-
Australian Open: Maria und Seidel früh ausgeschieden
-
Chile ruft wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten Notstand aus
-
Final-Chaos beim Afrika-Cup: "War beschämend"
-
Ewige NBA-Scorerliste: Durant überholt "Idol" Nowitzki
-
Minusgrade, Schnee und Overtime: Rams ringen Bears nieder
-
"Finale" gegen Spanien: Handballer kämpfen um EM-Hauptrunde
-
CDU-Arbeitnehmerflügel will Minijobs stark einschränken
-
"Robbery"-Vergleiche in München: "Mag das überhaupt nicht"
-
Bitterling: "Noch ein, zwei Stellschrauben"
-
Fokus auf Rom: VfB hakt Dämpfer ab
-
Klinsmann: DFB-Auswahl bei WM "immer im Favoritenkreis"
-
"Trainer darf lächeln": Baumgarts goldenes Händchen
-
Aufgabe: Erstrundenaus für "Zverev-Schreck" Auger-Aliassime
-
Proteste gegen Besuch von Syriens Präsident al-Scharaa in Berlin geplant
-
Prozess um Klage von Prinz Harry gegen Boulevardzeitungsverlag beginnt in London
-
Verdi und Lufthansa beginnen Tarifverhandlungen für Bodenpersonal
-
Urteil nach Zugunglück mit fünf Toten bei Garmisch-Partenkirchen erwartet
-
Präsidenten Deutschlands und Ungarns gedenken Beginns der Vertreibung vor 80 Jahren
-
CDU-Vorstand verabschiedet Programmpapier mit Reformvorschlägen
-
Euro-Finanzminister beraten über hochrangigen Posten bei der EZB
-
Bundesumweltminister stellt neues Förderprogramm für E-Autos vor
-
China verzeichnet 2025 Wirtschaftswachstum von fünf Prozent
-
Mindestens 21 Tote und mehr als 70 Verletzte bei Zugunglück im Süden Spaniens
-
Hessen Ministerpräsident Rhein spricht sich für höhere Wochenarbeitszeit aus
-
Melbourne: Maria als erste Deutsche ausgeschieden
-
Zentralrat der Jesiden kritisiert mangelnde Konsequenzen aus Völkermord-Anerkennung
-
Oxfam: Milliardäre weltweit so reich wie noch nie
-
NFL: Patriots nach Sieg über Texans im Halbfinale
-
Polizei: Mindestens 21 Tote bei Zugunglück im Süden Spaniens
-
Barcas Siegesserie reißt in San Sebastián
-
Unwürdige Szenen bei Senegals Triumph gegen Marokko
-
EU-Sondergipfel zu Trumps Zolldrohungen in den "kommenden Tagen"
-
Präsidentschaftswahl in Portugal: Sozialist Seguro liegt laut Prognosen vorne
-
Wilde 45 Minuten: Augsburg verpasst Befreiungsschlag
-
Syriens Übergangspräsident gibt Vereinbarung mit Kurden und Waffenruhe bekannt
-
Wadephul rechnet vorerst nicht mit Unterzeichnung von EU-Handelsabkommen mit den USA
-
Nato-Generalsekretär Rutte spricht mit Trump über "Sicherheitslage in Grönland"
-
Paderborn gibt "Teil-Entwarnung" bei Brackelmann
-
Kampf um die Königsklasse: VfB patzt gegen Union
-
Große Sorge um Paderborns Brackelmann
-
Syrische Armee rückt gegen Kurden vor und nimmt größtes Ölfeld des Landes ein
-
Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile - 50.000 Menschen müssen fliehen
-
2000 Menschen bei Berliner Solidaritäts-Demonstration für Menschen im Iran
-
Titelhattrick: Hockey-Frauen erneut Hallen-Europameister
-
Junge in Australien bei Hai-Angriff lebensgefährlich verletzt
-
Patzer im Aufstiegsrennen: Darmstadt verspielt Sieg in Bochum
-
Mit zehn Mann: Pleite bei Schmadtke-Comeback
-
Erkundungsteam der Bundeswehr beendet Einsatz in Grönland
-
Gesetzentwurf: Justizministerium will Führungszeugnis digitalisieren
-
Scharfe Kritik an Grüne-Jugend-Chef Bobga nach Video mit Söder-Beschimpfung
Krach im Rat der Wirtschaftsweisen: Grimm soll wegen Aufsichtsratsposten gehen
Streit im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Vier der fünf Mitglieder legen der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm den Rücktritt aus dem Gremium nahe, weil sie in den Aufsichtsrat von Siemens Energy einziehen will. Die Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier sagte der "Zeit": "Ich und auch die anderen drei Ratsmitglieder machen uns in diesem Fall große Sorgen."
Sie hätte es besser gefunden, wenn Grimm "später in den Aufsichtsrat gegangen wäre oder ihr Mandat im Sachverständigenrat niedergelegt hätte", sagte Malmendier der "Zeit". "Beides gleichzeitig zu machen, finde ich persönlich nicht gut."
Malmendier fuhr fort: "Wenn wir Veronika in Zukunft von Beratungen über grünen Wasserstoff oder Windenergie ausschließen müssen, wäre das eine Katastrophe, das ist ja ihr Fachgebiet. Wenn sie andererseits das Problem selbst nicht sieht und sagt, nee, ihr müsst mich gar nicht ausschließen, haben wir noch ein größeres Problem."
Im Fall Siemens Energy sieht die Wirtschaftsweise konkrete Probleme: Das Unternehmen habe vor kurzem ja Staatsbürgschaften über 7,5 Milliarden Euro bekommen "und verspricht sich Aufträge durch die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung", sagte Malmendier der "Zeit".
Das Portal Table.Media berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, dass Malmendier, die Ratsvorsitzende Monika Schnitzer sowie Achim Truger und Martin Werding ihrer Kollegin Grimm den Rücktritt per E-Mail nahe legten. "Deshalb möchten wir dich bitten, Dich im Falle einer Wahl in den SEAG-Aufsichtsrat (Siemens Energy AG) für eines der beiden Mandate zu entscheiden", zitierte das Portal.
Die Mail sei auch an Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt, Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gegangen. Auch Siemens-Energy-Aufsichtsratschef Joe Kaeser hätten die vier Ratsmitglieder in einem Brief auf mögliche Probleme aufmerksam gemacht.
Grimm lehnte ihren Rücktritt ab. "Wie ihr wisst, ist die Mitgliedschaft in einem Aufsichtsrat einer deutschen Aktiengesellschaft nicht zu beanstanden", zitierten Table.Media und das "Handelsblatt" aus ihrer Antwort-Mail. Dies sei im Vorfeld ihrer Nominierung von den Bundesministerien und der Siemens Energy AG geklärt worden. "Die Compliance-Fragen wurden umfassend und sorgfältig geprüft."
Table.Media und das "Handelsblatt" verwiesen auf frühere Mitglieder des Sachverständigenrates, die gleichzeitig Mitglieder in Aufsichtsräten waren - etwa Beatrice Weder di Mauro bei Thyssenkrupp.
Hintergrund des Streits sei laut Beteiligten die persönliche Rivalität zwischen Schnitzer und Grimm sowie die Wertung der Ampel, berichtete Table.Media. Grimm hatte zuletzt immer wieder die Koalition kritisiert, ihr eine "schwache Transformationspolitik" vorgeworfen und die Schuldenbremse verteidigt. Schnitzer, Malmendier und der von den Gewerkschaften nominierte Truger halten eine Reform der Schuldenbremse für richtig und sehen staatliche Subventionen weniger kritisch.
L.Maurer--VB