-
Äußerungen Mileis lösen diplomatische Krise zwischen Argentinien und Brasilien aus
-
Grand Départ in Deutschland? Prudhomme hat "große Lust"
-
Fußball-Oldie "King Kazu": Erstes Tor seit vier Jahren
-
EM 2028: Heidel hofft auf Duell zwischen Klopp und Tuchel
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Budapest
-
CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur
-
Merz äußert sich als Parteichef zu Umbesetzungen
-
Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich
-
Medien: Diomande vor Wechsel zu Real Madrid
-
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter
-
Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
-
Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück
-
Vierstündiger Einsatz: Feuerwehr holt in Celle vier Waschbären aus Schornstein
-
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt
-
Wirbel um Kabinettsumbildung: Schnieder wirft hin - Bilger soll Nachfolger werden
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Anschlag auf Berliner CSD
-
Pogacar zum fünften Mal Tour-Sieger - Van der Poel siegt in Paris
-
Waldbrand an italienischer Adriaküste: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiert
-
Berliner Polizei: Mutmaßlicher CSD-Angreifer bei Einsatz erschossen
-
CDU-Politiker Bilger soll neuer Bundesverkehrsminister werden
-
"Unwürdig": Minister Schnieder wirft nach Wirbel um Kabinettsumbildung hin
-
Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert
-
Blutiger Angriff auf CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
-
"Unwürdiger Zustand": Verkehrsminister Schnieder will Merz um Entlassung bitten
-
Berliner Justiz bestätigt: Mutmaßlicher CSD-Angreifer wollte zu IS-Miliz nach Syrien
-
Spaniens König Felipe VI. besucht durch Waldbrände Vertriebene
-
Guterres fordert bei Besuch in Damaskus Ende aller Syrien-Sanktionen
-
Messerstiche und Schüsse mit Schreckschusswaffe: Ein Toter nach Streit in Hamburg
-
"Kriegserklärung" gegen Gesellschaft: CSD-Angriff löst Debatte über Konsequenzen aus
-
Bundesliga prüft Angebot von US-Investor
-
Weltmeister Norris siegt in Ungarn - Antonelli Dritter
-
Viele neue Unesco-Welterbestätten: Auch Wohnsiedlung der Moderne in Berlin dabei
-
Merz richtet Appell an queere Gemeinschaft: "Lassen Sie sich nicht einschüchtern"
-
Tödliche Attacke bei CSD in Berlin: Behörden gehen von islamistischem Anschlag aus
-
Kiew: Russland will weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für Ukraine-Krieg
-
"Das kann mal passieren": Söder verteidigt Merz gegen Kritik wegen Kabinettsumbildung
-
Korpatsch feiert Heimsieg in Hamburg
-
Zwei Nächte in Folge keine US-Angriffe im Iran: Teheran stoppt seine Attacken
-
Bericht: Tatverdächtiger des CSD-Anschlags seit Jahren als Gefährder bekannt
-
Sensationelles Gold in Hongkong: Eifler wird Fecht-Weltmeisterin
-
Dobrindt stuft Bluttat beim Berliner CSD als "islamistischen Terroranschlag" ein
-
Brände in Frankreich und Spanien zwingen insgesamt mehr als 300.000 Menschen zur Flucht
-
Kubicki wirft Bundesregierung "Hilflosigkeit" im Umgang mit Islamismus vor
-
"Willkür" und "Dilettantismus": Unmut in der CDU über Kanzler Merz wächst
-
Mutmaßlicher Anschlag beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem
-
Anfang Oktober: Malaysia kehrt in den Formel-1-Kalender zurück
-
Brände in Frankreich: Flammen kommen bis 15 Kilometer an Großraum Bordeaux heran
-
Kevric meldet sich zurück: Zwei DM-Titel nach langer Leidenszeit
-
Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin in Unesco-Welterbeliste aufgenommen
-
Polizisten an Bahnhöfen in Einsatz: Großfahndung nach Bluttat bei Berliner CSD
"Momentum nutzen": Wadephul drängt bei Gaza-Verhandlungen in Ägypten auf Tempo
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat bei den laufenden Verhandlungen zwischen Israel und der islamistischen Hamas auf zügige Ergebnisse gedrängt. "Es geht jetzt darum, das Tempo nicht zu verlieren und schnell zu Ergebnissen zu kommen, damit das Vertrauen in den Prozess nicht verloren geht", sagte er am Dienstag nach einem Treffen mit seinem ägyptischen Kollegen Badr Abdelatty in Kairo. Die erste Phase des Plans von US-Präsident Trump müsse nun "schnell" absolviert werden.
Ein Schwerpunkt der Gespräche mit Abdelatty sei daher der Zeitfaktor gewesen. Es sei wichtig, "dass wir das Momentum dieser Zeit nutzen, dass wir das Momentum dieser Tage nutzen". Es müssten nun alle Anstrengungen unternommen werden, "dass jetzt ein Waffenstillstand eingehalten werden kann, dass es endlich humanitäre Hilfe gibt für die Menschen im Gazastreifen und dass die Geiseln endlich freigelassen werden".
Wadephul äußerte sich am zweiten Jahrestags des Hamas-Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 und vor dem Hintergrund der am Montag begonnenen indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas über den US-Friedensplan von Präsident Donald Trump.
Dieser sieht unter anderem die Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln, die Entwaffnung der Hamas und einen schrittweisen Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vor. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff wurde Abdelatty zufolge noch am Dienstag in Ägypten erwartet.
Gemeinsam mit Witkoff hätten er und Abdelatty eine Telefonkonferenz abgehalten, "um einfach sehr koordiniert und eng jetzt zusammenzuarbeiten", sagte Wadephul weiter. Dabei sei es auch um den "Tag danach" gegangen. Es sei "richtig, jetzt auch den Blick darüber hinaus" zu werfen, sagte Wadephul. "Wir brauchen Ideen für den Tag danach, den Tag nach dem Waffenstillstand."
Deutschland strebt Wadephul zufolge weiter eine Zweistaatenlösung an, die einen friedlich neben Israel koexistierenden Palästinenserstaat vorsieht. Die Bundesregierung setze sich dafür ein, "dass ein palästinensischer Staat in einem Verhandlungsprozess erarbeitet werden kann". Voraussetzung dafür sei nach dem Waffenstillstand "sehr schnell ein neues Verwaltungsregime für den Gazastreifen", sagte Wadephul. Im Zuge dessen plädierte er unter anderem für im Gazastreifen tätige Sicherheitskräfte mit UN-Mandat.
Die Bundesregierung sei zudem bereit, gemeinsam mit Ägypten eine Wiederaufbau-Konferenz für den Gazastreifen zu initiieren. Hierzu werde das Entwicklungsministerium gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt einladen, kündigte Wadephul an. "Wir wollen Beiträge dazu leisten, weil wir zeigen wollen, dass wir an eine Zukunft des Gazastreifens glauben, weil wir nicht untätig daneben stehen wollen, sondern weil wir mit anpacken wollen."
W.Huber--VB