-
Trump droht mit dauerhafter Schließung des Kennedy Centers in Washington
-
Iran-Krieg: USA räumen erstmals Munitionsknappheit ein
-
US-Reise: Pistorius vereinbart mit Hegseth enge Rüstungszusammenarbeit
-
"Abschied, den er verdient": Messi noch einmal für Argentinien
-
Kreise: Wirtschaftsministerium hält Preisdeckel für Sprit und Übergewinnsteuer für "problematisch"
-
Pistorius betont Einigkeit mit USA bei Truppenabzug und Tomahawks
-
Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich
-
Trump kündigt sofortige Schließung des Kennedy Centers in Washington an
-
Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz
-
Dutzende Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Volleyball-EM: Deutschland unterliegt Frankreich
-
Ajax-Trainer bestätigt: ter Stegen wieder für Deutschland
-
US-Reise: Verteidigungsminister Pistorius trifft Hegseth im Pentagon
-
Verletzte bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei in Rumänien
-
Bundeskanzler Merz sagt Reise nach New York zur UN-Generaldebatte ab
-
Von New York nach Halle: Zverev beim Davis Cup dabei
-
OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren
-
EU-Parlament hebt Immunität von ultrarechtem polnischen Politiker Braun auf
-
US-Finanzminister Bessent will chinesischen Amtskollegen treffen
-
Nach nur sechs Spielen: Toppmöller und Lens trennen sich
-
Irak will mehr Öl nach Europa exportieren - Pipeline nach Deutschland denkbar
-
Ägypten und Saudi-Arabien fordern freie Schifffahrt durch Meerenge Bab al-Mandab
-
Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick
-
Carney betont enge Verbindung Kanadas zu den USA
-
US-Notenbank Fed berät über Leitzins: Gegen Trumps Willen Erhöhung möglich
-
60-Jähriger stirbt in Hessen nach Schüssen: Drei Verdächtige festgenommen
-
Oberstes Gericht Brasiliens prüft Verbindungen von Richter zu inhaftiertem Banker
-
Ehemalige Regierungspartei in Brandenburg: Landtagsabgeordneter tritt aus BSW aus
-
Rekordhohe Spritpreise: Merz stellt Entlastungen in Aussicht
-
Neuendorf: "System" Infantino muss beendet werden
-
Nach Niederlage im Briefwahl-Streit: Trump kritisiert Oberstes US-Gericht scharf
-
Anwälte: Duterte leidet unter "erheblichen Gedächtnisverlusten"
-
Unbekannte stehlen dutzende Orgelpfeifen aus leerstehender Kirche in Gütersloh
-
Bund sagt Berlin höhere Hauptstadt-Unterstützung für Sicherheit und Kultur zu
-
Weitere Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Nach 1404 Tagen: Vuskovic zurück im HSV-Training
-
Katar: Schließung der Meerenge Bab al-Mandab hätte "katastrophale" Folgen für die Welt
-
Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen
-
WHO: Ebola breitet sich in kongolesischer Unruhe-Provinz Nord-Kivu "exponentiell" aus
-
Krisensitzung in CDU-Zentrale: Merz ruft Präsidium für Wahlabend zusammen
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom würde Kamala Harris bei US-Wahl den Vortritt lassen
-
Gegenseitige Schuldzuweisungen nach russischem Angriff mit Leuchtraketen auf dänischen Hubschrauber
-
"Trendbarometer": Union fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 - Auch AfD verliert
-
Merz will an Reformkurs festhalten - trotz Wahlschlappe
-
Merz stellt Entlastungen von hohen Spritpreisen in Aussicht
-
Extremsommer lässt in Frankreich heftige Ernteeinbußen befürchten
-
Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken
-
Fast fünf Millionen Menschen im Osten Indiens von Hochwasser betroffen
-
Griechischer Neonazi kündigt nach Haftentlassung Rückkehr in die Politik an
-
Wadephul und Söder geben Merz Rückendeckung: "Wir haben Pflicht zu erfüllen"
Grönland stellt sich auf Seite Dänemarks - Nato-Partner betonen Kooperation mit USA
Angesichts der wiederholten Drohungen der US-Regierung mit einer Annexion Grönlands hat sich der Regierungschef des Autonomiegebiets eindeutig auf die Seite Kopenhagens geschlagen. "Wenn wir hier und jetzt zwischen den USA und Dänemark wählen müssen, wählen wir Dänemark", sagte der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Zugleich stellten sowohl Frederiksen als auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ein stärkeres Engagement europäischer Nato-Staaten in der Arktis in Aussicht.
"Grönland will nicht von den USA regiert werden. Grönland will nicht Teil der USA sein", sagte Grönlands Regierungschef Nielsen. US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen wiederholt Anspruch auf das zu Dänemark gehörende autonome Grönland erhoben. Er begründete dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA sowie mit russischer und chinesischer Präsenz in der Arktisregion und erklärte, Dänemark könne Grönland nicht ausreichend schützen. Die dänische Regierung hatte dies wiederholt zurückgewiesen und darauf verwiesen, rund zwölf Milliarden Euro für eine verstärkte Militärpräsenz in der Arktisregion ausgegeben zu haben.
Am Mittwoch treffen die Außenminister Dänemarks und Grönlands mit US-Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance zu einem Gespräch im Weißen Haus zusammen. Dänemarks Außenminister Lars Lökke Rasmussen hatte das Treffen mit Rubio nach eigenen Angaben angefragt, um "gewisse Missverständnisse auszuräumen".
Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen kritisierte unterdessen erneut die Rhetorik der USA zu Grönland. Es handle sich um "vollkommen inakzeptablen Druck von unserem engsten Verbündeten", sagte sie am Dienstag. Die "größten Herausforderungen" in dieser Hinsicht könnten noch bevorstehen. Zugleich betonte Frederiksen den Willen ihres Landes, die Sicherheitszusammenarbeit "mit den USA, mit der Nato, mit Europa und den arktischen Nato-Mitgliedstaaten zu stärken". Dies sei "die beste Verteidigung gegen chinesische oder russische Bedrohungen in der Arktis". Derzeit würden Schritte zu einer größeren Präsenz der dänischen Armee unter Beteiligung weiterer Länder in Grönland unternommen, sagte dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen.
Bundesverteidigungsminister Pistorius stellte bei einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas die gemeinsamen militärischen Interessen Europas und der USA in den Vordergrund. Die Bundeswehr und europäische Nato-Verbündete zeigten mit Überwachung und Patrouillen verstärkte Präsenz in der Arktisregion, sagte er. Angesichts der zunehmenden russischen Militärpräsenz in der Region sei der Schutz der Meeresrouten zwischen Grönland, Island und Großbritannien nicht nur im Interesse der USA, sondern der gesamten Nato.
Als "Idee" nannte der Bundesverteidigungsminister eine mögliche gemeinsame Nato-Mission unter dem Namen "Arctic Sentry", um eine stärkere Überwachung des Gebiets zu gewährleisten. Unter dem Namen "Baltic Sentry" überwachen Nato-Staaten seit Anfang vergangenen Jahres bereits den Ostsee-Raum.
Aus dem US-Kongress kam unterdessen eine weitere Initiative, um Grönland den USA einzuverleiben. Der Kongressabgeordnete Randy Fine aus Florida brachte einen Gesetzentwurf ins Abgeordnetenhaus ein, der Trump "alle nötigen Schritte" einräumt, um "Grönland zu annektieren oder zu erwerben". Die Insel sei "ein lebenswichtiger Bestandteil" der nationalen Sicherheit der USA, erklärte Fine.
T.Zimmermann--VB