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Biathlon: Zobel löst Olympia-Ticket bei Samuelsson-Sieg
Die deutschen Biathleten haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding einen weiteren Podestplatz klar verpasst. Nach dem dritten Platz mit der Staffel war David Zobel als Neunter im Sprint der Beste des DSV-Sextetts, nach fehlerfreiem Schießen und zehn Kilometern fehlten letztlich 13,5 Sekunden aufs Treppchen. Nach Rang zwölf im Sprint von Oberhof erfüllte der 29-Jährige aber als vierter Deutscher die Norm für die Olympischen Spiele.
"Ich habe versucht, mir gar nicht so viele Gedanken zu machen", sagte Zobel: "Klar ist es das Thema und Olympia der Traum für dieses Jahr. Aber ich bin bei den Teildisziplinen geblieben." Der überragende Schwede Sebastian Samuelsson siegte mit einem perfekten Rennen in 21:53,8 Minuten souverän vor dem Gesamtweltcupführenden Tommaso Giacomel (1 Strafrunde/+17,6 Sekunden) aus Italien. Auf Rang drei landete der Norweger Isak Frey (0/+34,1).
Zobel blieb letztlich 47,6 Sekunden hinter dem Sieger zurück. Der in der Vorwoche aufs Podest gelaufene Philipp Nawrath (1/+55,4) wurde Elfter. Während Lucas Fratzscher (2/+1:28,8 Minuten) sich noch Hoffnungen auf eine Aufholjagd in der Verfolgung machen kann, liegen Danilo Riethmüller (4/+2:07,5) und Johannes Kühn (3/+2:09,2) zur Erfüllung der Teilnormen viel zu weit zurück. Justus Strelow kam ebenfalls nicht in die Punkte (2/+1:53,2).
Für einen Großteil der Olympiastarter ist das Jagdrennen am Sonntag (15.00 Uhr) bereits die Generalprobe für die Winterspiele, sie reisen vor den Spielen noch in ein Höhentrainingslager. Franziska Preuß wird dagegen auch bei den Wettkämpfen in Nove Mesto (22. bis 25. Januar) antreten. Zuvor peilt sie aber beim Heimweltcup in der Verfolgung am Sonntag (12.30 Uhr/jeweils ZDF und Eurosport) ihr erstes Podest der Saison an. Die Ausgangslage ist nach Platz fünf im Sprint gut.
M.Schneider--VB