-
Dachs klaut in Thüringen nach Unfall Autokennzeichen
-
Mainz winkt erstes Viertelfinale - doch Heidel warnt
-
Schwaches Wahlergebnis: Münchens Oberbürgermeister Reiter zieht sich bei FC Bayern zurück
-
Hamburg-Berlin: Vollständige Wiederinbetriebnahme laut Bahn erst Mitte Juni
-
US-Popstar Katy Perry verliert jahrelangen Markenrechtsstreit in Australien
-
Gewinn von Porsche bricht um 90 Prozent ein - Neuer Chef kündigt "Verschlankung" an
-
Britische Marinebehörde: Drei Frachter in der Golfregion angegriffen
-
Freiburg in Genk: Grifo jagt den alleinigen Rekord
-
Beteiligung an rassistischen Chats: Polizist in Niedersachsen weiter degradiert
-
Ifo-Präsident Fuest warnt vor staatlichen Eingriffen zur Senkung der Spritpreise
-
Fifa-Chef: Trump heißt iranische Mannschaft trotz Iran-Krieg bei WM in den USA willkommen
-
Vorbereitungen für Bombenentschärfung in Dresden laufen - 18.000 Menschen betroffen
-
CDU pocht auf "harte Schuldenbremse"
-
Iranischer Präsidentensohn: Neuer oberster Anführer ist trotz mutmaßlicher Verletzungen "wohlauf"
-
Inflationsrate im Februar unter zwei Prozent - Teuerung bei Lebensmitteln geringer
-
Frau nach Schüssen auf Haus von Popstar Rihanna des versuchten Mordes beschuldigt
-
Heizöltanks ohne Heizungsanschluss: Zoll entdeckt illegale Tankstelle in Wohnhaus
-
Ölpreis: G7-Staaten "bereit" zu "allen notwendigen Maßnahmen"
-
Trump: Iran bei der WM "willkommen"
-
Hubig sichert Terroropfern staatlichen Beistand zu
-
Viertes Jahresplus in Folge: Schülerzahl steigt auf rund 11,5 Millionen
-
Klöckner in Kiew eingetroffen - Rede vor ukrainischem Parlament geplant
-
Neue iranische Angriffswelle auf Israel und Golfstaaten - Israelische Angriffe auf Libanon
-
Draisaitls Oilers bezwingen Top-Team der NHL
-
83 Punkte! Adebayo mit zweitbester Leistung der NBA-Geschichte
-
Grüne fordern von Koalition günstigeres Deutschlandticket und weitere Entlastungen
-
Klima-Allianz und Unternehmen dringen auf Stärkung öffentlicher Verkehrsmittel
-
Ein starkes Signal des FC Bayern: "Besser geht's fast nicht"
-
Saarlands Ministerpräsidentin wirft Mineralölkonzernen Abzocke vor
-
BGH entscheidet über Alterskontrolle bei Kauf von leeren Tanks für E-Zigaretten
-
Union und SPD beraten in Koalitionsausschuss über weiteres Vorgehen
-
Reform der Schuldenbremse: SPD widerspricht Äußerungen von Merz
-
Iran: Wadephul rechnet nicht mit schnellem Kriegsende
-
Iran-Krieg: Ölpreis steigt um fünf Prozent
-
Sechs Tote bei Busbrand in der Schweiz - Polizei geht von vorsätzlicher Tat aus
-
Mindestens sechs Tote und fünf Verletzte bei Busbrand in der Schweiz
-
Yamal rettet Flick - Spurs wechseln Torhüter nach 17 Minuten
-
Wie im Rausch: FC Bayern darf fürs Viertelfinale planen
-
Starker Zverev erreicht Viertelfinale von Indian Wells
-
Mecklenburg-Vorpommern: Wal verfängt sich vor Ostseeküste in Fischernetz
-
Falschbotschaft von Trumps Energieminister schickt Ölpreise auf Talfahrt
-
Bombenfund in Dresden: 18.000 Menschen müssen am Mittwoch ihre Häuser verlassen
-
Wirtz verliert mit Liverpool in Istanbul
-
Bayern in Bergamo: Kane auf der Bank
-
Schüsse auf US-Konsulat im kanadischen Toronto - Keine Verletzten
-
Braunschweig: Kornetka übernimmt von Backhaus
-
Iran-Krieg: US-Marine geleitet erstmals Tanker durch Straße von Hormus
-
Gewerkschaft ruft zu Streiks bei Lufthansa und Cityline am Donnerstag und Freitag auf
-
Serienhit "Heated Rivalry": Hauptdarsteller Williams verurteilt Hasskommentare
-
Teheran setzt im Iran-Krieg auf Öl als Druckmittel - Angriffe dauern an
Bauernverband bedauert Ende der Borchert-Kommission für bessere Tierhaltung
Der Deutsche Bauernverband (DBV) bedauert die Auflösung der Borchert-Kommission, die Vorschläge für eine bessere Tierhaltung vorgelegt hatte. Die Kommission habe erstmalig ein Gesamtkonzept für einen Umbau der Tierhaltung in Deutschland vorgelegt - insbesondere die Frage der Finanzierung sei aber bis heute ungeklärt, erklärte der beim DBV für Tierhaltung zuständige Hubertus Beringmeier. Hier müsse sich insbesondere der Koalitionspartner FDP bewegen.
