-
Bundeslandwirtschaftsministerium bekräftigt: Ausnahmen vom Mindestlohn nicht möglich
-
Nach iranischem Angriff: Flughafen Dubai stellt vorübergehend Betrieb ein
-
Goldener Auftakt: Forster triumphiert in der Abfahrt
-
Iran: Mindestens acht Tote bei erneuten israelischen Angriffen
-
Ärztinnen-Netzwerk fordert zum Frauentag geschlechtsspezifische Medizinforschung
-
Flughafen Dubai stellt nach iranischem Angriff auf Emirate erneut Flugbetrieb ein
-
"Schlechteste Autos": Norris und Verstappen zerlegen Formel 1
-
Massive russische Raketen- und Drohnenangriffe auf Ukraine - mindestens sechs Tote
-
Draisaitl verliert - Oilers-Coach schlägt Alarm
-
Mercedes unerreichbar: Russell holt Pole in Melbourne
-
Israel fliegt "groß angelegte" Angriffe auf Teheran - Erneut Explosionen in Golfstaaten
-
"Glücklicher" Musiala: Zurück zu alter Stärke
-
"Bin gespannt": DFB-Frauen müssen auf Kunstrasen bestehen
-
Zufriedener Zverev in Indian Wells: "Fühle mich anders"
-
Parsons: "Sport bietet der Welt einen anderen Weg"
-
Formel 1: Verstappen-Crash im Qualifying
-
Trump: Von US-Ölblockade betroffenes Kuba wird "ziemlich bald fallen"
-
Formel 1: Russell fährt der Konkurrenz davon
-
Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran: USA laut Pentagonchef Hegseth "nicht besorgt"
-
Gipfel zu Drogen und Sicherheit: Trump empfängt Vertreter aus Lateinamerika
-
Trump bei Zeremonie für im Iran getötete US-Soldaten
-
Streit um Öllieferungen: Ungarn behält Geld und Gold von freigelassenen Bankmitarbeitern ein
-
Trump drängt US-Rüstungsindustrie zu deutlich höherer Produktion
-
Vor Bergamo: Bayern bangen um Neuer
-
Weißes Haus spielt Bericht zu russischer Zielhilfe für Iran herunter
-
Mihambo beim ISTAF Indoor Zweite - Ogunleye auf Rang drei
-
Kein Kane, kein Problem: Bayern schlagen Gladbach
-
Indian Wells: Ausgeruhter Zverev souverän in Runde drei
-
Show mit getrübter Stimmung: Paralympische Winterspiele eröffnet
-
Trump: Nur "bedingungslose Kapitulation" des Iran kann Krieg beenden
-
Fünftes Dzeko-Tor: Schalke festigt Tabellenführung
-
Epstein-Skandal: Akten zu Missbrauchsvorwürfen gegen Trump veröffentlicht
-
Israel und Hisbollah im Libanon verstärken gegenseitige Angriffe
-
Anklage gegen fünf Verdächtige in Litauen wegen Paket-Brandsätzen
-
Iran-Krieg: Söder für stärkere Förderung von deutschem Erdgas
-
Einzel: Schneller Nawrath verpasst Podest
-
Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden
-
Berauscht am Steuer festgenommen: Britney Spears gelobt Besserung
-
Kombinierer Rydzek nach Aufholjagd Fünfter - Oftebro vorn
-
Wanners Traum: "Mit Österreich zur WM"
-
Medienbericht: Deutschland zieht Soldaten und Botschaftspersonal aus Irak ab
-
WM: 100.000 Sicherheitskräfte in Mexiko
-
Streit mit Trump: Spaniens Regierungschef Sánchez bekräftigt Kritik am Iran-Krieg
-
Bericht: USA wohl hinter Angriff auf Schule im Iran mit über 150 Toten
-
Bundesländer fordern umfassende Bafög-Reform
-
Tod von Baby in Schleswig-Holstein: Eltern kommen wegen Mordes vor Gericht
-
Axel-Springer-Verlag kauft britische Zeitung "The Telegraph"
-
Raimund holt ersten Weltcupsieg - Prevc disqualifiziert
-
Schutz wichtiger Infrastruktur: Bundesrat stimmt Gesetz zu
-
88-jähriger Berliner stirbt nach Betäubung bei Raub: Weitere Mittäterin verurteilt
Weltkriegsgedenken im Schatten von Ukraine-Krieg und Trumps USA
Unter dem Eindruck des anhaltenden russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat Deutschland dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der NS-Diktatur vor 80 Jahren gedacht. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 8. Mai am Donnerstag bildete die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkstunde im Bundestag. In ihr ging er Russland scharf an, kritisierte aber auch die Entwicklung der USA unter Präsident Donald Trump.
