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IAEA: Begrenzte russisch-ukrainische Waffenruhe für Reparatur an Akw Saporischschja
Russland und die Ukraine haben eine örtlich begrenzte Waffenruhe für Reparaturen an der letzten verbliebenen Reservestromleitung des Atomkraftwerks Saporischschja vereinbart. Nach der Vereinbarung der dortigen Waffenruhe sollten die Reparaturarbeiten "in den kommenden Tagen" beginnen, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Freitag in Wien mit. Die letzte Reservestromleitung des Akw war am 2. Januar durch militärische Aktivitäten in der Region beschädigt und deshalb abgeschaltet worden.
"Diese zeitweise Waffenruhe - die vierte, die wir ausgehandelt haben - zeigt die unverzichtbare Rolle, die wir weiterhin spielen", erklärte IAEA-Direktor Rafael Grossi. Nach Angaben seiner Organisation und deren Team vor Ort hatte es rund um das Atomkraftwerk vergangene Woche täglich Luftalarm gegeben.
Saporischschja ist das größte Atomkraftwerk Europas. Die Anlage im Süden der Ukraine wird seit März 2022 von der russischen Armee besetzt. Die sechs Reaktoren des Akw wurden deshalb abgeschaltet, aber die Anlage braucht weiterhin Elektrizität für ihre Kühl- und Sicherheitssysteme. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor knapp vier Jahren haben sich beide Seiten wiederholt gegenseitig vorgeworfen, mit Angriffen auf das Akw Saporischschja eine Atomkatastrophe zu riskieren.
W.Huber--VB