-
Deutscher Journalistenverband fordert KI-Kennzeichungspflicht
-
Außenminister Polens und Deutschlands fordern engere Verkehrsverbindungen
-
"Ich bin der Boss": Trump fühlt sich offenbar wohl beim G7-Gipfel in Evian
-
WM-Trinkpausen: DFL und UEFA planen keine Einführung
-
Sikorski bekräftigt in Berlin Forderung nach Entschädigung von Besatzungsopfern
-
Reformen: Dobrindt für Kürzungen beim Bürgergeld - Kritik von SPD und Opposition
-
Starmer mahnt nach Warnschüssen von russischem Kriegsschiff im Ärmelkanal zu Wachsamkeit
-
Bundesbank: Erstmals mehr als die Hälfte der Zahlungen bargeldlos
-
Spielwarenhersteller Ravensburger übernimmt Mehrheitsbeteiligung bei Steiff
-
Deutschland gibt geraubte Kulturgüter an Polen zurück
-
Vingegaard-Helfer van Aert verpasst Tour de France
-
Zahl antisemitischer Vorfälle verharrt 2025 auf hohem Niveau
-
Windkraft auf See: Milliardenschwerer Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
-
Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik mit 16 Tonnen Tabak in Rheinland–Pfalz aus
-
G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag
-
AfD darf von bayerischem Verfassungsschutz beobachtet werden
-
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat Spenderlunge erhalten
-
Kanadas Premier sieht in Trumps Auftritt bei G7-Gipfel möglichen "Wendepunkt"
-
Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle verharrt 2025 auf hohem Niveau
-
Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
-
Bericht: Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik in Rheinland–Pfalz aus
-
Schwesig lehnt Kopplung von Rentenbeginn an Lebensalter ab
-
Bundesinnenminister Dobrindt fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsatz
-
EU lockert Regeln für Schadstoffe in Kosmetika
-
Statistik: In Deutschland leben gut vier Millionen Geflüchtete und Vertriebene
-
Schüsse auf Polizisten in Göttingen: 16-jähriger Verdächtiger stellt sich
-
"Schweres Stück Arbeit": Österreich mit Auftaktsieg
-
Mindestens ein Toter bei russischem Angriff in ukrainischer Stadt Saporischschja
-
Lobbyarbeit gegen das eigene Land: Hafturteil gegen Sohn von Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro
-
"Spiegel": Text für Bundestagsmandat für Einsatz in Straße von Hormus liegt schon vor
-
Rentner an Bord von britischer Yacht: Russische Warnschüsse waren unnötig
-
Branchenblatt: Sean Penn dreht Film über Erstürmung des Kapitols
-
Torrekord zum Jubiläum: Messi führt Argentinien zum Sieg
-
WM-Rekordtorschütze: Messi zieht mit Klose gleich
-
US-Regierung: Pentagon setzte Musks KI-Chatbot Grok beim Iran-Krieg ein
-
Erstmals unter Warsh: US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung
-
EU-Parlament stimmt über Lockerung der Gentechnik-Regeln ab
-
Deutsch-Polnisches Forum blickt auf 35 Jahre Zusammenarbeit
-
Vorsitzender der Innenminister-Konferenz: Hürden für Abschiebung Straffälliger senken
-
US-Justizministerium zu vereiteltem Anschlagsversuch: 19-Jähriger unter fünf Festgenommenen
-
CDU-Wirtschaftsrat: Grundrente, Mütterrente und Rente mit 63 abschaffen
-
Haaland trifft doppelt: Norwegen bezwingt mutige Iraker
-
Kanada: Ghanaischer Spieler darf wegen Vergewaltigungsverdachts nicht zur WM einreisen
-
Bandengewalt in Haiti: Guterres bittet um Verzeihung für internationale Untätigkeit
-
Spanischer Schauspieler Javier Bardem verewigt sich in Hollywood mit seien Handabdrücken
-
"Bild": Innenminister der Länder wollen Kampf gegen Sozialleistungsbetrug verschärfen
-
Iran: Neues US-Visum für Torabi
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro muss Waffenbesitz während Hausarrest vor Gericht erklären
-
Mit Rekordmann Mbappé: Frankreich holt Arbeitssieg zum Start
-
UNO: Mindestens 58 Länder und Gebiete mit Landminen verseucht
Milei verliert: Linke zurück
Der deutliche Rückschlag für Präsident Javier Milei in der Provinz Buenos Aires – dem mit Abstand wahlstärksten Territorium des Landes – wirkt wie ein politischer Seismograf: Die Linke, allen voran der peronistische Block um Gouverneur Axel Kicillof, ist zurück auf der Bühne der Machtkonkurrenz. Mit einem Vorsprung von gut 13 Prozentpunkten (rund 47 zu 34 Prozent) setzte sie ein Signal, das über die Provinz hinausweist – wenige Wochen vor den nationalen Parlamentswahlen.
