-
EM 2028: Heidel hofft auf Duell zwischen Klopp und Tuchel
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Budapest
-
CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur
-
Merz äußert sich als Parteichef zu Umbesetzungen
-
Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich
-
Medien: Diomande vor Wechsel zu Real Madrid
-
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter
-
Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
-
Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück
-
Vierstündiger Einsatz: Feuerwehr holt in Celle vier Waschbären aus Schornstein
-
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt
-
Wirbel um Kabinettsumbildung: Schnieder wirft hin - Bilger soll Nachfolger werden
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD
-
Pogacar zum fünften Mal Tour-Sieger - Van der Poel siegt in Paris
-
Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert
-
Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen
-
CDU-Politiker Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden
-
"Unwürdig": Minister Schnieder wirft nach Wirbel um Kabinettsumbildung hin
-
Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert
-
Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
-
"Unwürdiger Zustand": Verkehrsminister Schnieder will Merz um Entlassung bitten
-
Berliner Justiz bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer wollte zu IS-Miliz nach Syrien
-
Spaniens König Felipe VI. besucht durch Waldbrände Vertriebene
-
Guterres fordert bei Besuch in Damaskus Ende aller Syrien-Sanktionen
-
Messerstiche und Schüsse mit Schreckschusswaffe: Ein Toter nach Streit in Hamburg
-
"Kriegserklärung" gegen Gesellschaft: CSD-Angriff löst Debatte über Konsequenzen aus
-
Bundesliga prüft Angebot von US-Investor
-
Weltmeister Norris siegt in Ungarn - Antonelli Dritter
-
Viele neue Unesco-Welterbestätten: Auch Wohnsiedlung der Moderne in Berlin dabei
-
Merz richtet Appell an queere Gemeinschaft: "Lassen Sie sich nicht einschüchtern"
-
Tödliche Attacke bei CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
-
Kiew: Russland will weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für Ukraine-Krieg
-
"Das kann mal passieren": Söder verteidigt Merz gegen Kritik wegen Kabinettsumbildung
-
Korpatsch feiert Heimsieg in Hamburg
-
Zwei Nächte in Folge keine US-Angriffe im Iran: Teheran stoppt seine Attacken
-
Bericht: Tatverdächtiger des CSD-Anschlags seit Jahren als Gefährder bekannt
-
Sensationelles Gold in Hongkong: Eifler wird Fecht-Weltmeisterin
-
Dobrindt stuft Bluttat beim Berliner CSD als "islamistischen Terroranschlag" ein
-
Brände in Frankreich und Spanien zwingen insgesamt mehr als 300.000 Menschen zur Flucht
-
Kubicki wirft Bundesregierung "Hilflosigkeit" im Umgang mit Islamismus vor
-
"Willkür" und "Dilettantismus": Unmut in der CDU über Kanzler Merz wächst
-
Mutmaßlicher Anschlag beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem
-
Anfang Oktober: Malaysia kehrt in den Formel-1-Kalender zurück
-
Brände in Frankreich: Flammen kommen bis 15 Kilometer an Großraum Bordeaux heran
-
Kevric meldet sich zurück: Zwei DM-Titel nach langer Leidenszeit
-
Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin in Unesco-Welterbeliste aufgenommen
-
Polizisten an Bahnhöfen in Einsatz: Großfahndung nach Bluttat bei Berliner CSD
-
Debatte über Gefahr durch Islamismus nach Gewalttat beim Berliner CSD
-
Kleinflugzeug stürzt auf Dach von Wohnhaus: Zwei Tote in Niedersachsen
-
Junge-Union-Chef spricht nach CSD-Bluttat von "Kriegserklärung" des Islamismus
Angriff auf Bürgermeisterin in Herdecke: Familiäres Motiv nicht ausgeschlossen
Nach dem Messerangriff auf die designierte Bürgermeisterin der nordrhein-westfälischen Stadt Herdecke, Iris Stalzer (SPD), hat die Polizei einen familiären Tathintergrund nicht ausgeschlossen. Es werde aber in alle Richtungen ermittelt, teilte die Polizei in Hagen am Dienstag mit. Die 57-jährige Stalzer war gegen Dienstagmittag mit lebensgefährlichen Verletzungen an ihrer Wohnanschrift aufgefunden worden. Sie kam mit einem Rettungshubschauber in ein Krankenhaus.
Zu den möglichen Hintergründen des Angriffs gab es noch keine Informationen. Der WDR und die "Bild"-Zeitung berichteten, ein Jugendlicher sei von Polizisten von dem Wohnhaus Stalzers weggeführt worden, ihm seien Handschellen angelegt worden. Laut Polizei ermittelt eine Mordkommission.
Nach Angaben von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch wurde Stalzer niedergestochen. "Wir sind in Gedanken bei ihr und wünschen ihr, dass sie diese furchtbare Tat übersteht, überlebt." SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erklärte, die Nachricht aus Herdecke mache "uns tief betroffen". "Wir bangen mit unserer Genossin und Bürgermeisterin und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagierte entsetzt auf die Attacke. "Uns erreicht eine Nachricht über eine abscheuliche Tat aus Herdecke. Sie muss jetzt schnell aufgeklärt werden", erklärte Merz am Dienstag in seinem offiziellen Account im Kurzbotschaftendienst X. "Wir bangen um das Leben der designierten Bürgermeisterin Iris Stalzer und hoffen auf vollständige Genesung. Meine Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Angehörigen", schrieb der Kanzler weiter.
CDU-Fraktionschef Jens Spahn sagte in Berlin, er hoffe und bete, dass Stalzer die Attacke überlebe. Die Hintergründe des Angriffs müssten rasch aufgeklärt werden.
Die 57 Jahre alte Stalzer hatte am 28. September die Stichwahl als Bürgermeisterin in Herdecke gewonnen. Die außer von der SPD auch von den Grünen unterstützte Kommunalpolitikerin konnte sich in der im südöstlichen Ruhrgebiet liegenden Stadt mit 52,2 Prozent der Stimmen gegen den CDU-Bewerber durchsetzen. Nach Angaben der Stadt war die offizielle Amtseinführung am 4. November geplant. Stalzer ist Rechtsanwältin und saß bereits vor der Kommunalwahl im Herdecker Stadtrat.
Die Herdecker Stadtverwaltung reagierte mit Entsetzen und Fassungslosigkeit auf die Attacke. "Ich wünsche Frau Stalzer von Herzen eine gute Genesung. Meine Gedanken sind bei ihr und ihrer Familie", erklärte der Erste Beigeordnete Dennis Osberg.
O.Schlaepfer--VB