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Marc Márquez zum siebten Mal MotoGP-Weltmeister
Der spanische Motorradstar Marc Márquez ist zum siebten Mal MotoGP-Weltmeister und hat durch seinen insgesamt neunten Titel mit dem großen Valentino Rossi gleichgezogen. Der 32-Jährige sorgte beim Großen Preis von Japan in Motegi durch einen zweiten Platz für die frühzeitige Entscheidung im Duell mit seinem jüngeren Bruder Álex (29), der vor der 17. von 22 WM-Stationen sein letzter verbliebener Konkurrent war.
Für Marc Márquez ist es der erste Weltmeistertitel seit 2019, nach schwierigen Jahren mit teils schweren Verletzungen und vielen Operationen ist der Katalane so dominant wie früher. Márquez gelang die Rückkehr auf den Thron gleich im ersten Jahr als Ducati-Werksfahrer, 2024 war er von Honda zu Gresini, Kundenteam des italienischen Herstellers, gewechselt.
Márquez stieg 2013 als Moto2-Champion in die Königsklasse auf und triumphierte direkt zweimal nacheinander, von 2016 bis 2019 sammelte er die Titel Nummer drei bis sechs. Als erster Fahrer hat der Katalane nun siebenmal die MotoGP-WM gewonnen. Der Italiener Rossi holte zwar ebenfalls siebenmal die Krone in der Königsklasse, aber einmal bei den 500ern, kurz vor Einführung der MotoGP im Jahr 2002.
In Motegi musste Marc Márquez für den Titelgewinn nur drei Punkte mehr holen als Álex. Der WM-Spitzenreiter hatte bereits mit Platz zwei im Sprint am Samstag seinen Vorsprung ausgebaut, sein Bruder war da als Zehnter ohne Zähler geblieben. Im Hauptrennen am Sonntag musste sich der neue Weltmeister dann nur seinem italienischen Teamkollegen Francesco Bagnaia geschlagen geben.
T.Egger--VB