofahrerinnen und -fahrer sind E-Autos in Rumänien, den baltischen Staaten, Spanien, Griechenland, Kroatien, Italien, Polen, Tschechien oder der Slowakei. Hier gibt es keine Kaufprämien vom Staat.
M.Ouellet--BTB