-
Venezuelas Interims-Regierung spricht mit Opposition über demokratischen Übergang
-
Umweltminister Schneider: Bereits über 55.000 Anträge für E-Auto-Prämie eingegangen
-
Tränen beim Triumph: Kanada siegt und weint
-
100 Guerilla-Kämpfer in Kolumbien legen ihre Waffen nieder
-
EU-Staaten wollen Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate verlängern
-
Nachwahl in Makerfield: Nach Schließung der Wahllokale werden Stimmen ausgezählt
-
Kubanische Regierung stellt mehr als 170 marktwirtschaftliche Reformen vor
-
13 Tote bei dschihadistischem Angriff auf Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey
-
Joker Manzambi sticht doppelt: Schweiz macht Fehlstart wett
-
Fecht-EM: Degenfechterin Ehler überrascht mit Silber
-
Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt
-
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
-
EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage
-
Vor Deutschland-Spiel: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen
-
Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"
-
Remis gegen Südafrika: Schicks Tschechen droht das Aus
-
"Im Prinzip": Neuer plant DFB-Abschied nach der WM
-
Konfettiregen über New York: Knicks frenetisch gefeiert
-
UN-Menschenrechtskommissar: Offensive auf sudanesische Stadt Al-Obeid muss gestoppt werden
-
EU-Gipfel in Brüssel beginnt mit Selenskyj als Gast
-
Iran-Gespräche: US-Vizepräsident Vance könnte am Wochenende in die Schweiz reisen
-
UN-Klimachef warnt in Bonn vor "Rosinenpicken" beim Klimaschutz
-
In Peine entkommener Straftäter in Italien gefasst
-
Schiffsverfolgungsdienste: Acht Schiffe durchqueren Straße von Hormus
-
Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf
-
Rentenkommission beschließt Empfehlungen - aber vorerst nicht einstimmig
-
Tunesien und Japan im 1000. WM-Spiel - Sondertrikot für Referee
-
Schweiz steuert auf Referendum über Neubau von Akw zu
-
Brasilien: Neymar fehlt auch gegen Haiti
-
Merz will "in Ruhe" über möglichen Hormus-Einsatz beraten
-
Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale
-
Videospiele: Vorverkauf für "GTA VI" startet am 25. Juni
-
US-iranisches Abkommen: Pakistanischer Premier verschiebt Besuch in der Schweiz
-
Restaurierung von Parthenon-Tempelfassade auf Akropolis in Athen abgeschlossen
-
Niederländischer Rechtspopulist Wilders hofft auf mehr rechte EU-Regierungschefs
-
Israels Armee will trotz US-iranischem Rahmenabkommen weiter im Libanon operieren
-
Überprüfung der US-Truppenpräsenz: Washington erhöht Druck auf Nato-Verbündete
-
Korruptionsermittlungen nun auch gegen Töchter von Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero
-
SPD-Fraktion: Verabschiedung der Gesundheitsreform wird verschoben
-
"Koalitionsbruch": Harte Kritik an Entwurf aus dem Hause Bas zu Arbeitszeitreform
-
Rentenkommission einigt sich auf Empfehlungen - aber offenbar nicht einstimmig
-
Hegseth: Iran muss auf Atomwaffen verzichten - USA können sonst wieder losschlagen
-
IAEA bereit zur Unterstützung von Umsetzung des US-iranischen Rahmenabkommens
-
Koalition uneins über mögliche Änderungen an Selbstbestimmungsgesetz
-
Irans Präsident bezeichnet Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges als "historisch"
-
Notfallseelsorge der christlichen Kirchen rückt zu 32.000 Einsätzen aus
-
Lys gegen Switolina in Berlin chancenlos
-
Mietwagen nach Unfall: Fiktiver Preis für höherwertiges Auto nicht entscheidend
-
"Beleidigte Leberwurst": Scharfe Kritik an Wadephuls Überlegung zu UN-Kürzungen
-
Schweiz: Gespräche über Einzelheiten zum US-iranischen Rahmenabkommen ab Freitag
Studie: Luftverschmutzung größte Bedrohung für die Gesundheit
Luftverschmutzung ist laut einer neuen Studie die größte Bedrohung für die Gesundheit - schlimmer noch als Alkohol oder Rauchen. Würden weltweit die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwerte für die Feinstaubbelastung der Luft eingehalten, könnte die durchschnittliche Lebenserwartung um über zwei Jahren steigen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Energiepolitik an der Universität von Chicago (Epic). Am schlimmsten ist demnach die Lage in Südasien.
Feinstaub entsteht unter anderem durch Fahrzeug- und Industrieabgase sowie bei Waldbränden. Er wird mit Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Krebs in Verbindung gebracht. Laut dem jährlichen Air Quality Life Index (AQLI) des Instituts verkürzt er die Lebenserwartung eines Menschen weltweit um durchschnittlich 2,3 Jahre. Bei Tabakkonsum sind es 2,2 Jahre, bei Unterernährung von Kindern oder Mangelernährung schwangerer und stillender Frauen sind es 1,6 Jahre.
Die am stärksten belasteten Länder liegen dem Bericht zufolge in Südasien. Laut den Modellrechnungen des Epic übersteigt die Feinstaubbelastung in Bangladesch den Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation um fast das 15-Fache. Würde die Belastung entsprechend gesenkt, könnte sich die Lebenserwartung der Menschen um 6,8 Jahre erhöhen.
In der indischen Hauptstadt Neu Delhi, der "am stärksten verschmutzten Megastadt der Welt", liegt die Feinstaubbelastung sogar um mehr als das 25-fache über dem WHO-Grenzwert.
Im Gegensatz dazu habe China "bemerkenswerte Fortschritte in seinem 2014 begonnenen Kampf gegen die Luftverschmutzung" gemacht, sagte Christa Hasenkopf, Direktorin der EPIC-Programme zur Luftqualität, der Nachrichtenagentur AFP. Zwischen 2013 und 2021 sank die Luftverschmutzung im Land demnach um 42,3 Prozent - sie liegt aber immer noch sechs Mal über dem empfohlenen Grenzwert. Sollten sich die Fortschritte fortsetzen, dürfte die Lebenserwartung der chinesischen Bevölkerung um durchschnittlich 2,2 Jahre steigen.
Laut dem Bericht erhalten die Regionen mit der stärksten Luftverschmutzung gleichzeitig aber die wenigsten Mittel zu ihrer Bekämpfung. "Zwischen den Orten, an denen die Luft am schlimmsten verschmutzt ist, und den Orten, an denen die meisten Ressourcen zur Lösung des Problems eingesetzt werden, gibt es eine tiefe Kluft", sagte Hasenkopf.
Der Bericht verweist auf internationale Mechanismen wie etwa den Global Fund, mit dem HIV, Malaria und Tuberkulose weltweit bekämpft werden. Leider gäbe es nichts Entsprechendes für den Kampf gegen Smog. Dabei verkürze er die durchschnittliche Lebenserwartung eines Einwohners der Demokratischen Republik Kongo oder Kameruns "stärker als HIV, Malaria und Co."
Lobend erwähnt das Institut die Erfolge in den USA und Europa im Kampf gegen die Luftverschmutzung. Es warnt jedoch vor den Gefahren zunehmender Waldbrände als Folge des Klimawandels. Diese bedrohten alle Bemühungen um bessere Luftqualität.
F.Müller--BTB