-
SPD strebt Änderungen von Gesundheitsreform im Bundestag an
-
WM-Vorbereitung: Kreis holt gesperrten Wagner ins Team
-
Seit Monaten vermisster 18-Jähriger aus Bayern soll getötet worden sein
-
Karlsruhe kippt baden-württembergische Regelung für Hochschulen zu Open Access
-
Einzelhandel erwartet Ausgaben von einer Milliarde Euro für Muttertagsgeschenke
-
Rubio bewertet iranischen Vorschlag zur Straße von Hormus vorsichtig optimistisch
-
Baden-Württemberg: 51-Jährige nach tödlichem Angriff auf Verwandten festgenommen
-
Mordprozess in Fall Fabian aus Güstrow an Landgericht Rostock begonnen
-
Unions-Parlamentsgeschäftsführer fordert von Koalition mehr Geschlossenheit
-
Abtransport von Buckelwal in offenes Meer kann Backhaus zufolge starten
-
Großrazzia gegen Hells Angels: 50 Objekte in Nordrhein-Westfalen durchsucht
-
Aktivisten: Deutlich mehr Hinrichtungen in Nordkorea während Corona-Pandemie
-
Gelbe Karten werden nach WM-Vorrunde gestrichen
-
Bericht: Regierungsinterne Gespräche über Förderprogramm "Demokratie leben!"
-
Ausgaben für Pflege haben sich binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt
-
Zahl der Geburten in Deutschland sinkt auf niedrigsten Stand der Nachkriegszeit
-
Backhaus will Abtransport von Buckelwal in offenes Meer begleiten
-
NHL: Peterka und Utah kassieren Ausgleich
-
EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab
-
NBA: Orlando siegt, aber Sorgen um Wagner
-
Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen durch pro-iranische Terrorgruppe
-
Eberl: "Deutschland drückt uns die Daumen"
-
Fußball-WM: Kostenlose Fanzonen in New York
-
Lüneburg Favorit? Für Hübner spielt es "keine Rolle"
-
Schröder nach Ausgleich entspannt: "Es ist the Big Picture"
-
Kassenärzte-Chef lehnt geplante Teilkrankschreibung ab
-
Recyclinganlage für Seltene-Erden-Magnete wird in Pforzheim eröffnet
-
Verbot von KI für Porno-Deepfakes geht in womöglich letzte Verhandlungsrunde
-
Grünen-Bundestagsfraktion kommt zu Klausur in Leipzig zusammen
-
Mordprozess im Fall Fabian aus Güstrow beginnt am Landgericht Rostock
-
Deutsch-ukrainisches Treffen in Berlin zu Verteidigung und Sicherheit
-
Beginn von Plädoyers in Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette erwartet
-
Libanesisches Gesundheitsministerium: Vier Tote bei israelischen Angriffen
-
Anhörungen am Obersten Gericht der USA zu Glyphosat-Klage gegen Monsanto begonnen
-
Argentinien: Regierung verwehrt Journalisten Zutritt zu Präsidentenpalast
-
Trump empfängt Charles III. im Weißen Haus
-
Snooker-WM: O'Sullivan schon raus - Iraner schlägt Trump
-
Angeschlagener Zverev im Achtelfinale von Madrid
-
Staatsbesuch: Britischer König Charles III. in den USA gelandet
-
Weißes Haus: Trump spricht mit Sicherheitsberatern über iranischen Vorschlag
-
"Werdende Witwe": Donald Trump fordert Entlassung von Moderator Jimmy Kimmel
-
Nach Jochbeinbruch: Modric bangt um WM
-
"Bin 1,92 Meter": Kompany verzichtet auf Mourinho-Trick
-
Fluggesellschaften: Zu wenig ordnungsgemäße Untersuchungen nach Unglücken
-
Elon Musk gegen Open AI: Prozess hat mit Auswahl der Geschworenen begonnen
-
Gericht wirft Verdächtigem versuchten Mord an US-Präsident Trump vor
-
Bonhof spricht von "Scheißjahr" - Rücktritt gefordert
-
Floridas Gouverneur DeSantis legt Plan zum Neuzuschnitt der Wahlkreise vor
-
Israels Verteidigungsminister: Hisbollah-Miliz "spielt mit dem Feuer"
-
Trotz weiterer Debatten: Kabinett soll Haushalts-Eckpunkte Mittwoch beschließen
Studie: Windparks verdrängen Seetaucher in der Nordsee
Offshore-Windparks in der Nordsee verdrängen laut einer Studie deutscher Forscher die dort lebenden Seetaucher. Die Population der entenähnlichen Wasservögel ist seit dem Bau von Windkraftanlagen in der Nordsee um fast ein Drittel geschrumpft, wie aus einer am Donnerstag in der Zeitschrift "Scientific Reports" veröffentlichten Untersuchung eines Teams um den Biologen Stefan Garthe vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel hervorgeht.
Im Umfeld von fünf Offshore-Windparks hatte das Team zwischen 2010 und 2014 Seetaucher-Populationen überwacht und die Anzahl der Tiere vor und nach dem Bau der Windräder verglichen. Im Umkreis von einem Kilometer um die Windkraftanlagen sei das Vorkommen der Seetaucher um 94 Prozent zurückgegangen, in Umkreis von zehn Kilometer um 52 Prozent, berichten die Forscher. Insgesamt ist die Population der Seetaucher laut der Studie um fast ein Drittel von etwa 35.000 Vögel auf 25.000 zurückgegangen.
Studienautor Garthe zufolge meiden die Seetaucher die Windräder, allerdings fänden sie in entlegeneren Gebieten nicht genug Nahrung und damit auch keinen neuen Lebensraum. Die Wasservögel reagierten auch sehr empfindlich auf den Schiffsverkehr. "Es scheint so, als mieden sie alle menschlichen Aktivitäten über der Wasseroberfläche", sagte der Biologe der Nachrichtenagentur AFP.
Andere wissenschaftliche Studien hätten bereits "eindeutige Auswirkungen" von Windparks auf Wasservögel-Populationen aufgezeigt, allerdings sei keine Vogelart so stark betroffen wie die Seetaucher, heißt es in der Studie. Während die Seetaucher die Windräder meiden, werden andere Arten von ihnen angezogen und riskieren durch einen Zusammenstoß mit den Rotorblättern zu sterben.
"Erneuerbare Energien werden gebraucht, um einen Großteil unseres Energiebedarfs zu decken", schreiben die Forscher. Allerdings müssten die Auswirkungen auf Tiere möglichst gering gehalten werden. Die "Krise der Biodiversität" dürfe sich nicht vergrößern.
Immer mehr Länder bauen Solar- und Windparks, um unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Damit soll der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid reduziert werden. Einer Untersuchung des Umwelt-Thinktanks Ember zufolge wird immer mehr Strom aus Windenergie gewonnen, 2022 lag der weltweite Anteil bei 7,6 Prozent.
M.Ouellet--BTB