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Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
In der österreichischen Hauptstadt Wien sind am Donnerstag zehntausende Studierende gegen das ihrer Meinung nach unzureichende Finanzierung der Hochschulen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten trugen Transparente mit Parolen wie "Unsere Bildung, unsere Zukunft", "Die Demokratie braucht Bildung" und "Bildung darf kein Privileg werden". Nach Schätzungen der Organisatoren nahmen mindestens 40.000 Menschen an den Protesten teil. Die Polizei war zuvor von 20.000 Teilnehmern ausgegangen.
Tausende Schüler und Studenten nehmen an Bildungsprotesten in Griechenland teil
Inspiriert von den Protesten in Frankreich sind in Griechenland mehr als 10.000 Schüler, Studenten, Lehrer und Beamte gegen hohe Lebenshaltungskosten und das marode Bildungssystem auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Athen versammelten sich laut Polizei am Mittwoch rund 5000 Menschen. In der Hafenstadt Thessaloniki zählten die Behörden 3000 Demonstranten. Ähnlich viele waren es laut dem Sender ERT in der westgriechischen Stadt Patras.
Lehrkräftemangel trifft Förderschulen in Baden-Württemberg besonders stark
Eine VBE-Umfrage zeigt große Personallücken an Schulen im Südwesten. Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren melden besonders häufig Unterversorgung und Unterrichtsausfall.
Gericht: Lehrerin durfte Angriff durch neunjährigen Grundschüler abwehren
Eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen durfte laut einer Gerichtsentscheidung einen gewalttätigen Grundschüler an den Armen packen, um sich selbst und ihre übrigen Schüler zu schützen. Wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Montag mitteilte, haben Schüler zwar einen Anspruch auf eine gewaltfreie Unterrichtserteilung. Lehrkräfte dürften sich aber gegen akute Angriffe verteidigen und müssten Mitschüler in zumutbaren Fällen vor Gefahren schützen.
Leonberg lädt zur 18. Ausbildungsbörse Interkom
56 Aussteller informieren am 22. Oktober in der Stadthalle Leonberg über Ausbildungsberufe und duale Studiengänge. Der Eintritt zur Interkom ist frei.
Fünfter Tag in Folge: Erneut Gewalt bei Demos gegen die Regierung in Albanien
Bei Demonstrationen für bessere Bildungsbedingungen und gegen die Regierung ist es am Samstag in Albanien erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Protestierende griffen vor dem Bildungsministerium in der Hauptstadt Tirana Polizisten mit Steinen an und setzten Mülltonnen in Brand. Erstmals bei den seit fünf Tagen andauernden Demonstrationen setzte die Polizei laut dem Bericht eines Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP Gummigeschosse ein, um die Menge auseinander zu treiben.
Protesttag in Frankreich: Erste Kundgebungen begonnen - bereits dutzende Festnahmen
In Frankreich haben am Samstag die ersten Kundgebungen beim landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände an Schulen begonnen. In Paris griffen rund hundert Demonstranten den Sitz des Senders CNews an, der zum Konzern des rechtsgerichteten französischen Milliardärs Vincent Bolloré gehört. 21 Menschen wurden festgenommen, die Gegenstände auf Fenster des Gebäudes warfen, wie die Polizei mitteilte.
Entsetzen nach tödlichen Schüssen an US-Schule - Trump rühmt eingreifenden Anwohner
Nach dem Schusswaffenangriff an einer Grundschule in Bend im US-Bundesstaat Oregon mit vier Toten ist das Entsetzen groß in der Kleinstadt südlich von Portland. Wie die Polizei am Freitag (Ortszeit) mitteilte, handelte es sich bei dem Angreifer um einen früheren Schüler im Alter von 16 Jahren. Ein Anwohner hatte ihn erschossen und erhielt dafür viel Anerkennung, unter anderem von US-Präsident Donald Trump und der Waffenlobbyorganisation NRA.
Tausende Schüler und Studenten protestieren in Italien gegen Meloni
In mehreren italienischen Städten haben am Freitag tausende Schüler und Studenten gegen die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni demonstriert. Ein AFP-Fotograf berichtete, dass die Polizei bei Protesten im norditalienischen Turin nach Steinwürfen Wasserwerfer und Tränengas einsetzte. Auch in der Hauptstadt Rom kam es zu kleineren Auseinandersetzungen.
Ausschreitungen in Albanien: Regierung macht "ausländische Hände" verantwortlich
Nach den gewaltsamen Protesten gegen die Regierung in Albanien hat Ministerpräsident Edi Rama zur Ruhe aufgerufen und eine Einmischung aus dem Ausland für die Ausschreitungen verantwortlich gemacht. Die Proteste hätten "absolut nichts" mit den schwierigen Lebensbedingungen zu tun oder dem legitimen Wunsch nach Verbesserung, sagte Rama am Freitag. "Ausländische Hände" würden die Unruhen befeuern, um den EU-Beitritt Albaniens zu behindern. Die Proteste hielten unterdessen in der Hauptstadt Tirana an.
