-
Merz: Deutsche Auslandseinsätze werden "herausfordernder für uns alle"
-
Telefonische Krankschreibung: Gesundheitsministerin Warken kündigt Überprüfung an
-
Kronplatz: Dürr bei Brignone-Comeback abgeschlagen
-
Pflegerin soll in Hessen Messgeräte von Patienten abgestellt haben - Festnahme
-
Nach Taliban-Razzia: Auswärtiges Amt bemüht sich um Unterstützung
-
Umfrage: Drei von vier Deutschen würden keinen Tesla kaufen
-
Tödliche Schüsse vor Shishabar in Hamburg: Mordprozess nach fast zwei Jahren beendet
-
Spannungen zwischen Europa und USA überschatten Jahrestagung in Davos
-
Grönland-Krise: Debatte um Boykott von Fußball-WM in den USA
-
Bundesliga: Längere Nachspielzeit bringt mehr Nettospielzeit
-
Versuchter IS-Beitritt: Prozess gegen 23-Jährigen in Düsseldorf begonnen
-
Gesundheitliche Gründe: Sächsische BSW-Fraktionschefin Zimmermann legt Mandat nieder
-
DOSB mit Rekordaufgebot zu Olympia
-
Rekordjahr: 1,52 Milliarden Touristen sind 2025 laut UNO ins Ausland verreist
-
Staatstrauer nach Zugunglück in Spanien - Opferzahl steigt weiter
-
Tödliche Messerstiche in Innenhof: Lebenslange Haft in Kiel wegen Mordes
-
Chinas Vize-Regierungschef warnt vor Rückkehr zu "Gesetz des Stärkeren"
-
Israel beginnt mit Abriss von UNRWA-Hauptquartier in Ostjerusalem
-
Niedersachsen: Entlaufene Kuh verletzt vier Menschen teilweise schwer
-
Grönland: Von der Leyen kündigt "unerschrockene" Antwort auf Trumps Zoll-Drohungen an
-
US-Finanzminister rechnet nicht mit Staatsanleihen-Verkauf der Europäer
-
Farbattacke auf türkische Botschaft in Berlin
-
Trumps Zollpolitik: Deutsche Exporte in die USA eingebrochen
-
"Hoch unanständig": DGB-Chefin kritisiert Debatte um Krankmeldungen
-
DAK: Beschäftigte waren 2025 rund 19,5 Tage krank - Krankenstands-Gipfel gefordert
-
Einzige Deutsche in Runde zwei: Super-Comeback von Siegemund
-
Von der Leyen stellt "historisches" EU-Handelsabkommen mit Indien in Aussicht
-
Duo soll IS-Miliz finanziell unterstützt haben - Anklage in Frankfurt am Main
-
Nicht im CL-Kader: Ter Stegen vor Wechsel zu Girona
-
Anklage in Fall von Häftlingsmisshandlung in Gefängnis Augsburg-Gablingen
-
DGB kündigt Widerstand gegen Sozialreformen an - und eigene Rentenkommission
-
Potsdamer Anwalt wegen verbotener SA-Parole auf X zu Geldstrafe verurteilt
-
Erstochener 30-Jähriger in Einbeck: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Warnstreiks in öffentlichem Dienst: Bundesweite Auswirkungen auf Straßenverkehr
-
Vor Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament: Landwirte demonstrieren in Straßburg
-
ARD und ZDF teilen deutsche WM-Spiele auf
-
Kein weiteres Melbourne-Märchen: Lys verliert in Runde eins
-
29 Prozent der Schüler in Deutschland haben Einwanderungsgeschichte
-
SPD-Politiker Ahmetovic: Deutschland lässt sich in Grönland-Streit nicht erpressen
-
Bürgermeister: Tausende Wohngebäude in Kiew nach russischem Angriff ohne Heizung
-
Trumps Zollpolitik: Deutschlands Exportüberschuss im Handel mit USA geschrumpft
-
Neuer Rekord: Fast 43 Millionen Touristen besuchten 2025 Japan
-
NHL: Sturm gewinnt mit Minnesota in Toronto
-
NFL: Hafley folgt in Miami auf McDaniel
-
NBA: OKC siegt souverän - Buhrufe für Knicks
-
Amnesty-Generalsekretärin: Europäer müssen sich Trump widersetzen
-
Weltfußballer Olise? Matthäus nennt K.o.-Kriterium
-
Beckham-Sohn Brooklyn will sich nicht mit seiner Familie versöhnen
-
Wirtschaftsweiser erwartet Scheitern der Erbschaftsteuer vor Verfassungsgericht
-
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage aus Ampel-Zeit für Afghanen
Staatstrauer nach Zugunglück in Spanien - Opferzahl steigt weiter
Nach dem schweren Zugunglück in Spanien hat in dem Land eine dreitägige Staatstrauer begonnen. Im ganzen Land wehen die Flaggen auf halbmast. König Felipe VI. und Königin Letizia besuchten am Dienstag die Unglücksstelle nahe Adamuz im Süden des Landes und trafen mit Rettungskräften zusammen. Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf mindestens 41.
Eine weitere Leiche wurde am Montagabend aus einem der entgleisten Waggons geborgen, wie die andalusische Regionalregierung mitteilte. 39 Verletzte werden weiter in Krankenhäusern behandelt, darunter vier Kinder. Insgesamt waren bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge mehr als 120 Menschen verletzt worden.
Am Montag hatte der andalusische Regionalpräsident Juan Manuel Moreno gewarnt, es könne ein bis zwei Tage dauern, bis die genaue Zahl der Todesopfer feststehe. Arbeiter setzten schweres Gerät ein, um die zum Teil völlig verbeulten und einen Hang hinabgestürzten Waggons anzuheben und Helfern Zugang zu verschaffen.
Bei dem Unglück war am Sonntagabend ein Hochgeschwindigkeitszug nahe dem Ort Adamuz im Süden Spaniens entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke, die Ursache ist bislang unklar. Die beiden Züge waren mit einer Geschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern unterwegs, als sie kollidierten.
Unter den Überlebenden ist nach spanischen Medienberichten ein sechsjähriges Mädchen, das bei dem Unglück seine Eltern, seinen Bruder und einen Cousin verlor. Feuerwehrmann Angel Uceda schilderte dem Radiosender Onda Cero, die Handys hätten neben den Verletzten und Toten geklingelt, als er in einen der verunglückten Waggons gelangt sei. "Es war grauenhaft, aber wir mussten unseren Job machen", sagte er.
Die Unglücksursache ist bislang unklar. Das Unglück ereignete sich auf gerader Strecke in einem frisch sanierten Abschnitt, beide Züge waren zudem innerhalb der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit unterwegs. Der zuerst entgleiste Zug war zuletzt drei Tage vor dem Unglück gewartet worden.
20 Minuten vor dem Unglück hatten drei andere Züge die Stelle passiert, ohne dass "die geringste Anomalie auf der Strecke" gemeldet worden sei, sagte Verkehrsminister Óscar Puente am Dienstag. Unklar ist laut Puente, ob ein auf Fotos von der Unfallstelle zu sehender Bruch einer Schiene "die Ursache oder die Folge" des Unglücks sei.
Ein erster Untersuchungsbericht zu dem Unglück sei in zwei bis drei Monaten zu erwarten, sagte der Chef des spanischen Ingenieursverbands, César Franco.
H.Kuenzler--VB