-
Iran-Krieg: EU-Spitzen sprechen mit Staats- und Regierungschefs der Kriegsregion
-
Eurogruppe diskutiert über wirtschaftliche Entwicklung und Energiepreise
-
Macron reist wegen Iran-Kriegs nach Zypern
-
Prozess gegen inhaftierten Erdogan-Rivalen Imamoglu beginnt in der Türkei
-
Hörsturz nach Impfung: Bundesgerichtshof urteilt über Klage gegen Astrazeneca
-
Bundesparteien beraten über Ausgang der Wahl in Baden-Württemberg
-
Grüne gewinnen Landtagswahl in Baden-Württemberg knapp vor CDU - je 56 Mandate
-
Deutschland wird viertgrößter Waffenexporteur - Weltweite Zunahme um 9,2 Prozent
-
Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg
-
AfD mit absolutem Rekord im Südwesten
-
USA melden Tod von siebtem US-Militärangehörigen im Iran-Krieg
-
Milan gewinnt Derby - Joker Füllkrug unauffällig
-
Neuer Anführer des Iran: Modschtaba Chamenei tritt Nachfolge seines getöteten Vaters an
-
Aufregung um leuchtende Himmelskörper: Hausdach in Koblenz durch Meteorit beschädigt
-
Genesis GV60 Magma vor dem Start
-
Blitzer: Dreiste Abzocke oder notwendig?
-
Deutschland: E-Auto-"Boom" bleibt brüchig
-
Deutschland: Spritwut und das Wahljahr 2026
-
SPD in Rheinland-Pfalz setzt ganz auf Schweitzer - AfD erhofft sich Rückenwind
-
Oberbürgermeisterwahlen in Bayern: Stichwahl in den vier größten Städten
-
Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig
-
Hochrechnungen: Grüne gewinnen Landtagswahl in Baden-Württemberg knapp vor CDU
-
Nach langer Überzahl: Werder siegt bei Union
-
Özdemir setzt auf weitere "Koalition auf Augenhöhe" mit CDU
-
Iran droht mit Angriffen auf Ölanlagen am Golf
-
Hochrechnungen: Grüne gewinnen Landtagswahl in Baden-Württemberg vor CDU
-
Özdemir froh über Wahlergebnis - aber noch zurückhaltend
-
CDU-Spitzenkandidat Hagel: "Ich trage die Verantwortung"
-
Minister: USA wollen Irans Energie-Infrastruktur verschonen
-
Trump: Nächster oberster Führer Irans wird sich ohne US-Zustimmung "nicht lange halten"
-
3. Liga: Duisburg hält Kontakt zur Tabellenspitze
-
Prognosen: Grüne bei Landtagswahl in Baden-Württemberg vor CDU
-
Kein Sieger am Millerntor: Frankfurt auswärts weiter blass
-
Iran wählt neuen Anführer und betont Kampfbereitschaft - Israel setzt Angriffe fort
-
Kantersieg gegen Slowenien: DHB-Frauen sichern sich EM-Ticket
-
Raimund und Hoffmann fliegen auf Rang vier
-
Rettermission: Hecking kehrt nach Wolfsburg zurück
-
Selenskyj: Ukrainische Drohnenexperten "kommende Woche" im Nahen Osten
-
Israel greift Hisbollah im Libanon an - 41 Tote bei Spezialkräfte-Einsatz
-
Kolumbianer wählen neues Parlament - Stimmungstest vor Präsidentschaftswahl
-
Hannover patzt im Aufstiegsrennen - Fürth hofft
-
Münster-Fans sabotieren VAR-Einsatz
-
Hohe Beteiligung bis 14.00 Uhr bei Landtagswahl in Baden-Württemberg
-
Wicker lässt Silber folgen - Maier und Recktenwald Dritte
-
Biathlon: Fichtner sorgt für Staffel-Debakel
-
Wicker lässt Biathlon-Silber folgen - Maier und Recktenwald Dritte
-
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: BSW wählt Schulze und Wittig als Spitzenduo
-
Wagenknecht wirbt für Zusammenarbeit mit AfD und Regierungsbeteiligung
-
Polizei: Explosion an US-Botschaft in Oslo war womöglich Terrorangriff
-
USA und Israel wollen Iran mit verstärkten Angriffen zur Kapitulation zwingen
Ende einer Ära: Großbritannien nimmt Abschied von der Queen
Abschied von der Queen: Mit dem Staatsbegräbnis für die britische Königin Elizabeth II. ist am Montag eine Ära endgültig zu Ende gegangen. Die Briten begingen den Tag mit einer bewegenden Trauerfeier, Schweigeminuten im ganzen Land und einer feierlichen Prozession, bei der zehntausende Menschen die Straßen säumten. Nach einer Trauerfeier in der Londoner Westminster Abbey wurden die sterblichen Überreste der Queen zunächst auf einer Kanonenlafette und dann im Leichenwagen zu ihrer letzten Ruhestätte auf Schloss Windsor gebracht.
Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sowie Vertreter von Königshäusern und die britische Königsfamilie füllten am Morgen beim Staatsbegräbnis die Bänke der Westminster Abbey, in der die Queen einst geheiratet hatte und gekrönt worden war.
In seiner Predigt würdigte der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, die Lebensleistung der verstorbenen Königin. Menschen, die "liebend dienen", seien selten, sagte er. "Anführer, die liebend dienen, sind noch seltener." Doch würden die Menschen sich noch lange an die Dienenden erinnern, "wenn die, die sich an Macht und Privilegien klammern, vergessen sind".
Die verstorbene Queen hatte an ihrem 21. Geburtstag gelobt, ihr ganzes Leben ihren Untertanen zu dienen - und dies während ihrer 70 Jahre, sieben Monate und zwei Tage langen Regentschaft auch getan. Noch zwei Tage vor ihrem Tod im Alter von 96 Jahren hatte die schon gebrechliche Königin die neue britische Premierministerin Liz Truss ernannt und empfangen und den scheidenden Premier Boris Johnson verabschiedet.
Nach einem Trompetensignal zum Ende des Gottesdienstes hielten die Trauergäste und das ganze Land für zwei Minuten schweigend inne. Nach der Trauerfeier in der Westminster Abbey wurde der Sarg mit den sterblichen Überresten der Queen in einer feierlichen Prozession von 142 Marinesoldaten auf einer Kanonenlafette bis zum Triumphbogen Wellington Arch gezogen.
Zahllose Menschen säumten die Prozessionsstrecke, vor dem Buckingham-Palast standen die schwarz gekleideten Bediensteten der Queen, als der Sarg vorbeigefahren wurde. Millionen weitere Menschen verfolgten die Feierlichkeiten zuhause am Fernseher, auf Großbildleinwänden in allen Landesteilen, im Kino oder im Pub.
Viele Menschen hatten schon seit dem Wochenende entlang der Strecke kampiert, um sich einen guten Platz in der ersten Reihe zu sichern. Vom Wellington Arch aus trat der Sarg in einem Leichenwagen den Weg zum 35 Kilometer entfernten Schloss Windsor an. Auch diesen Weg säumten Menschenmengen, sie warfen Blumen auf die Strecke und den Leichenwagen.
In der St. George's Chapel auf Schloss Windsor fand am Nachmittag ein weiterer Trauergottesdienst mit 800 Gästen statt, darunter neben Mitgliedern des Königshauses und Politikern auch Mitarbeiter der Queen. Dabei wurde das "zweite Elisabethanische Zeitalter" symbolisch beendet, indem der ranghöchste Mitarbeiter der Queen, der Lord Chamberlain, seinen Stab zerbrach.
Die Insignien der Monarchie - Krone, Zepter und Reichsapfel - wurden vom Sarg genommen und auf den Altar gelegt. Anschließend wurde der Sarg zum Klang eines Dudelsacks in die Königliche Gruft herabgelassen.
Am Abend sollte die Beisetzung im Kreis der königlichen Familie und unter Auschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Ihre letzte Ruhe findet die Queen in der König George VI.-Gedächtniskapelle. Dort wird sie mit ihren Eltern, ihrer Schwester Prinzessin Margaret sowie ihrem Mann Prinz Philip wieder vereint, mit dem sie 73 Jahre verheiratet war.
Elizabeth II. war am 8. September im Alter von 96 Jahren nach 70 Jahren auf dem britischen Thron gestorben. Mit ihrem Tod endete eine Ära, das Ereignis löste weltweit Trauer und Anteilnahme aus. Mit dem Staatsbegräbnis und der anschließenden Beisetzung geht eine zehntägige landesweite Trauerzeit zu Ende. Das Staatsbegräbnis für die Queen war das erste in Großbritannien seit dem Tod des früheren Premierministers Winston Churchill im Jahr 1965.
K.Thomson--BTB