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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Charles III. schließt mit Besuch in Wales Reise in alle Landesteile ab
Mit einem Besuch in Wales hat der neue britische König Charles III. seine Reise durch alle Landesteile des Vereinigten Königreiches abgeschlossen. Charles III. und seine Frau Camilla trafen am Freitag mit einem Hubschrauber in der walisischen Hauptstadt Cardiff ein, zu ihrer Begrüßung wurden Salutschüsse abgegeben. Menschen am Straßenrand jubelten dem Paar zu und schwenkten britische und walisische Flaggen, als es zu einem Gottesdienst in der Llandaff-Cathedral fuhr.
Im Anschluss stand ein Treffen mit walisischen Abgeordneten auf dem Programm. Im Vorfeld war mit Protesten gegen den neuen König gerechnet worden, weil er seinen bisherigen Titel Prince of Wales nach dem Tod seiner Mutter Königin Elizabeth II. erneut weitergegeben hatte an seinen ältesten Sohn, wie es bei den Royals Tradition ist.
Der walisische Regierungschef Mark Drakeford, der bekennender Befürworter einer Republik ist, bemühte sich allerdings, der Kritik nicht viel Raum zu geben. "Ich denke nicht, dass das die Woche ist, in denen diese Debatte aufkommen muss, aber die Menschen haben dieses Recht", sagte er der BBC. Der Protest werde "mit Zurückhaltung ausgeübt" und sei "eine Fußnote zu den vorherrschenden Gefühlen des Tages".
Viele Waliser kritisieren, dass Charles kurz nach dem Tod der Queen den Titel Prince und Princess of Wales an William und dessen Frau Kate weitergab. Sie sind der Ansicht, der Titel müsse von Walisern getragen oder abgeschafft werden. In einer Online-Petition sprachen sich bis Freitag mehr als 28.000 Menschen für die komplette Abschaffung des Titels Prince of Wales für den britischen Thronfolger aus.
Der Sarg der Queen ist seit Mittwoch in der Westminster Hall in London aufgebahrt. Am Montag findet in der Westminster Abbey die Trauerfeier mit zahlreichen Staatsgästen statt, am Montagabend wird Elizabeth II. auf Schloss Windsor beigesetzt.
J.Bergmann--BTB