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Arteta schimpft über VAR-Eingriff: "Wie zum Teufel?"
Mikel Arteta schüttelte auch lange nach Abpfiff noch fassungslos den Kopf. "Was ich nicht verstehe – und worüber ich mich sehr aufrege und wütend bin - ist, wie zum Teufel der Elfmeter gegen Eze zurückgenommen werden konnte. Ich verstehe das nicht. Es verändert den weiteren Spielverlauf völlig", schimpfte der Teammanager des FC Arsenal nach dem hart erkämpften 1:1 (1:0) im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid.
Was war passiert? In der 78. Minute hatte Atléticos David Hancko Arsenals Eberechi Eze leicht am Fuß berührt, Schiedsrichter Danny Makkelie zeigte sofort auf den Punkt. Nach Eingriff des Videoassistenten nahm der Niederländer den Strafstoß aber zurück - eine knifflige Entscheidung. "Es ist ganz einfach, es ist ein klarer Elfmeter. Wenn es ein Elfmeter ist, weiß ich nicht, warum man den VAR hinzuziehen muss, warum man sich das 13 Mal ansehen muss – das ist kein eindeutiger Fehler", führte Arteta bei DAZN aus.
Der zurückgenommene Elfmeter war im Anschluss in England das bestimmende Thema. Liverpool-Legende Steven Gerrard kritisierte bei TNT Sports, Schiedsrichter müssten "den Mut haben, zu ihrer Entscheidung zu stehen." Auch er sah keinen klaren Fehler, der einen VAR-Eingriff rechtfertige. "Aber Diego Simeones Verhalten bringt den Schiedsrichter dazu, an seiner Entscheidung zu zweifeln." Der exzentrische Trainer von Atlético hatte während der Überprüfung gewohnt wild gestikuliert und auf das Schiedsrichtergespann eingeredet.
Trotz des Aufregers lebt für Arsenal der Traum vom ersten Champions-League-Finale seit 20 Jahren, die Gunners gehen mit einer soliden Ausgangslage ins Rückspiel am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) in London. "Wir sind in einer unglaublichen Position. Wir spielen vor unseren Leuten. Es liegt in unserer Hand", sagte Arteta, der dann eventuell wieder auf den verletzten Nationalspieler Kai Havertz zurückgreifen kann.
F.Stadler--VB