Volkswacht Bodensee - Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel

Börse
MDAX -0.05% 31822.47
Euro STOXX 50 -0.37% 6444.46 $
DAX -0.14% 26091.33
TecDAX 0.18% 4059.16
SDAX 0.59% 18534.04
Goldpreis 2.73% 4544.5 $
EUR/USD 0.77% 1.1667 $
Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel
Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel / Foto: © AFP

Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel

US-Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un noch in diesem Jahr ins Spiel gebracht. "Ja, das werde ich", antwortete Trump am Mittwoch bei der Besichtigung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes am Weißen Haus auf die Frage von Reportern, ob er plane, Kim im Laufe dieses Jahres zu treffen. Einzelheiten nannte der US-Präsident zunächst nicht.

Textgröße:

Das "Wall Street Journal" berichtete aber, dass Trump ein solches Treffen im November im Zuge des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in China erwäge.

Trump äußerte sich am Mittwoch zudem ungewöhnlich präzise zu Kims Atomwaffenarsenal, das er auf 57 Atomwaffen bezifferte. "Er hat 57 sehr mächtige Atomwaffen. Das hätten wir nie zulassen sollen", sagte Trump. "Aber er hat sie", fügte er hinzu und ergänzte: "Ich verstehe mich sehr gut mit ihm."

Trump hatte zuvor bereits angedeutet, in Kontakt mit Kim zu stehen. Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers, Kim Yo Jong, erklärte am Mittwoch jedoch, ihr sei von einer solchen Kommunikation "absolut nichts bekannt". Ihr Bruder habe dennoch "gute Gefühle" gegenüber dem US-Präsidenten. Trump und Kim hatten sich während der ersten Amtszeit des US-Republikaners dreimal getroffen. Konkrete Ergebnisse gab es damals nicht.

Hintergrund der neuen Spekulationen ist auch eine von Trump verfügte Verkürzung von "Ulchi Freedom Shield", einem jährlichen gemeinsamen Manöver der US-Armee und der südkoreanischen Streitkräfte. Der US-Präsident hatte den Schritt in seinem Onlinedienst Truth Social am Sonntag unter anderem mit den hohen Kosten begründet. Er erwähnte aber auch lobend, Nordkorea habe sich zuletzt "nicht bedrohlich" und "respektvoll" verhalten. Außerdem habe er eine "sehr gute Beziehung" zu Pjöngjang.

T.Egger--VB