Bundesrat fordert Nachbesserungen beim Gesetz zu frühkindlicher Bildung
Der Bundesrat hat Nachbesserungen zu Gunsten der Länder am Gesetz zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung verlangt. In einer am Freitag im Plenum beschlossenen Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung äußerten die Länder vor allem Kritik an der geplanten Finanzierung des Vorhabens.
Medien: Angreifer erschießt vier Menschen in US-Schule - Drei Kinder unter den Opfern
Bei einem Schusswaffenangriff in einer Grundschule in den USA sind Berichten zufolge vier Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien der Kinder, berichteten die US-Sender CBS und CNN am Donnerstag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Angreifer wurde nach Polizeiangaben am Tatort in der Stadt Bend im Bundesstaat Oregon erschossen.
Gewaltsame Proteste gegen Regierung in Tirana weiten sich auf andere Städte aus
In Albanien haben sich die von Studenten angeführten Proteste gegen die Regierung und für bessere Studienbedingungen von der Hauptstadt Tirana auf mehrere kleinere Städte im Land ausgeweitet. In Tirana kam es am Donnerstag bereits am dritten Tag in Folge zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, auch in Shkodra im Nordwesten sowie in Küstenstädten im Süden gingen Menschen auf die Straße.
Französischer Premier: Schülerproteste werden zu "Bewegung der städtischen Gewalt"
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat die Entwicklung der seit Wochen anhaltenden Schülerproteste zu einer "Bewegung der städtischen Gewalt" beklagt. Nach den jüngsten Informationen, die der Regierung vorlägen, sehe dies "nicht mehr aus wie eine Schülerbewegung", sagte Lecornu am Donnerstag in Paris. Die Gewalt habe in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Er äußerte zugleich seine Sorge angesichts zu befürchtender Ausschreitungen bei den für Samstag geplanten Demonstrationen gegen die hohen Lebenshaltungskosten in Frankreich.
Umfrage: Ein Viertel aller Studierenden fühlt sich manchmal einsam
Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland fühlt sich häufig oder manchmal einsam. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag in Hamburg veröffentlichte Umfrage der Techniker Krankenkasse. Besonders zu Beginn des Studiums könne Einsamkeit verstärkt auftreten, wenn junge Menschen umziehen und sich ein neues soziales Netzwerk aufbauen müssten, erklärte TK-Chef Jens Baas. Dies könne für Studierende sehr herausfordernd sein.
Schülerprotest in Frankreich: Gewerkschaft meldet landesweit 260.000 Teilnehmer
An einem weiteren großen Protesttag der französischen Schüler haben sich nach Gewerkschaftsangaben bereits landesweit 260.000 Menschen an Demonstrationen beteiligt. Das Innenministerium meldete zunächst 86.000 Teilnehmer. Die Zahlen beider Institutionen liegen üblicherweise sehr weit auseinander. In Paris rechneten die Sicherheitskräfte mit bis zu 40.000 Teilnehmern an einer Demonstration, zu der auch mehrere Gewerkschaften und Oppositionsparteien aufgerufen hatten.
Mehr als zwei Drittel der Studienanfänger bleiben im eigenen Bundesland
Mehr als zwei Drittel der Studienanfänger bleiben im eigenen Bundesland. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, nahmen im Wintersemester 2025/26 insgesamt 69 Prozent ihr Studium in dem Bundesland auf, in dem sie auch die Hochschulreife erworben haben. Je vielfältiger das Studienangebot, desto mehr junge Menschen bleiben demnach zum Studium nahe der Heimat.
Mathe ist überall – man muss nur hinsehen
Studienkreis zeigt mit kostenlosen Mathevideos wie Mathematik im Alltag Spaß machen kann
Schülerproteste in Frankreich: Jugendlichem wird von Polizei-Granate die Hand abgerissen
Bei den Schülerprotesten in Frankreich ist ein Jugendlicher nach Behördenangaben schwer verletzt worden. Dem 15-jährigen Schüler sei am Montag bei einer Demonstration in Lens von einer Polizei-Granate die Hand abgerissen worden, hieß es aus Kreisen der Polizeigewerkschaft. Er habe die mit Gummigeschossen gefüllte Granate offenbar aufgehoben und zurückwerfen wollen, als diese in seiner Hand explodiert sei. Solche Geschosse werden bei Demonstrationen eingesetzt, um Menschenansammlungen aufzulösen.
Ärzteregistrat.de: So können Praxen ihre Verzeichnisdaten aktuell halten
Adressänderungen und neue Kontaktdaten melden: Das Onlineverzeichnis erläutert die Pflege kostenloser Standardeinträge und die Verwaltung über den Kundenbereich.
Nach Schülerprotesten in Frankreich: Unterricht fällt am Montag weiter vielerorts aus
Nach den Ausschreitungen im Zuge der landesweiten Schülerproteste in Frankreich fällt am Montag der Unterricht an hunderten Oberschulen weiterhin ganz oder teilweise aus. In 400 bis 500 Schulen seien die nötigen Sicherheitsbedingungen nicht gegeben, sagte Bildungsminister Édouard Geffray am Sonntag im Rundfunk. Bereits am Freitag hätten 400 bis 500 Schulen den Unterricht ausgesetzt. Am Montag werde der Unterricht in Teilen und "schrittweise" wieder aufgenommen.
