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Iran-Krieg: Asean-Staaten planen gemeinsame Treibstoff-Reserven
Angesichts der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiekrise wollen die südostasiatischen Asean-Staaten baldmöglichst ein Rahmenabkommen zur Energiesicherheit schließen. Nach einem Gipfel der Asean-Staats- und Regierungschefs in Cebu sagte der philippinische Präsident Ferdinand Marcos am Freitag: "Wir setzen uns dafür ein, die Idee zu fördern und weiterzuentwickeln, eine Reserve an Treibstoffen aller Art aufzubauen." Alle Mitgliedstaaten seien sich über die Notwendigkeit einig, schnell zu handeln.
In ihrer Abschluss-Erklärung forderten die Asean-Staaten eine Öffnung der Straße von Hormus, die seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar blockiert ist. Etwa 80 Prozent der in Friedenszeiten durch die wichtige Meerenge transportierten Treibstoffe sind für Asien bestimmt, das nun mit einem starken Anstieg der Kraftstoff- und Lebensmittelpreise konfrontiert ist.
Die Staats- und Regierungschefs billigten in Cebu außerdem eine Initiative für die Einrichtung eines Asean-Stromnetzes, das die nationalen Netze verbinden soll, um grenzüberschreitenden Stromhandel zu ermöglichen.
D.Bachmann--VB