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Seoul: Nordkorea produziert jährlich atomares Material für zehn bis 20 Waffen
Nordkorea produziert nach südkoreanisches Angaben jährlich genug atomares Material für zehn bis 20 Atomwaffen. Zugleich verbessere Pjöngjang weiter seine ballistischen Langstrecken-Raketen mit dem Ziel, die USA angreifen zu können, sagte Südkoreas Präsident Lee Jae Myung am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Seoul. Sollte Nordkorea sein Arsenal an Atomwaffen und sein Raketenprogramm weiter ausbauen, werde Pjöngjang "nicht nur die USA, sondern die ganze Welt bedrohen".
Es müsse erreicht werden, dass Nordkorea "die Produktion von atomarem Material und die Entwicklung von Interkontinentalraketen" aussetzt. Dies wäre ein "Gewinn für alle", sagte der südkoreanische Präsident. Er habe darüber bereits mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping gesprochen.
Nordkorea verfügt Experten zufolge über dutzende nukleare Sprengköpfe und hat in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, diese trotz internationaler Sanktionen zu behalten. 2006 hatte Pjöngjang seinen ersten Atomtest ausgeführt. Das weitgehend isolierte Land argumentiert, dass es Atomwaffen zur Abschreckung gegen eine angebliche militärische Bedrohung durch die USA und mit ihr verbündeter Staaten benötige.
Seit seinem Amtsantritt hatte Lee Gespräche mit Pjöngjang ohne Vorbedingungen angeboten - eine deutliche Abkehr vom harten Kurs seines Vorgängers Yoon Suk Yeol, der wegen der unzulässigen Ausrufung des Kriegsrechts abgesetzt wurde. Nordkorea ging bisher nicht auf die Gesprächsangebote aus dem Süden ein.
In dieser Hinsicht setze er auf US-Präsident Trump als "einzigartige Figur", sagte Lee. Der "Trump-Ansatz" scheine im Umgang mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu helfen.
Anfang Januar hatte Pjöngjang Seoul das Eindringen einer Spionagedrohne in sein Territorium vorgeworfen. Die südkoreanische Regierung versicherte, nichts von dem Drohnenflug zu wissen und verwies auf eine mögliche Tat von Zivilisten. Am Mittwoch meldete die südkoreanische Polizei Durchsuchungen in Büros und Wohnungen von drei Zivilisten im Zusammenhang mit ihrer mutmaßlichen Beteiligung an dem Vorfall.
Ein Mann hat sich bereits zu dem Drohnenflug bekannt und erklärt, er habe die Strahlenbelastung durch eine nordkoreanische Uranaufbereitungsanlage messen wollen. Lee verurteilte die Tat als "Kriegserklärung". Sie sei "gleichbedeutend mit einem Schuss" auf Nordkorea, sagte der südkoreanische Präsident und forderte, die Verantwortlichen streng zu bestrafen.
Nord- und Südkorea sind auch über sieben Jahrzehnte nach dem Ende des Korea-Kriegs im Jahre 1953 formell weiterhin im Kriegszustand. Die USA haben zehntausende Soldaten in Südkorea stationiert, unter anderem zum Schutz Südkoreas.
R.Fischer--VB