-
Vorwurf der Preisabsprache: Drei US-Produzenten müssen 53 Millionen Eier spenden
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
-
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
-
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
-
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
-
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
-
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
-
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
-
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
-
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
-
Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal
-
US-Kriegsschiffe der neuen "Trump"-Klasse könnten 275 Milliarden Dollar kosten
-
Drohnen-Vorfall in Leipzig: Dobrindt sieht "neues Bedrohungsszenario"
-
Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "neue Gefahrenqualität"
-
Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett
-
Netanjahu stellt sich gegen US-Plan zum Gazastreifen - Armeechef: Gehen "proaktiv" vor
-
Jaissle neuer Teammanager bei Woltemade-Klub Newcastle
-
Behörden in Kolumbien retten Nilpferdbaby der von Drogenboss Escobar eingeführten Herde
-
Studie: Mehr Pumas - weniger Verkehrsunfälle mit Rehen
-
Noosha Aubel: Klarar hon av Potsdams problem?
-
Noosha Aubel: Είναι σε θέση να αντιμετωπίσει τα προβλήματα του Πότσδαμ;
-
Noosha Aubel: Czy poradzi sobie z problemami Poczdamu?
-
نوشا أوبيل: هل هي على مستوى التحديات التي تواجهها بوتسدام؟
-
Noosha Aubel: Zvládne problémy Postupimi?
-
Vier Männer in London von mutmaßlich psychisch kranker Frau niedergestochen
-
Times: Infantino bietet WM-Finale für Unterstützung
-
Schwimm-EM: Pfeif gewinnt ihre dritte Silbermedaille
-
Tour de France Femmes: Niedermaier fährt ins Weiße Trikot
-
US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat El-Sayed gewinnt Senats-Vorwahl
-
Tillman: "Hat zwischen dem Trainer und mir nicht gepasst"
-
Teheran: Iran und Oman einigen sich auf neue Route durch Straße von Hormus
-
Vier Menschen in London niedergestochen - eine Frau festgenommen
-
US-Bundesstaat Michigan: Linker Demokrat gewinnt Senats-Vorwahl
-
Cannabisplantage mit fast 650 Pflanzen in Sachsen-Anhalt entdeckt - zwei Festnahmen
-
Medien: Vier Menschen in London niedergestochen - eine Frau festgenommen
-
Verkehrsminister Bilger will Wasserstraßen "widerstandsfähiger" machen
-
Gruppierung Letzte Verteidigungswelle: Haftstrafen für junge Rechtsextremisten
-
Zivildienst-Pläne stoßen in SPD auf Widerstand - Verbände stellen Bedingungen
-
Weiter Widerstand in SPD gegen Aus für Rente ab 45 Versicherungsjahren
-
Drohne mit Sprengsatz an Leipziger Flughafen: Sächsische Behörden ermitteln
-
Nach Kompany-Kritik: UEFA ändert Gelbsperren-Regel
-
European Leagues stellt sich gegen WM-Aufstockung
-
Sprengstoff auf Nordseeinsel Norderney gefunden: Strand abgesperrt
-
Industrie erwartet niedrige Kartoffelernte wegen extremer Trockenheit
-
Polizei: Drohne auf Leipziger Flughafen verfügte über "Sprengvorrichtung"
-
努莎·奧貝爾:她能否應對波茨坦面臨的問題?
-
누샤 오벨: 그녀가 포츠담의 문제들을 해결할 수 있을까?
-
नूशा ऑबेल: क्या वह पॉट्सडैम की समस्याओं से निपटने के लिए तैयार हैं?
-
ヌーシャ・オーベル:彼女はポツダムの抱える問題に対処できるのか?
-
Нооша Аубель: Чи зможе вона впоратися з проблемами Потсдама?
Merz und Macron drohen im Zollkonflikt mit USA mit Gegenmaßnahmen
Im Zollstreit mit den USA haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Fall eines Scheiterns der Gespräche mit Gegenmaßnahmen gedroht. Paris und Berlin seien sich einig, "dass sie sich weitere handelspolitische Instrumente vorbehalten, sollten die Verhandlungen nicht zu einem Erfolg führen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius nach dem gut dreistündigen Arbeitsessen der beiden am Mittwochabend. Dabei seien sie auch bereit, "neue Maßnahmen zu entwickeln", fügte er hinzu.