735 Schulen in Frankreich von Protesten betroffen - Regierung nimmt Eltern in die Pflicht
Die von Gewalt begleiteten Schülerproteste in Frankreich dauern an: Von den 3700 Schulen des Landes waren am Freitag noch 735 von Protesten betroffen, wie Bildungsminister Édouard Geffray mitteilte. Das waren zwar 30 Prozent weniger Schulen als am Donnerstag, es kam neben Blockaden und Protesten aber auch weiterhin zu Gewalttaten, darunter auch brutale Angriffe auf Sicherheitskräfte. Geffray appellierte an die Eltern, ihre Kinder von der Teilnahme an den Ausschreitungen abzuhalten.
Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni wird neu untersucht
Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin an der US-Eliteuniversität Cornell wird der Fall neu aufgerollt. Der Bundesstaat New York betraute die bekannte Generalstaatsanwältin Letitia James mit strafrechtlichen Ermittlungen. Die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul sagte am Freitag, sie wolle gesetzliche Schlupflöcher schließen, damit Täter in solchen Fällen nicht davonkämen.
Zahl der Hochschulabschlüsse in Deutschland erneut gestiegen
Die Zahl der Hochschulabschlüsse ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. 2025 erwarben 527.600 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das waren 3,0 Prozent mehr als im Prüfungsjahr 2024. Der Frauenanteil lag unverändert bei 53 Prozent.
US-Gericht befasst sich mit Visabeschränkung für Journalisten und Studierende
Ein US-Gericht befasst sich am Freitag mit den geplanten Visabeschränkungen für ausländische Journalisten und Studierende. Letztere sollen nur noch vier Jahre in den USA bleiben dürfen, ausländische Journalisten sogar vorerst nur acht Monate. Bundesrichter Dennis Saylor vom Bezirksgericht in Boston im Bundesstaat Massachusetts hatte das Inkrafttreten der Regeln bis zu der Anhörung vorläufig ausgesetzt.
Umfrage: Smartphones im Schulalltag stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen
Im Umgang mit Smartphones sehen viele Lehrerinnen und Lehrer an deutschen Schulen eine Herausforderung. Nur jede dritte Lehrkraft erhält nach eigenen Angaben ausreichend Unterstützung von der Schule beim Regulieren der Handynutzung, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichen Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorgeht. 74 Prozent der befragten Lehrkräfte sehen demnach Smartphones als Ablenkung im Unterricht.
Italien beschließt Burka-Verbot und Sprachquote an Schulen
Italiens Regierung hat ein Verbot von Burkas und Nikabs an Schulen sowie neue Obergrenzen für ausländische Schüler mit unzureichenden Italienischkenntnissen beschlossen. Ausländer mit mangelnden Sprachkenntnissen sollen künftig höchstens 30 Prozent einer Klasse ausmachen, wie die rechtsgerichtete Regierungschefin Giorgia Meloni am Donnerstag mitteilte. Meloni hatte die Neuregelung Ende vergangener Woche angekündigt.
Zweitkarriere: Daniel Gerlach begleitet den Berufswechsel, ohne dass vorher jemand kündigen muss
Angebot für Berufstätige mit langer Erfahrung setzt auf den Test im Kleinen statt auf den Sprung ins Ungewisse
Demografischer Wandel schlägt zu: Schülerzahl erreicht Höchststand bereits 2029
Der demografische Wandel schlägt in den Schulen einer aktuellen Analyse zufolge früher durch als bislang angenommen. Der Höchststand bei den bundesweiten Schülerzahlen wird schon 2029 erwartet, wie aus neuen Prognosen hervorgeht, die die Kultusminsterkonferenz der Länder (KMK) am Freitag in Berlin veröffentlichte. Das ist drei Jahre eher als laut bisherigen Berechnungen.
Überstunden-Urteil: Gewerkschaften fordern Handeln gegen Überlastung von Lehrkräften
Nach dem Überstunden-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts haben die Bildungsgewerkschaften Maßnahmen gegen die Überlastung von Lehrkräften gefordert. "Die Bundesländer müssen jetzt endlich die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte umsetzen", erklärte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, am Donnerstagabend in Frankfurt am Main. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sprach sich für das Vermeiden oder Ausgleichen von Mehrarbeit aus.
Lehrer Engin Çatık beschreibt ungleiche Startbedingungen und die Bedeutung von Vertrauen
In einer veröffentlichten Leseprobe schildert Engin Çatık seine Kindheit in Berlin-Marienfelde und die Folgen familiärer Armut. Der Lehrer widerspricht der Vorstellung, sein eigener Aufstieg belege gleiche Chancen für alle.
Ganztagsanspruch und Juniorklassen prägen den Schulstart in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg beginnt das neue Schuljahr mit einem Betreuungsanspruch für Erstklässler und zusätzlichen Juniorklassen. Zugleich bleiben unbesetzte Lehrerstellen und sinkende Schülerleistungen zentrale Aufgaben.