Was hinter der Niederlage steckt
1) Die soziale Frage dominiert wieder
Auch wenn die Inflation zuletzt deutlich abnahm, blieb die Kaufkraft vieler Haushalte geschwächt. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, weite Teile der Mittelschicht spüren die Rezession. In dieser Lage punktete die Opposition mit einer klaren Verteidigung öffentlicher Güter – von den Universitäten bis zu Krankenhäusern – und mit der Botschaft, dass drastische Kürzungen „am falschen Ende“ treffen. Die Regierung verschärfte den Konflikt, indem sie jüngst ein Gesetz zur Hochschulfinanzierung per Veto stoppte; für die Bildungsgewerkschaften war das ein Mobilisierungsaufruf.
2) Gewerkschaften und Straßenpräsenz
Seit Anfang 2024 tragen große Gewerkschaftsbünde die Unzufriedenheit regelmäßig auf die Straße – mit landesweiten Streiks und Massenkundgebungen. Diese anhaltende Mobilisierung hält die sozialen Fragen im Nachrichtenzyklus und liefert der Opposition die Infrastruktur, um Empörung in Stimmen zu verwandeln.
3) Ein geeinteres Lager – neues Etikett, alte Maschine
Der Peronismus bündelte seine Strömungen in Buenos Aires zu einer gemeinsamen Liste und setzte organisatorisch auf bewährte Stärken: Bürgermeisternetzwerke, Nachbarschaftsstrukturen, Sozialorganisationen. Der Kandidatenmix – vom Provinz-Establishment bis zu jüngeren Anführern – wirkte als Klammer über interne Gräben hinweg. Ergebnis: hohe Schlagkraft insbesondere im industriell geprägten Conurbano.
4) Regierungsstil in der Defensive
Mileis Lager bleibt in beiden Kammern des Kongresses eine Minderheit und ringt um Verbündete. Nach der Niederlage signalisierte die Exekutive Kooperationsbereitschaft mit Provinzgouverneuren und reaktivierte Institutionen, die zuvor aus Spargründen zurückgestuft worden waren. Gleichzeitig hält die Regierung an harten Vetos gegen sozialpolitische Vorhaben fest. Diese Mischung aus Kurskorrektur und Konfrontation sendet widersprüchliche Signale an unentschlossene Wähler.
5) Vertrauensfrage durch Skandale
Korruptionsvorwürfe im Umfeld der Präsidentschaft – einschließlich Aufnahmen, die Kickbacks bei staatlichen Beschaffungen nahelegen sollen – trafen die Selbstbeschreibung eines „antikorrupten Neustarts“ empfindlich. Ungeachtet der Unschuldsbeteuerungen schadete das Klima der Enthüllungen der Regierungsmarke in einer entscheidenden Kampagnenphase.
6) Makro-Erfolge ohne Mikro-Dividende
Die Disinflation ist real, doch die politische Rendite blieb aus. Viele Wähler trennen zwischen gesunkenen Monatsraten und ihrem Alltag: stagnierende Löhne, Jobverluste, schwache Nachfrage. Der Eindruck, dass „die Rechnung“ vor allem bei Lohnabhängigen und Rentnern landet, erleichterte es der Linken, die soziale Gerechtigkeit zum Schlüsselframe des Wahlkampfs zu machen.
Warum die Linke jetzt trägt
- Narrativvorteil: Die Opposition besetzt glaubwürdig die Rollen „Schutz der Universitäten“, „Rente sichern“, „Gesundheitswesen stabilisieren“.
- Organisationsvorteil: In Buenos Aires greifen Parteiapparate, Gewerkschaften und Kommunalverwaltungen ineinander – besonders im dicht besiedelten Süden des Großraums.
- Personalvorteil: Kicillof profilierte sich als regionaler Krisenmanager mit nationaler Perspektive, ohne die inneren Rivalitäten völlig auszublenden.
- Gegenüber ohne Puffer: Mit wenig institutioneller Machtbasis und fortgesetzter Austerität fehlt der Regierung ein Entlastungsventil – jedes Veto, jeder Fehltritt wird zur Projektionsfläche.
Blick nach vorn: Was bis Oktober zählt
Entscheidend wird, ob die Linke das Provinzsignal nationalisieren kann: Gelingt es, jenseits von Buenos Aires Bündnisse zu schmieden und die Mobilisierung hochzuhalten? Die Regierung wiederum braucht Ruhe an den Märkten, eine klare Linie gegenüber den Provinzen – und sichtbare soziale Entlastung, die im Geldbeutel ankommt. Ohne spürbare Mikro-Dividende droht die Disinflation als „technischer Erfolg“ zu verpuffen. Das Kräfteverhältnis vor den Parlamentswahlen hat sich verschoben; die Linke hat Momentum, doch das Rennen ist offen.
Der Dschihad-Terror rollt wieder auf Europa zu!
Die USA, Großbritannien und die Huthi-Terroristen
Kann Israel einen arabischen Krieg auslösen?
Überzieht der Fentanyl-Terror die ganze Welt?
Kommt jetzt die massive Aufrüstung des US-Militärs?
Ein Taiwan-Krieg und die globale Katastrophe
Das kleine Island als mächtiger Gegner Russlands?
Warum braucht das starke Japan eine neue Armee?
Ist das US-Waffenarsenal mit 3 Kriegen am Limit?
Franzosen verschärfen Einwanderungsgesetz
Bahnchaos im Januar: "Kräftiger, länger und härter"