Der Kanzler und der Präsident hätten ihre "deckungsgleiche gemeinsame Sicht auf die Verhandlungen" herausgearbeitet. Zu Beginn des Treffen hatte Merz erklärt, dass er kurz zuvor über "mögliche Entscheidungen" im Handelskonflikt mit den USA informiert worden sei.
"Wir teilen das Ziel der Stabilität und der niedrigstmöglichen Zölle", sagte Macron mit Blick auf die Gespräche der vergangenen Tage mit weiteren Spitzenpolitikern europäischer Staaten. Dabei wolle Europa aber "selbstverständlich auch aus als Partner respektiert werden", betonte Macron.
Die Zeitung "Financial Times" hatte am Mittwoch unter Berufung auf übereinstimmende Quellen berichtet, dass eine Einigung zwischen den USA und der EU auf Zölle in Höhe von 15 Prozent bevorstehe. Mehrere Produkte, etwa Flugzeuge, Alkohol und medizinische Geräte sollten von Zöllen befreit werden. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht.
Merz und Macron nutzen das Treffen auch zur Vorbereitung des nächsten deutsch-französischen Ministerrats, der am 29. August in der französischen Hafenstadt Toulon stattfinden soll. Er soll um eine Sitzung des binationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrats ergänzt werden. Macron will Merz bereits am Vorabend empfangen, möglicherweise in seiner nahe gelegenen Ferienresidenz Fort de Brégançon. Toulon ist zudem ein wichtiger Marinestützpunkt und Heimathafen des Flugzeugträgers Charles de Gaulle.
Bei dem Treffen der beiden in der Villa Borsig am Stadtrand von Berlin ging es auch um die weitere Zusammenarbeit beim Kampfjet FCAS, die die französische Industrie in Zweifel gezogen hatte. Die Verteidigungsminister beider Seiten seien beauftragt, bis Ende August "eine realistische Perspektive über die weitere Zusammenarbeit im FCAS-Konsortium zu evaluieren", sagte Kornelius. Zudem sollten sie Vorschläge für die Beilegung bestehender Konflikte unterbreiten. Die deutsche Erwartung sei, dass man sich "an die bestehenden Vereinbarungen" halte.
Die beiden können bereits am Donnerstag mit der Arbeit beginnen, denn Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) empfängt seinen Amtskollegen Sébastien Lecornu am Nachmittag in seiner Heimatstadt Osnabrück. Um 17.40 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.
Merz und Macron gaben sich vor den Kameras betont freundschaftlich. "Bienvenue" (Herzlich willkommen), sagte der Kanzler auf Französisch. Macron revanchierte sich mit einem "Cher Friedrisch" (lieber Friedrich). Beide strahlten sich an und klopften sich gegenseitig mehrfach auf den Rücken. Sie hatten sich zu Beginn von Merz' Amtszeit auf eine Neubelebung der deutsch-französischen Beziehungen verständigt.
Politisch gibt es allerdings weiterhin bleibende Unstimmigkeiten. Frankreich zeigt sich etwa deutlich israelkritischer als die Bundesregierung und stellt immer wieder die Anerkennung Palästinas als Staat in Aussicht - ein Schritt, den Deutschland derzeit nicht mitgehen würde.
Die französische Regierung stemmt sich auch weiter gegen das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten, von dem Deutschland sich Vorteile erhofft. Weder Merz noch Macron sprachen dies vor den Kameras an.
Mit Blich auf die Ukraine seien sich beide Seiten einig, "dass sie die Gespräche über die Korruptionsbekämpfung mit dem ukrainischen Präsidenten intensiv führen werden", sagte Kornelius. Bei der militärischen Unterstützung der Ukraine arbeiten Deutschland und Frankreich verstärkt mit Polen und Großbritannien zusammen.
Mit beiden Ländern sind Frankreich und Deutschland in Dreierkombinationen verbunden - dem Weimarer Dreieck und dem E3-Format - die seit der Kehrtwende der USA an Bedeutung gewonnen haben.
F.Stadler--VB