Steinmeier bedankte sich bei "Amerikanern, Briten, Franzosen und all denen, die mit ihnen den Kampf gegen den nationalsozialistischen Terror führten". Auch den Beitrag der Roten Armee - von "Russen, Ukrainern, Weißrussen, allen, die in ihr gekämpft haben" - zur Befreiung Deutschlands würdigte er. "Die Rote Armee hat Auschwitz befreit. All das vergessen wir auch nicht."
Der heutigen russischen Führung warf der Bundespräsident jedoch "Geschichtslügen" vor, indem sie den Krieg gegen die Ukraine zur "Fortsetzung des Kampfes gegen den Faschismus" deklariere. Russlands Präsident Wladimir Putin beschönige auf diese Weise "imperialen Wahn, schweres Unrecht und schwerste Verbrechen".
Ähnlich äußerte sich Bundespräsidentin Julia Klöckner (CDU), die in ihrer Rede Russlands "Missbrauch der Geschichte" anprangerte. Sie forderte auch mehr Aufmerksamkeit für das Leid von Frauen und Mädchen in Kriegen.
Zur Gedenkstunde im Bundestag waren diplomatische Vertreter aus aller Welt geladen - nicht jedoch aus Russland und Belarus. Wegen des Krieges in der Ukraine waren zudem rund um den Jahrestag des Kriegsendes Flaggen der untergegangenen UdSSR am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow verboten.
Auch an den USA übte Steinmeier Kritik. Dass sich ausgerechnet die Vereinigten Staaten, welche die internationale Nachkriegsordnung auf Basis des Völkerrechts "maßgeblich mitgeschaffen und geprägt haben, von ihr abwenden, ist eine Erschütterung von ganz neuem Ausmaß", sagte er. Die "älteste Demokratie der Welt" sei heute gefährdet.
Beides zusammen ergebe einen "doppelten Epochenbruch", führte Steinmeier aus: "Der Angriffskrieg Russlands, der Wertebruch Amerikas, das ist das, was das Ende dieses langen 20. Jahrhunderts markiert." Gerade weil Deutschland die Lehren aus seiner Vergangenheit gelernt habe, müsse es sich nun stärker militärisch und diplomatischen engagieren.
In Europa wird der 8. Mai als Tag der Befreiung gefeiert. Damit wird an die Kapitulation Nazi-Deutschlands gegenüber den Streitkräften der westlichen Alliierten und der Sowjetunion im Jahr 1945 erinnert. Diese beendete den Zweiten Weltkrieg auf dem Kontinent.
Das Gedenken in Berlin hatte am Vormittag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche begonnen. Anschließend legten Steinmeier, Klöckner, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger (SPD) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth am Baudenkmal Neue Wache Kränze nieder.
Rehlinger sprach von einem "Tag der Befreiung von Terror, Krieg und der menschenverachtenden Ideologie, die von Deutschland ausgegangen waren". Es gelte, an die "besondere historische Verantwortung unseres Volkes" zu erinnern, damit "nie wieder Faschismus und Krieg von deutschem Boden ausgehen".
E.Burkhard--VB