Die Kommission hatte am Dienstag ihre Auflösung beschlossen, nachdem sie ihre Arbeit erst im Juni wieder aufgenommen hatte. Ihre Empfehlungen hatte sie schon im Februar 2020 veröffentlicht. Sie schlug etwa eine deutliche Reduzierung des Tierbestandes vor, finanziert über staatliche Förderung und höhere Lebensmittelpreise.
Die Kosten für den Umbau der Tierhaltung schätzte die Kommission auf sieben bis elf Milliarden Euro pro Jahr. Bislang ist im Bundeshaushalt der Ampel-Koalition lediglich eine "Anschubfinanzierung" von einer Milliarde Euro für die "Startphase" des Umbaus vorgesehen.
Beringmeier betonte am Mittwoch, "als Bauernverband standen wir von Anfang an hinter der ganzheitlichen Umsetzung der Empfehlungen der Borchert-Kommission". Diese Umsetzung müsse nun weiterverfolgt werden - alles andere wäre eine "vertane Chance". Der DBV war in der Kommission vertreten.
Kommissionsmitglied Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), nannte die Auflösung ein falsches Signal. "Die Borchert-Kommission könnte genau jetzt dazu beitragen, dass der Umbau der Tierhaltung in der Ampelkoalition Priorität bekommt", erklärte er am Dienstagabend. "Sie könnte insbesondere Bundesfinanzminister Christian Lindner und die FDP-Fraktion daran erinnern, den Umbau nicht weiter auf Kosten der Landwirtinnen und Landwirte zu blockieren."
Erste Schritte der Ampel-Regierung sind das verpflichtende Tierhaltungskennzeichen - vorerst nur für frisches Schweinefleisch - sowie Änderungen im Baugesetzbuch, um Stallumbauten zu erleichtern. Bandt forderte, die Regierung müsse jetzt "zügig" die nächsten Schritte anpacken.
Die vom ehemaligen CDU-Landwirtschaftsminister Jochen Borchert geleitete Kommission war noch unter Bundeskanzlerin Angela Merkel und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (beide CDU) eingesetzt worden. Ihr gehörten Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbraucherschutz an.
Die Opposition warf der Ampel-Regierung wegen der Auflösung der Kommission eine gescheiterte Landwirtschaftspolitik vor. "Auf so kluge Köpfe und erfahrene Experten nicht zu hören zeigt, dass in der Bundesregierung eigentlich kein wirkliches Interesse an einer guten Zukunft der Landwirtschaft vorhanden ist", erklärte die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Die Auflösung der Kommission stehe für das Scheitern von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) beim Tierwohl.
"Mutwillig werden in Berlin die so wertvollen Strukturen zerstört, welche richtungsweisende Vorschläge für eine machbare Zukunft der Nutztierhaltung, für gesellschaftlichen Konsens und für ein gutes Miteinander aller Akteure gemacht haben", fuhr Kaniber fort. Sie warf der Bundesregierung vor, stattdessen für einen Abbau und die Verlagerung der Produktion ins Ausland zu stehen.
Unionsfraktionsvize Steffen Bilger (CDU) warf Özdemir vor, er habe bei Haushaltsberatungen oder Koalitionsausschüssen keine konkreten Ergebnisse für die Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung erreichen können oder wollen. Der Dauerstreit in der Landwirtschaftspolitik der Ampel führe zur Blockade.
P.Anderson--BTB