-
Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf
-
Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien
-
Nach Trump-Äußerung: Revolutionsgarden sehen sich als Entscheider über Kriegsende
-
IT-Systeme an Betrüger vermietet: Jahrelange Ermittlungen und Anklage in Bayern
-
Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war "strategischer Fehler"
-
ADAC: Benzinpreis im Tagesdurchschnitt nun auch bei über zwei Euro
-
Umfrage: 80 Prozent zockten schon bei Glücksspiel
-
Techniker Krankenkasse dringt auf Einsparungen im Gesundheitswesen
-
Ataman: Gut 13 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diskriminierungserfahrung
-
Breites Bündnis pocht auf starken und verlässlichen Sozialstaat
-
Nach Koalitionsbruch in Brandenburg: Ehemaliger BSW-Chef Crumbach tritt in SPD ein
-
Macron fordert neue Finanzierungsmöglichkeiten für Atomenergie
-
Klage Sellners gegen Aufenthaltsverbot in baden-württembergischen Ort 2024 erfolgreich
-
Weniger tödliche Badeunfälle: Mindestens 393 Menschen in vergangenem Jahr ertrunken
-
Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben
-
Netanjahu: Israel ist mit Angriffen auf Führung in Teheran "noch nicht fertig"
-
Waffen für Hamas-Anschläge: Weiterer Verdächtiger auf Flughafen in Zypern festgenommen
-
Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen
-
Pannenzahlen steigen: ADAC 2025 knapp 3,7 Millionen Mal ausgerückt
-
Nach Wahldebakel im Südwesten: SPD-Politiker Wiese "mit Nachdruck" für Steuerreform
-
Volkswagen mit Gewinneinbruch - weitere Stellenstreichungen bis 2030
-
Krankenversicherung: Warken stellt stabile Zusatzbeiträge in Aussicht
-
Deutsche Exporte zu Jahresbeginn gesunken - Ausfuhren in USA aber wieder gestiegen
-
US-Ermittler durchsuchen Epsteins ehemalige Ranch in New Mexico
-
Volkswagen verzeichnet für 2025 Gewinneinbruch um fast die Hälfte
-
USA verweigern zehn Fußballern Einreise für CONCACAF-Turnier
-
Serie hält: Stützle punktet zum 13. Mal in Folge
-
"SGA" stellt Uralt-Rekord von Chamberlain ein
-
Das WM-Aus? Ancelotti kommt und Neymar kneift
-
Toni warnt Bayern: "Atalanta sehr selbstbewusst"
-
Forster nach Aus gelassen: "Meine Goldmedaille habe ich"
-
Copernicus: Februar 2026 brachte Rekordniederschläge in Westeuropa
-
Macron will Aufschwung der Atomenergie mit Treffen in Paris befeuern
-
Fernsehduell von Schweitzer und Schnieder vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
-
Merz empfängt tschechischen Regierungschef Babis im Kanzleramt
-
Trump: Angriff auf Mädchenschule im Iran wird untersucht
-
Australien gewährt iranischen Fußballerinnen Asyl
-
Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet - Ölpreise geben nach
-
Schweizer Reederei MSC stoppt Exporte aus der Golfregion wegen Kriegsrisiken
-
Linksgerichtete Koalition geht gestärkt aus Parlamentswahl in Kolumbien hervor
-
"Spiegel": Iranische Raketenangriffe auf Bundeswehr-Feldlager in Jordanien
-
Trump sieht Iran-Krieg "so gut wie beendet"
-
Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate
-
Wahl nach Machtkampf: Kreuzwieser soll TSG beruhigen
-
Frau nach Schüssen auf Rihannas Haus in Los Angeles festgenommen
-
US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt
-
Freigabe von Öl-Notreserven: G7-Staaten "noch nicht soweit"
-
Trump: Australien wird iranischen Fußballerinnen Asyl gewähren
-
Kompany: "Ohne Angst" in die heiße Phase
-
Israelisches Außenministerium: Chamenei-Sohn "weiterer Tyrann" an Spitze des Iran
Baerbock: Klimafinanzierung funktioniert nur mit Senkung der CO2-Emissionen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) pocht darauf, auch Maßnahmen zur weiteren Verringerung des Treibhausgasausstoßes in den Beschlusstexten der UN-Klimakonferenz COP29 in Baku zu verankern. "Klimafinanzierung funktioniert nicht ohne CO2-Minderung", sagte Baerbock am Freitag auf einer Pressekonferenz in der aserbaidschanischen Hauptstadt. Folgen und Schäden durch den Klimawandel "können wir gar nicht mehr bezahlen, wenn wir nicht in Richtung 1,5 Grad kommen", warnte die Ministerin.
Im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 war als Zielmarke gesteckt worden, die globale Klimaerwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken.
Baerbock äußerte sich in Baku parallel zur Veröffentlichung neuer Beschlussentwürfe der aserbaidschanischen Konferenzpräsidentschaft. Der zentrale Text zu dem angestrebten neuen globalen Rahmen für die Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen in Entwicklungsländern sieht eine Anhebung der jährlichen Beiträge der Industriestaaten auf 250 Milliarden Dollar (240 Milliarden Euro) bis 2035 vor. Insgesamt soll aus unterschiedlichen Quellen bis dahin eine jährliche Summe von 1,3 Billionen Dollar erreicht werden. Aussagen zur Minderung des Treibhausgasausstoßes enthält dieser Text hingegen nicht.
Baerbock drang vor allem auf eine Bekräftigung der Beschlüsse der Vorgängerkonferenz 2023 in Dubai für "einen Ausstiegspfad aus den fossilen Energien" sowie die Verdreifachung erneuerbarer Energien und eine Verdopplung der Energieeffizienz bis 2030.
Es sei für Deutschland und die EU essenziell, "dass wir das, was in Dubai erreicht wurde, hier festschreiben", sagte die Ministerin. Offensichtlich seien jedoch "Andere mit einem anderen Ziel angereist", nämlich diese Beschlüsse wieder zurückzudrehen. Konkret nannte Baerbock Saudi-Arabien.
In einer anderen Beschlussvorlage werden die Beschlüsse von Dubai genannt. Allerdings werden diese nicht im Text aufgegriffen, sondern es gibt lediglich einen Verweis darauf.
Es begännen jetzt "entscheidende Stunden" auf der Klimakonferenz, sagte Baerbock. Wie im Sport werde es in dieser Phase "auch meistens ruppiger". Sie forderte erneut, dass sich "auch neue große Emittenten, die sich das leisten können" an der Klimafinanzierung beteiligen müssten. Dies zielt besonders auf China und reiche Golfstaaten. Umgekehrt könnten diese dann etwa bei Naturkatastrophen auch selbst von internationalen Finanzmitteln profitieren.
Baerbock drang zudem darauf, auch die Frage der Geschlechtergerechtigkeit wie vorgesehen in den Konferenztexten zu verankern. Frauen und Mädchen seien 14 Mal stärker von Klimafolgen betroffen als Männer. Auch gegen die Berücksichtigung der Genderfrage in den Beschlüssen gab es aber in Baku Widerstände.
Die Außenministerin, die gesundheitlich angeschlagen ist, wollte eigentlich spätestens am Freitagabend nach Berlin zurückfliegen. Auf ihrer Pressekonferenz kündigte sie aber an, ihren Aufenthalt zu verlängern, um weiter an den Verhandlungen teilzunehmen.
R.Fischer--VB